Kapitel 15

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"Gilbert..." Marie sah zu, wie er von seinem Sitz aufsprang und direkt zu ihr rannte, sie fest umarmte und seinen Kopf auf ihrer Schulter ruhen liess.

"Es tut mir so leid. Ich war wütend auf Mr. Phillips und habe es an dir ausgelassen. Ich denke nicht, dass du nervst und ich möchte nicht, dass du jemals gehst. Bitte verzeih mir. Ich weiss es ist viel verlangt, aber bitte."

"Ich gehe ins Bett." Ihre Stimme brach, als sie gegen die Tränen ankämpfte. Sie stiess ihn sanft von sich und rannte die Treppen hinauf, ihr Herz zerbrach in zwei Stücke, als sie an den Jungen unten dachte.

Im Zimmer angekommen schloss sie die Tür hinter sich und zog schnell ihr weisses, seidiges Nachthemd an. Marie legte sich auf ihre Bettseite und liess den Tränen endlich freien lauf. Sie hörte nicht, dass die Tür auf und zu knarrte. Oder als der Junge seine Kleider auszog und seine Nachtwäsche anzog.

"Marie..." Sie ignorierte ihn, als er neben ihr lag. Er seufzte und packte sie und legte sie auf den Rücken. Er rollte sich auf sie und benutzte seine Arme, um sein Gewicht zu stemmen. Sein Knie ruhte zwischen ihren Schenkeln und ihr Nachthemd etwas hoch. "Amaryllis."

Marie nahm die Hände von ihren Augen und sah zu dem Jungen auf, der über ihr war. Sie keuchte, als seine Lippen auf ihre krachten und seine Zunge in ihren Mund rutschte. Marie versuchte ihn von sich zu stossen, aber ihre Lust überwältigte sie. Sie gab nach und schlang ihre Arme um seinen Hals und zog ihn näher, während ihre Finger mit seinen Haaren spielten.

"Es tut mir leid." Murmelte er gegen ihre Lippe, als sie sich voneinander gelöst hatten. Marie kicherte und fuhr mit ihrer Hand über seine Brust und seinen Bauch. Sie blieb am Suam seines Hemdes stehen und half ihm, es auszuziehen. 

"Ich vergebe dir." Gilbert grinste und küsste ihren Mundwinkle, bevor er ihren Nacken hinunter zu ihrer Brust wanderte. Sein Mund blieb knapp über dem U-förmigen Ausschnitt ihres Nachthemdes stehen. Er schob das Material von ihren Schultern und ihre Arme herunter, stoppte aber, bevor ihre Brust entblösst wurde.

"Gilbert." Stöhnte Marie, als Gilbert an der blassen, unberührten Haut saugte und sich dort, wo sein Mund gerade war, kleine Blutergüsse bildeten. "Wir müssen aufhören."

"Ich weiss." Er packte sie an den Hüften und rollte sie herum, so dass sie sich über seiner Taille befand, ihr Unterleib ruhte auf der leichten Beule, die sich unter seiner Hose gebildet hatte. Marie beugte sich vor und drückte ihren Mund auf seinen, bevor sie sich auf seine Brust legte.

"Ich liebe dich." Murmelte Gilbert, küsste ihre nackte Schulter und zog ihr Nachthemd wieder hoch, wobei es ihre Knutschflecke bedeckt.

"Je t'aime."

...

"Guten Morgen." Sebastian grinste, als er die Küche betrat. Gilbert sass am Tisch, während Marie etwas Brei zubereitete.

"Bonjour." Marie warf einen Blick über die Schulter und lächelte den Mann an. Heute trug sie eine hochgeschlossene weisse Bluse mit Rüschen und einen langen schwarzen Rock, der jegliche Spuren der Nacht zuvor verbarg.

"Es ist schön, euch wieder in so einem guten Verhältnis zu sehen." Sebastian zwinkerte Gilbert zu, da er wusste, welche Ereignisse gestern stattgefunden hatten. Gilbert errötete und verbarg sein Gesicht in seinen Händen. "Geht ihr beide zur Schule?"

"Ja." Gilbert nickte, als Sebastian ihm gegenüber sass. Marie stellte drei Schüsseln auf den Tisch, setzte sich neben Gilbert und schlang das Essen herunter.

Die beiden machten sich schnell fertig für die Schule, verliessen das Haus und liessen einen grinsenden und zitternden Mann zurück. Die beiden sprachen kein Wort miteinander, aber die Stille um sie herum war angenehm. "Marie!" rief Anne, als sie das Mädchen erkannte, das auf sie zukam.

"Bonjour, Anne. Diana" Marie lächelte sie an. Sie küsste Gilberts Wange und rannte auf sie zu.

"Ich sehe, du hast ihm vergeben." Marie wurde leicht rot, als sie sich daran erinnerte, wie sie ihm vergeben hatte.

"Oui."

"Das ist gut. Komm schon, lass uns die anderen suchen." Anne griff nach Dianas und Maries Hand und schleppte sie ins Schulhaus.

"Lern deinen Text sorgfältig. Wir haben nur eine Chance." Anne reicht Diana und Cole ein Blatt Papier.

"Angesichts der Tatsache, dass Cole für seine Eltern nach Charlottetown muss, ist er der perfekte Aufpasser." Las Anne vor.

"Ihr sollt spass an der sommerlichen Feier haben, während ich im Bett liege und den Schneefall beobachte. " Summte Marie.

"Mit Gilbert." Anne kicherte und zwinkerte dem erröteten Mädchen zu.

"Nun, wir teilen uns ein Bett." Offenbarte Marie und sah in ihrem Augenwinkel, dass Ruby sie anstarrte, während sie ihre Unterhaltung belauschte.

"Wirklich?" Diana schnappte nach Luft. Die drei starrten sie geschockt an.

"Oui, und wir schlafen kuschelnd, während das Haus nachts kalt ist." Marie grinste und verdrehte die Augen.

"Ihr beide seid so süss." Sagten Cole und Anne gleichzeitig. Jeder der Freunde warf sich einen Blick zu, bevor sie anfingen zu Lachen.

"Ich bin so froh, dass ich euch getroffen habe." Marie lächelte und wischte eine Freudenträne weg.

Snowy Days ∆ Gilbert Blythe  german translationGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt