Part 2/3
Nicht vergessen: Nicht von der Länge überwältigen lassen! Ein bisschen für jeden Tag oder wie es euch am besten gefällt.
Danke fürs Lesen ♥
(Hat jemand den offensichtlichen Handlungsfehler aus dem ersten Teil entdeckt, der mir erst beim Überlesen aufgefallen ist? (ich hatte keine Lust, es noch zu ändern))
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D
✵ 6. Dezember ✵
»Ich bin immer noch neidisch.« Pansy zog die Beine an ihren Körper und schlang die Arme herum. »Dein Secret Santa steht auf dich. Wenn das mal nicht süß ist.«
Draco wusste nicht, wie ernst sie es meinte, deswegen sagte er nichts. Er war sich nicht ganz sicher, was er dachte, seit er es gestern herausgefunden hatte. Pansys wahre Meinung hin oder her; Draco selbst fand es irgendwie süß. Es war romantisch, wie in alten Büchern aus dem 18. Jahrhundert. Draco mochte die Vorstellung, dass, wer auch immer sein Secret Santa war, ihn schon seit längerer Zeit mochte und sich wahnsinnig gefreut hatte, als er Dracos Namen gezogen hatte. Er mochte die Vorstellung von diesem heimlichen, aber schüchternen Verehrer, der ihm einen Monat lang Briefe schickte und manchmal kleine Geschenke. Ja, es war süß.
Aber andererseits wusste Draco, dass das hier nicht wie eine der Geschichten aus dem 18. Jahrhundert verlaufen würde, denn er würde sich nicht in seinen anonymen Verehrer verlieben. Dafür hatte er sein Herz zu intensiv an einen perfekten Jungen verloren. Und sollte nicht zufällig Harry sein Secret Santa sein und ihn heimlich anbeten – was auszuschließen war, da Dracos Chancen bei Harry gleich Null standen – dann spielte das Schmachten von Dracos Secret Santa nicht wirklich eine Rolle für ihn.
»Ich muss noch Terrys Nachricht für morgen schreiben.«, sagte Draco, um sich abzulenken. »Ich wünschte, ich könnte nach Hogsmeade. Gerade heute, wo ich wirklich hier raus will, ist einer der Tage, an denen wir nicht dürfen.« Erschöpft stützte Draco den Kopf in seine Hände. Pansy legte ihm verständnisvoll eine Hand auf den Rücken. Kraftlos ließ Draco sich an ihre Seite sinken.
Hogsmeade, ja, dort wollte er jetzt hin. Wenn Draco an das Zaubererdorf dachte, spielte sich ein und dieselbe Erinnerung in Dauerschleife ab. Er hatte zwar immer noch keine Ahnung, wie er den Mut aufgebracht hatte, Harrys Hand zu nehmen, aber es war geschehen. Und bei Merlin, Draco hatte nichts in seinem Leben weniger bereut als das.
Harry war sehr überrascht gewesen, so war es jedenfalls Draco vorgekommen. Nicht die beste Reaktion; sie zeigte, dass Harry mit vollem Herzen daran glaubte, dass sie Freunde waren – und niemals mehr sein würden. Aber das war in diesem Moment nicht allzu wichtig gewesen. Für ein paar Minuten hatte Draco sich so realistisch vorstellen können, wie es wäre, wenn Harry seine Hand so sehr halten wollte, wie Draco sich nach Harrys verzehrte.
»Du zerbrichst dir zu sehr den Kopf über Harry, Draco.«, sagte Pansy ruhig, weil sie anscheinend auf einmal Gedanken lesen konnte. Sie strich ihm beruhigend über den Rücken, als wäre er ein Baby.
Manchmal wäre Draco lieber ein Baby, als mit seinen aktuellen Problemen umgehen zu müssen. Babys hatten wohl selten Friendzone-Probleme.
Draco richtete sich wieder ein bisschen auf, um Pansy jetzt richtig zu umarmen. Er vergrub sein Gesicht in ihren dunklen Haaren, während sie ihre Arme um ihn schlang.
Draco wusste nicht, woher diese Tage manchmal kamen. Aber hatte nicht jeder Momente, in denen er einfach von jemandem gehalten werden musste, dem man wichtig war? Physisch spüren, dass jemand da war, wenn man sich allein fühlte.
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Drarry OneShots
Fiksi PenggemarJap, Drarry OneShots, ich denke, da gibt es nicht viel zu erklären. Natürlich gehören alle Figuren J.K. Rowling, aber die Handlungen sind mein Werk. Ich bin nicht kreativ, aber manchmal habe ich doch ein paar Ideen... Viel Spaß beim Lesen!
