"Der Flächeninhalt ist gleich dem Produkt aus dem Abstand beider Parallelen Seiten multipliziert mit der halben Summe dieser beiden Seiten." Mr. Phillips wanderte durch das Klassenzimmer und brachte ihnen Wissen bei, dass Marie bereits besass. Sie driftete ab und starrte auf ihren silbernen Ring. "Einfach genug. Beginnt. Wer als letztes fertig ist, wird sich wünschen, er wäre heute zu Hause geblieben."
Marie kicherte über seine leere Drohung und drehte ihren Körper um, als sie hörte, wie sich die Tür öffnete und Sebastian in die Garderobe trat.
"Sebastian!" Gilbert stand von seinem Platz auf.
"Guten Morgen. Verzeihen Sie bitte." Begrüsste Sebastian den Lehrer. "Ich muss kurz mit Gilbert und Marie sprechen."
"Ich schlage vor, ihr geht in die Garderobe." sagte Mr. Phillips und starrte Sebastian an, als hätte er zehn Köpfe. Gilbert und Marie standen auf und gingen zu Sebastian in die Garderobe.
"Sebastian, was willst du hier? Du siehst furchtbar aus." Fragte Gilbert besorgt.
"Du bist hier nicht willkommen." Sagte Billy. "Hättest mich beim Weihnachtsmärchen fast umgebracht."
"Wenn es eine Bedrohung in diesem Klassenzimmer gibt, dann bist du das, Billy Andrews." Schnappte Anne und starrte den Tyrannen wütend an.
"Seht in die Bücher!" Befahl Mr. Phillips.
"Du hast mir nie vom Sumpf erzählt. Kann ich da einen Artzt für mich finden?" fragte Sebastian und hielt sich ein kaltes Tuch an den Mund.
"Äh... setz dich, sonst klappst du noch zusammen."
"Oh... oh." Sebastian fühlte sich schwach, als Gilbert und Marie ihm halfen, sich zu setzen.
"Ich finde du solltest besser nicht dahin gehen." Gilbert versuchte sich mit dieser Aussage zu rechtfertigen.
"Du hast Fieber, Bash." Marie schnappte nach Luft, als sie ihre Hand auf die Stirn des älteren Mannes legte.
"Hier gibt's nirgends einen Arzt für mich. Das hat der Mann gesagt." Erklärte Sebastian.
"Unglaublich." Spottete Gilbert. Marie legte eine Hand auf seinen Oberschenkel und hoffte, ihn zu beruhigen. "Das ist..."
"Verabscheuungswürdig." Beendete Marie seinen Satz. Gilbert legte eine Hand auf ihre und überlegte, was er tun sollte.
"Ich kenne einen Arzt in Charlottetown. Dahin bringe ich dich jetzt." Sagte Gilbert.
"Ich will nur in den Sumpf." Diskutierte Sebastian.
"Bash, der Sumpf ist nicht der richtige Ort für dich. Er ist trostlos, ohne Gesetz, voller Armut und..." Versuchte Gilbert den Ort zu erklären.
"Menschen die so sind wie ich." Unterbrach ihn Sebastian.
"Es tut mir leid." Entschuldigte sich Gilbert. "Ich zeig ihn dir. Aber vorher bringe ich dich zu einem Arzt, der dir helfen wird."
"Wir haben keine Zeit zu verschwenden." Marie stand auf, streckte die Beine aus und Griff nach ihrem Mantel und Schal.
...
"Marie, du kannst vorgehen und versuchen, uns Plätze zu verschaffen." Befahl Gilbert. Marie nickte und ging mit ihrem Ticket nach vorne. Sie stieg in den Zug und fand vier Plätze um einen Tisch.
"Perfekt." Murmelte sie und setzte sich ans Fenster.
"Marie?" rief eine bekannte Stimme. Marie sah sich um und sah Ms. Cuthbert und Mrs. Lynde.
"Oh, Bonjour." Marie lächelte die beiden Frauen an.
"Was machst du hier, hast du keine Schule?" fragte Ms. Cuthbert.
