So hier ist das angekündigte nächste Kapitel und es ist erst halb 12, also ist es theoretisch noch Donnerstag, so wie ich es verprochen hatte. Es war echt sehr interessant die Kommentare zu meinem letzten Eintrag zu lesen und es erleichtert mich ungemein, dass viele so ähnlich wie ich über die ganze Sache denken. Das One Direction Konzert war unglaublich und ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich so nahe an den Jungs dran war. An alle die ebenfalls da waren, ich hoffe ihr habt es genauso sehr genossen. (Der beste Teil war als Liam Niall den BH auf den Kopf gelegt hat :D )
Ich:
Verzweifelt versucht ich die Tränen zurück zu halten, doch an Harrys mitleidigem Blick konnte ich erkennen, dass es mir nicht gelungen war.
„Fahr zur Hölle“, schleuderte ich ihm entgegen und rannte so schnell ich konnte die Treppe herunter. Ein kleiner Teil meines Unterbewusstseins wünschte sich, dass er mir nachlaufen und sich tatsächlich erklären würde, so wie er es eben laut angekündigt hatte. Aber als ich mich am unteren Ende der Treppe umdrehte war keine Spur von ihm zu sehen. Obwohl ich es nicht wirklich erwartet hatte, machte sich doch ein kleiner Stich der Enttäuschung bemerkbar und ich hätte mich am liebsten selbst für meine Naivität geohrfeigt. Natürlich rannte er mir nicht hinterher, er hatte gerade vor allen bewiesen, dass ich ihm nicht einmal annähernd etwas bedeutete…
Erneut drohten die Tränen über meine Gesicht zu laufen, doch diesmal drängte ich sie mit aller Gewalt zurück. Weinen würde mir im Moment nicht im Geringsten helfen. Stattdessen sollte ich mich lieber darauf konzentrieren wie ich von dieser verfluchten Party wegkam.
In diesem Moment viel mir wieder ein, dass Harry vorhin in der Küche gesagt hatte, dass Liam nicht trank und deswegen immer alle nach Hause fuhr. Ich war sicher, dass, wenn ich ihn fand, er mich auch ohne Harry nach Hause bringen würde.
Suchend schob ich mich durch die Menschenmassen in Ollys Haus und erntete dafür viele verwunderte und abschätzende Blicke. Diese ignorierte ich jedoch so gut ich konnte und hielt weiter nach Liams braunen Haaren Ausschau. Ich wunderte mich nicht wirklich über die unerwünschte Aufmerksamkeit, da mir klar war, dass ich mit meinen geröteten Augen und verlaufener Schminke in einem Haus voller gutgelaunter Menschen, ein ziemlich seltsames Bild abgeben musste. Mehrmals versuchte ich Bree oder Mary auf dem Handy zu erreichen, aber zu meiner Verzweiflung ging keine von beiden dran.
„Hey Anna“, ertönte auf einmal eine bekannte Stimme hinter mir und ich drehte mich erleichtert um,
„Liam, Gott sei Dank. Ich ha…“ Erst dann viel mir seine veränderte Erscheinung auf. Seine Augen waren blutunterlaufen und leicht glasig und sein sonst so perfekt gestylt Haar fiel in losen Strähnen auf seine Stirn.
„Hast du etwa getrunken?“, fragte ich, das Entsetzen in meiner Stimme war nicht zu überhören. Mir war klar, dass ich mir mehr darüber Sorgen machen sollte warum Liam auf einmal so überraschend seine Einstellung gegenüber Alkohol geändert hatte, aber alles woran ich denken konnte war, dass ich nun niemand den hatte der mich nach Hause bringen konnte.
Liams zuckte nur mit den Schultern, aber der Becher, den ich jetzt erst in seiner Hand entdeckte, war Antwort genug.
„Komm mit“, forderte ich ihn kurz entschlossen auf und zog ihn ohne seine Erwiderung abzuwarten mit mir mit. Ich brauchte unbedingt frische Luft und Liam sah aus, als hätte er das genauso nötig wie ich.
Überraschender Weise fand ich den Weg zum Garten ohne Probleme und stellte dort erleichtert fest, dass sich niemand außer uns draußen befand.
Mit einem kurzen Blick auf Liam, der bei jedem zweiten Schritt stolperte, verabschiedete ich mich von meinem ursprünglichen Plan bis zum hinteren Ende des Gartens zugehen, sondern drückt ihn stattdessen auf eine Bank in der Nähe der Terrassentür.
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Secrets
FanfictionStell dir vor du triffst Harry Styles mitten in London. Doch du erkennst ihn nicht, da du das letzte Jahr im Ausland verbracht hast und sowieso einen großen Bogen um Popmusik und alles was damit zu tun hat machst. Harry ist sofort fasziniert von dir...
