"Ich wünschte, wir könnten jeden Tag so verbringen wie wir verschneite Tage verbringen"
Dies ist eine Übersetzung und ich habe keinerlei Rechte an dieser Geschichte. Die Rechte der Geschichte gehören der Autorin (DiedFromCuriosity)
"Wir gehen besser zurück und helfen Anne." Marie keuchte, stellte ihre Teetasse ab und drehte sich um, um Gilbert anzustarren.
"Das habe ich ja komplett vergessen." Gilbert seufzte, stand auf und zog seinen Mantel an.
"Danke, dass wir hier sein durften und euch zwei sehen wir ja bald wieder." Marie zwinkerte, zog mit Gilberts Hilfe ihren Mantel an und ging zur Tür.
"Da ich nicht zu Hause bin, verhaltet euch lieber gut." Sebastian grinste und begleitete das Paar zur Tür.
"Werden wir." Marie lächelte süss und schlang ihren Arm um Gilberts. Die beiden winkten dem frisch Verlobten Paar zum Abschied und liefen zum Bahnhof.
"Wenn er nur wüsste." Gilbert kicherte, als er merkte, dass sie weit genug von Sebastian entfernt waren.
"Manchmal hasse ich dich wirklich."
"Ich weiss." Das Paar betrat den Bahnhof und bemerkte, dass ihre Freunde in den Zug einsteigen wollten.
"Lass ich das nehmen." Gilbert nahm die zerbrechliche Kiste aus Annes Armen und ging zum Zug. Marie sah, wie Cole zögerte, den anderen zu folgen.
"Viel Spass. Ich werde dich vermissen." Sie trat vor und küsste seine Wange, bevor sie ihrem Verlobten in die Kabine folgte und Anne sie anächelte, als sie sie sah.
"Ah, es ist so wohlig warm." Marie summte entzückt, als sie die Kabine betrat. Sie bemerkte, dass Ruby, Diana und Moody auf vier Sitzen sassen und Gilbert in zwei.
"Was?" Fragte Gilbert, der den verwirrten Gesichtsausdruck von Marie sah, als sie sich neben ihn setzte.
"Nichts." In diesem Moment bemerkte Gilbert die Tränen in ihren Augen und drückte sie fest an sich und legte sein Kinn auf ihren Kopf.
"Was ist los?" Fragte er leise und zeichnete mit seinen Fingern Kreise auf ihrem Rücken.
"Cole bleibt hier." Murmelt sie an seine Brust, während ihre Tränen sein weisses Hemd durchnässten.
"Schhh, es wird alles gut. Er ist glücklich hier." Beruhigte Gilbert sie und hob den Kopf, damit sie ihn ansehen konnte. "Bitte weine nicht."
"Dèsolè." Marie lachte. Gilbert küsste sie auf die Stirn und liess ihren Kopf wieder auf seiner Brust ruhen. "Wo ist die Kiste?"
"Ruby hat sie." Gilbert sah schnell zu dem kleinen Mädchen um zu überprüfen, ob sie sie noch hatte.
"Ah."
...
"Vorsichtig." Anne lächelte Marie an, als sie die Treppe hinaufging Gilbert dicht dahinter.
Die Gruppe der Schulkinder machte sich schnell daran, Nägel in Kartoffel zu stecken, darum Kupferdraht zu wickel und eine Glühbirne hinein zu stecken. Alle hörten damit auf, was sie taten, als sie das vertraute Geräusch eines Motorrades hörten.
"Miss. Stacy!" Schrie Mrs. Lynde und sah zu, wie die Junge Lehrerin das Rathaus betrat. "Ich muss doch bitten! Wir befinden uns mitten in einer Besprechung! Ich wüsste nicht, dass ihre Anwesenheit erwünscht wäre."