"Oui, aber Sebastian muss zu einem Arzt und alle Ärzte in Avonlea sind Rassisten." Sagte Marie.
"Sie wollen also sagen, dass die CP Railways Vorurteile hat?" Hörten die drei Frauen Gilbert sagen.
"Ich sage, dass es in diesem Zug keinen Platz für ihren... Gast hat." Hörten sie den Ticketverkäufer antworten. "Hab ich nicht recht, Isaac? In diesem Zug lassen wir die farbigen arbeiten."
"Ich find vielleicht im letzten Abteil für ihn Platz... zwischen der Fracht." Bot Isaac an und stand auf.
"Ich bin Fahrgast. Ich gehe nicht zum Gepäck." Sebastian trat näher an die Männer heran. "Dieser Mann ist mein Gast. Ich habe seine und meine Fahrkarte bezahlt."
"Ist da wahr?" Fragte der Ticketverkäufer. Marie warf einen Blick aus dem Fenster auf ihre beiden Jungen. Gilbert bemerkte ihren Blick und schüttelte den Kopf, um ihr zu sagen, sich nicht einzumischen. Sie schmollte auf ihrem Sitz und machte sich Sorgen um ihren Freund und Liebhaber.
"Sir, wenn dieser Zug nicht wegen Rassentrennung unterliegt, nehmen wir unsere legal erworbenen Plätze ein." Gilbert stieg in den Zug und stellte sich vor den rassistischen Mann.
"Klingt als gäbe es ärger." Mrs. Lynde lehnte sich in ihrem Platz zurück und fühlte sich wohl.
"Na, da sind ja Gilbert und Bash." Ms. Cuthbert warf einen Blick auf Marie und verstand plötzlich ihr stilles Verhalten. Ms. Cuthbert stand auf und ging zu den beiden hinüber. "Gilbert, Sebastian, ich hatte mich schon gefragt wo ihr bleibt. Kommt mit, ich habe eure Plätze freigehalten."
Ms. Cuthbert führte sie in die Kabine und zeigte auf den Tisch, an dem Marie sass, mit einem bitteren Gesichtsausdruck.
"Ich hasse rassistische Menschen." Murmelte sie. Gilbert sass neben seiner schmollenden Verlobten und Sebastian sass ihnen gegenüber und kicherte über ihre Reaktion.
"Guten Morgen, Ms. Lynde." Begrüsste Gilbert die Frau.
"Oh, hallo Gilbert." Sie lächelte, bevor ihre Augen zu Sebastian wanderten. "Und, ähm, und..."
"Meine Güte, Sebastian. Was bedrückt dich?" Fragte Ms. Cuthbert als sie bemerkte, dass er ein Tuch an den Mund hielt.
"Schlechte Manieren und ein kranker Zahn. Vielen Dank, Ms. Marilla." Sebastian richtete seinen Mantel.
"Sebastian, ich muss etwas loswerden." Sagte Ms. Lynde plötzlich. "Ich habe Sie beleidigt, als wir uns das erste Mal begegneten, ich nahm an, sie seien die Hilfskraft. Avonlea war nie eine Heimat für... ähm. Sie sind der erste... Naja, ich kann nur sagen, Sie müssen einmal zum Tee kommen in nächster Zeit. Ihr auch, Gilbert und Marie."
"Merci." Marie lächelte. Gilbert schlang einen Arm um ihre Schultern und zog sie an sich, wobei ihr Kopf auf seiner Brust ruhte. "Je suis si fatigué."
Sorry wegen diesem späten Update, aber ich habe mit einer Freundin Lacrosse gespielt und die Zeit vergessen (Teen Wolf fangirls am start xd). Auf jeden Fall, ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen!
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Snowy Days ∆ Gilbert Blythe german translation
Romantik"Ich wünschte, wir könnten jeden Tag so verbringen wie wir verschneite Tage verbringen" Dies ist eine Übersetzung und ich habe keinerlei Rechte an dieser Geschichte. Die Rechte der Geschichte gehören der Autorin (DiedFromCuriosity)
