Der nächste Tag ging ziemlich schnell rum und ich bemitleidete meinen Bruder immer wenn ich Leute mit Ansteckern sah. Collin und sein Bruder Dennis Greevey hatten diese verteilt. Sie änderten ihr Cover ständig und das zu in reinster Gemeinheit.
Harry und ich waren gerade auf dem Weg um Cedric über die Drachen zu informieren.
Leider wurden wir von Draco aufgehalten, der gemütlich auf einem Baum saß. Wäre mein Bruder nicht dabei gewesen, bei Merlins Bart, ich hätte so sehr angefangen zu lachen. "Ich habe eine Wette mit mit meinem Vater laufen! Ich sage du hälts dich keine 10 Minuten im Tunier. Er meint es seien höchstens 5!" Draco kam elegant heruntergesprungen und da war dieses Gefühl wieder. Diese Angst um Harry. Er war mein Bruder klar. Er war Harry Potter noch klarer! Und er hat den Todesfluch mit gerade mal einem Jahr überlebt am klarsten. Aber mich würde allein die Angst vor den Aufgaben verrückt machen. Das Harry einfach keine Angst hatte bewunderte ich am meisten. Naja er konnte es so oder so nicht ändern also was das betrifft! "Mir ist egal was dein Vater denkt Malfoy! Er ist hinterhältig und gemein und du bist einfach nur peinlich!" Mein Bruder schubste Draco kurz und raste an mir vorbei. Als Harry ihm den Rücken zu gedreht hatte, zog der Blondschopf seinen Zauberstab und wollte gerade etwas sagen, da kam plötzlich Professor Moody von irgendwo her und griff rechtzeitig ein. Er verwandelt ein den kleinen Malfoy in ein weißes, knuffiges Frettchen und somit lag alle Aufmerksamkeit auf ihm. Er ließ das Tier beziehungsweise meinen besten Freund schweben und veranließ ihn auf sein Kommando das zu tun wonach im gerade war. Harry neben mir hatte einen übelsten Lachknick und auch die Hufflepuffs, darunter Cedric Diggory, die sich zu uns gesellt hatten feierten mit. Mir im Gegensatz tat er leid, aber das konnte ich jetzt nicht zeigen. Bloß keine Schuldgefühle zeigen Lily! Leider dauerte diese Vorstellung nicht lange, denn da stieß unsere Hauslehrerin zu uns. "Ist das ein Schüler?",fragte McGonagall aufgebracht. "Irrelevant!",beantwortet Moody ihre Frage bloß. Schlussendlich war es McGonagall die ihn wieder zurück verwandelteund unserem Verteidigung gegen die dunkeln Künste drohte zu Dumbledore zu gehen. Draco der nun ganz zerzauste Haare nahm schleunigst seine Beine in die hand und floh. Ich sah ihm noch hinterher ehe ich mich auf das Gespräch zwischen dem Hufflepuff und dem Gryffindor zuwand.
Zeitsprung:
Es war nun Ende November! Es war so weit, die erste Aufgabe begann. Die vier Champions bereiteten sich in einem Zelt vor und die Zuschauer begannen ihre Wetten zuschließen. Ich hatte zwar meinem Bruder vorhin noch Glück gewünscht, dennoch nahm mir dies nicht meine Nervosität. Ich saß neben Ron, welche als Kissen fungierte, da ich mich wortwörtlich an ihn krallte. Es würde im schlimmsten Fall gleich Potter am Spieß geben. Hermine ist vorhin los, um nochmal mit Harry zu reden. Ihn Tipps zu geben. Ihn zu beruhigen. Wahrscheinlich hätte ich diese Beruhigungsrede mehr gebraucht als er. Als sie dann zu uns stieß war eines klar....es würde gleich beginnen. Meine Beine zappelten wie wild und mein Atem ging unregelmäßig. Als erstes trat Fleur hervor. Es dauerte zwar einige Zeit bis sie das Ei in ihren Besitz brachte, aber aber sie kam heile raus und das ist das wichtigste. Als nächstes kam war der Champion aus Durmstrang an der Reihe. Er holte sich das Ei ohne Probleme. Und meiner Meinung nach ging das auch zu schnell. Auch Cedric schaffte es sich das Ei zu schnappen, indem er einen nahe Liegenden Stein in einen Hund verwandelte und der Drache somit abgelenkt war. Nun blieb nur noch einer. Und wieso war genau war mein Bruder.?! "Alles okay?'',rissen mich Hermines Worte aus den Gedanken. "Ja! Es ist ja nicht so, dass das mein Bruder ist welcher hier zu einem gebratenen Kotelett werden kann!'',gab ich nervös zurück und knabberte wie ein Kind an meinen Nägeln.