"In der Tat, war meine Anwesenheit nicht erwünscht, aber ich finde, ich habe das Recht, im eigen Interesse zu sprechen." Ms. Stacy stolzierte weiter ins Zimmer, die Hände in den Hosentaschen. "Es wäre leichter für uns alle, wenn ich wegginge. Sie glauben sicher nicht, dass ich zwietracht in ihre Gemeinde bringen will, oder dass es mir gefällt, mir vorwerfen zulassen, dies absichtlich zu tun. Ich bin heute hier, weil ich mir eine Frage gestellt habe, die ich jetzt Ihnen stelle. Wast ist der wichtigste Punkt bei der Erziehung ihrer Kinder? Böse Eifersucht? Vorurteile? Furcht? Die Entscheidende Frage, die sie sich stellen sollten, lautet: Lernen Ihre Kinder? Ich glaube die Antwort heisst ja."
"Wir müssen uns beeilen." Flüsterte Anne. Jeder enternte sich von der Kante und arbeitete schneller daran, sein Projekt abzuschliessen.
"Au." Zischte Marie, als der Kupferdraht die oberste Schicht ihrer Haut verletzte.
"Du musst vorsichtig sein." Gilbert seufzte, ergriff ihren Finger und küsste ihn, bevor er ihren Kopf tätschelte, als wäre sie ein gehorsamer Hund.
"Komm lasst uns gehen." Eilte Anne. Sie rannten alle vorsichtig die Treppe hinunter und gingen mit den leuchtenden Glühbirnen durch die Rathaus Tür.
"Sie wurden soeben Zeuge, von Ms. Stacys Methoden in Aktion." Meldete sich Anne zu Wort, als sie vor dem Haupttisch standen und zu den Einwohnern blickten. "Sie brachte uns bei, was Elektrizität ist. Aber sie zeigte uns auch de Bedeutung von Enthusiasmus und Neugier, was nötig war um dies möglich zu machen. Ms. Stacy ist eine Inspiration. Bei ihr haben wir mehr gelernt, als im ganzen Jahr zuvor. Sags mir, und ich vergesse es. Lehre mich, und ich merke es mir, dann beziehe mich ein und ich lerne."
"Unterschiede sind nichts böses, sie sind nur verschieden." Sagte Marie und lächelte Anne an, bewegt von ihrer Rede.
"Es gibt immer einen anderen Weg, die Dinge zu betrachten." Mr. Cuthbert stand auf und blickte zu den Einwohnern. Er setzt sich so schnell wieder hin, wie er aufgestanden war.
"Ich kam nach Avonlea zurück, weil ich das brauchte, dass es hier immer gegeben hatte." Sagte Gilbert. "Aber warum sollte ich bleiben, wenn ich nicht wachsen kann? Ms. Stacy unterstützt meinen Wunsch, Arzt zu werden. Ich glaube, für uns ist sie Chance und Hilfe unsere Träume wahr werden zu lassen und mehr zu werden als wir jetzt sind."
"Als jemand, der den grössten Teil seines Lebens ohne Veränderungen verbracht hat und auf den dann eine grosse Veränderung hereinbrach, kann ich versichern, es ist der einzige Weg, zu lernen und zu wachsen " Ms. Cuthbert stand plötzlich auf.
"Lassen Sie uns abstimmen." Mrs. Lynde stand von ihrem Stuhl auf. "Wer stimmt für einen Verbleib von Ms. Stacy"
Der Raum füllte sich mit erhobenen Händen, einschliesslich Mrs. Lyndes. Die Kinder lachten glücklich, als sie realisierten, dass sie ihre Lehrerin behalten würden.
"Wir haben es geschafft!" Sagte Anne und umarmte Ms. Stacy glücklich. Marie und Gilbert gingen zum Tisch des Rathauses und stellten die kartoffelbetriebenen Glühbirnen ab. Gilbert begann Mrs. Lynde zu erklären, wie es funktionierte, als Marie ihn mit einem Lächeln auf den Lippen beobachtete.
Snowy Days hat über 1000 reads erreicht! Ich bin überglücklich und möchte allen danken, die meine Übersetzung lesen. Ich liebe euch alle!
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