"Du hättest verhindern sollen, dass er auf das Dampfschiff geht Anne." sagte Ruby harsch. Die Gruppe von Mädchen sass in einem Kreis in der Ecke des Klassenzimmers und genossen ihr Mittagessen. Marie sass zwischen Diana und Anne und ass Croissants mit Marmelade und Früchte. "Wenn Gilbert über Bord fällt und ertrinkt, ist es deine Schuld."
"Gilbert?" fragte Marie und erkannte den Namen aus dem Brief, den ihr Vater ihr gegeben hatte.
"Ja, Gilbert Blythe." informierte sie Tillie. "Ruby hat Vorrechte auf ihn."
"Vorrechte?" fragte sie, da sie den Begriff nicht verstand.
"Es bedeutet, dass keine andere ihn haben kann." erklärte ihr Diana und kicherte leise über die Sprachverwirrung des französischen Mädchens.
"Oh, mon dieu, je veux juste dire maintenant que je suis désolé et que je n'avais pas le choix." platzt es aus Marie, ihre Stimme tönte wie Musik in ihren Ohren, obwohl sie nicht verstanden, was sie gerade gesagt hatte.
"Was?" fragte Ruby und zog ihre Augenbrauen hoch.
"Nichts, ich wünsche dir und Gilbert einfach das beste." log Marie und schenkte Ruby ein falsches Lächeln. Diana sah Marie geschockt an, da sie alles verstanden hatte was sie gesagt hatte. Das schwarzhaarige Mädchen schüttelte ihren Kopf, da sie es jetzt nicht erklären wollte.
"Er käme sofort nach hause, wenn er wüsste, dass es Gold auf seiner Farm gibt." fügte Josie hinzu und brachte somit das Gespräch zurück zu Gilbert.
"Anne schreibt ihm einen Brief, nicht wahr?" Ruby nickte Anne zu, die damit beschäftigt war, Cole anzustarren. Er sass alleine mit seinem Buch und seinem Essen.
"Er sieht furchtbar einsam aus." sagte Anne mit trauer und mitleid.
"Ich finde er ist eher traurig und attraktiv als einsam." sagte Josie.
"Josie ist hin und weg von Cole."Die Gruppe aus Mädchen brach in kichern aus, aber Anne, Diana und Marie sahen ihn weiter an.
"Das bin ich nicht. Ich habe lediglich beobachtet." schnaubte sie.
"Es gibt keinen Jungen so traurig und attraktiv wie Gilbert Blythe." Ruby seufzte veträumt. Anne, Diana und Marie nickten sich zu, bevor sie ihr essen zusammenpackten und zu Cole liefen.
"Ich weiss genau wie er sich fühlt." murmelte Anne. "Deine Zeichnung war exquisit. Sie hat Camelot zum leben erweckt. Übrigens, Billy Andrews ist ein Barbar."
"Ich habe Erdbeeren dabei. Wollen wir teilen?" fragte Diana. Cole lächelte die drei Mädchenn an und rutschte etwas rüber, damit sie alle in einem Kreis sitzen konnten. "Wollt ihr nicht zu uns rüber kommen?"
"Danke." Cole lächelte die Gruppe an.
"Willst du ein Törtchen?" Diana bot Marie eines ihrer Erdbeer Törtchen an, das sie mit entzücken anstarrte.
"Oui, ich hätte gerne eins." Sie nahm eifrig das Törtchen von Diana und steckte alles in ihren Mund, warf Manieren und Etikette aus dem Fenster. Die Mädchen und Cole lachten über ihre vollen Wangen und denn Tropfen Erdbeersaft an ihrem Kinn.
...
Sie seufzte, als sie zurück in das Haus lief, in dem sie lebte, sie hatte angst es ihr zuhause zu nennen, denn sie wusste, wenn die Besitzer zurück kamen, würde sie rausgeschmissen werden.
Sie legte ihre Bücher auf den Beistelltisch neben der Tür und platzierte ihre Brotdose neben das Waschbecken. Sie lief zur Speisekammer und nahm Karotten, Kartoffeln, Pilze, grüne Bohnen, eine Zwiebel und Sellerie. Sie stellte alle Zutaten auf den Tisch und nahm einen grossen Pot. Sie füllte den Pot mit Wasser und stellte ihn über den Ofen und wartete, dass sich das Wasser erhitzt. Marie säuberte das Gemüse und schnitt es in mundgerechte Stückchen, bevor sie alles in den Pot mit dem heissen Wasser legte. Sie fügte schnell noch Kräuter hinzu die sie von Mrs. Kincannon bekommen hatte und setzte sich wieder an den Tisch und wartete darauf, dass ihre Suppe anfängt zu kochen.
"Ich fühle mich so allein." murmelte Marie vor sich hin, ihre braunen Augen streiften durch das leere Haus, in dem sie lebte.
"Ich wünschte, du wärst immer noch hier mère." Ihre zitternden Hände nahmen das Medaillon vom ihrem Hals und öffnete es. Ein altes Foto ihrer Mutter starrte sie an. "Du hättest Vater nicht erlaubt, diesen Handel zu machen und ich wäre immer noch zuhause."
Marie legte ihr Medaillon um den Hals, stellte die hitze ab und goss sich eine Portion Suppe ein. Sie ass still ihre Mahlzeit, die Sehnsucht nach Gesellschaft war überwältigend und sie hielt ihre Tränen zurück.
DU LIEST GERADE
Snowy Days ∆ Gilbert Blythe german translation
Romans"Ich wünschte, wir könnten jeden Tag so verbringen wie wir verschneite Tage verbringen" Dies ist eine Übersetzung und ich habe keinerlei Rechte an dieser Geschichte. Die Rechte der Geschichte gehören der Autorin (DiedFromCuriosity)