Als er die Arena betrat pochte mein Herz so sehr, dass es drohte heraus zuspringen. Er lief auf das Ei zu und schon stand ihm der Drache im Weg. Ich schlug die Hände vor die Augen, ich konnte allerdings noch sehen das Harry sich noch rechtzeitig hinter einem Stein verstecken konnte. Vorsichtig nahm ich sie wieder ab. "Benutzt deinen Zauberstab!'',rief Hermine durch den Applaus. Keine Sekunde später flog sein Besen zu ihm und er sprang auf. Er flog hin und her und versuchte an das goldene Ei zu gelangen. Doch dann passierte es! Die Ketten des Drachens, welche ihn hinderten auszubrechen rissen.
Mir war jetzt schon mega schlecht. Harry war schon lange nicht mehr zusehen, seit das er versuchte die Bestie abzuhängen. WO WAR ER BLOß?! Auch der Gedanke an meine Lieblings-Zwillinge tat mir nicht gut, denn diese wetteten gerade um das Leben von meinem Zwilling. Kurze Zeit später war er zurückgekommen und ich sprang auf um ihn besser sehen zu können. Er sah Katastrophalem aus. Seine Haare verwuschelt, seine Gesicht wurde von Schürfungen verziert und sien Besen drohte zum Absturz. Im letzten Moment gelang es ihm sich das Ei zu holen und ein tosender Applaus ertönte in der Stille. Mir fiel ein gewaltiger Stein vom Herzen. Überfordert atmete ich aus und hielt mich an Hermine fest. Diese sah mich fröhlich an. Ich drückte sie kurz an mich, bevor ich wieder nach Harry suchte um sicher zu gehen, dass er nach wie vor in einem Stück ist. Ich ließ meine Freundin los und machte ich auf den Weg. Ich wollte nicht länger hier stehen. Stattdessen rannte ich los. Die Champions waren wieder in ihrem Zelt und verarbeiten die vergangenen Ereignisse. Aus diesem Grund trugen mich meine Beine zu Harry. Ich schob den Stück Stoff beiseite und luckte vorbei, bis ich Harry sah. "Harry!",flüsterte ich. Er sah verwirrt hin und her. "Hier drüben!" Er find meinen Blick und holte sich kurz sein Ei, bevor auf mich zu kam. Hermine und Ron waren nun zu uns gestoßen und mein Bruder gab Hermine das Ei, nur um mich in die Arme zu nehmen. Erleichtert krallte ich mich an ihm fest. "Wie schaffst du es eigentlich immer beinahe drauf zu gehen?!" "Nur fast! Ohne dich wäre ich sicherlich schon längst hinüber!" Er schmierte mir soviel Honig ums Maul bis, ich begann zu glauben er würde es ernst meinen. Gemeinsam mit meinen Freunden machte ich mich auf den Weg zurück zum Schloss und wurde weiterhin von meinem großen Bruder im Arm gehalten. "Könnt ihr beide bitte damit aufhören!" Ron war aus irgendeinem Grund genervt. "Was?" Verwirrt zog ich meine Augenbrauen hoch und grinste. "Ihr verhaltet euch wie ein frisch verliebtes Paar!" Theatralisch warf er seine Arme nach oben. "Du bist doch nur eifersüchtig weil du zu Ginny keinen so guten Draht hast!" Siegessicher zwinkerte ich meine Zwilling zu, der mir darauf hin einen Stirnkuss gab. Mein bester Freund nahm gernevt Abstand von uns. Er und Harry waren noch immer mehr oder weniger zerstritten. Hermine entschuldigte sich und folgte dem jungen Weasley. Ich lief weiter neben Harry her. "Harry?" "Hmmh?" "Wann hast du eigentlich vor, den anderen zu erzählen, dass du kein Einzelkind bist?",lächelte ich vor mich hin. "Eigentlich hatte ich keinen Zeitpunkt festgelegt, aber auf jeden Fall nach dem Tunier. Ich will nicht, dass du in diese ganzen Sachen mitreingezogen wirst nur weil du eine Potter bist." Verstehende nickte ich. Ich konnte ihn verstehen, aber ich hatte immer ein mieses Gefühl im Magen wenn ich mit den anderen unterwegs war. Wir waren so in unser Gespräch vertieft, dass ich beinahe nicht merkte, dass wir schon wieder im Schloss waren. "Was würde eigentlich passieren, wenn irgendjemand uns verraten würde? Immerhin wissen wir beide wie stur die Zwillinge sein können. Außerdem würden manche verdacht schöpfen!",erklärte ich weiter. "Heißt das du willst dich von mir fern halten?",sagte er und hing anschließend das Passwort der Fetten Dame dran, da wir schon vorm Gemeinschaftsraum waren. "Nein, aber!",weiter kam ich nicht, da ich von einem tosenden Applaus unterbrochen wurde. Alle Gryffindors hatten auf Harrys Ankunft gewartet und freuten sich für ihn. Seine Lippen setzten ein großes Lächeln auf und er verschwand in der Menge. Kurz sah ich ihm noch nach, bevor ich mich zu Ginny gesellte. "Wie gehts dir? Muss sicher nervenaufreibend für sich gewesen sein." Ich atmete tief aus. "Ja. Ja das war es!" Ich sah auf und erblickte Fred und George, die meinen Bruder auf ihre Schultern genommen hatten. Mein ach so toller Bruder warf das Ei Seamus zu und ließ sich verehren. "So einen Ruhm will ich auch!",wisperte ich leise vor mich hin. Manchmal frage ich mich, ob es anders wäre wenn die anderen von meiner Identität wüssten. "Irgendwann Lily! Irgendwann!" Hermine legte mir sachte einen Hand auf die Schulter. Ginny legte ihren Kopf auf meine andere, da ich größer war als sie.
"Soll ich es öffnen?'',schrie Harry in die Gesellschaft. "Ja!",brüllten wir alle zurück. Wie gesagt so getan. Er öffnete es und ein dröhnender Schrei erklang. Sofort rissen sich meine Freundinnen von mir los und hielten sich ebenso wie ich und alle anderen die Ohren zu. Die Zwillinge ließen Harry fallen, was ihn nicht störte da er mit
dem Zumachendes Ei's beschäftigt war. Also dieses Ei wird eine große Herausforderung für alle beteiligten!
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||𝒁𝒘𝒆𝒊 𝑲𝒊𝒏𝒅𝒆𝒓, 𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑽𝒆𝒓𝒈𝒂𝒏𝒈𝒆𝒏𝒉𝒆𝒊𝒕||
FantasyLily war gerade mal ein Jahr alt, als sie ihre Eltern verlor und von ihrem leiblichem Bruder getrennt wurde. Zehn Jahre sind seit der verhängnisvollen Nacht in Godric's Hollow vergangen. Vor kurzem erhielt die heute 11 Jährige Lily Emilia Potter ein...
