Kapitel 30

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Guys, warum seid ihr alle so Anti-Fabi?! 🥺🥺 ich finde ihn voll cool in der  Story, er ist eben verschossen und nutzt seine Chance 🥺😂
Ich hoffe euch gefällt das nächste Kapitel, ich update so häufig wie möglich ❤️
Viel Spaß beim lesen ✨






Mein Körper hatte den Alkohol längst noch nicht abgebaut und erschwerte es mir jetzt deutlich, mich zu konzentrieren.
Stand ich vielleicht auf Fabi?
Vor diesem Abend wäre mir die Idee nicht im Traum gekommen, aber nachdem was gerade passiert war, sollte ich meine Meinung wohl nochmal überdenken....
Die Küsse hatten mir gefallen, die Berührungen umso mehr und wären die anderen nicht reingeplatzt, wären wir bestimmt auch noch weiter gegangen...
Bei dem Gedanken daran kribbelte mein Unterleib.
Ich konnte es nicht leugnen, es hatte mir mehr als gefallen. Aber hieß das, dass ich auf ihn stand, vielleicht sogar verliebt war?
Auf einer Seite hatte ich heute eine körperliche Anziehung ihm Gegenüber gespürt, ich wollte ihn, aber war es der Alkohol der mich getrieben hatte? War es vielleicht Liebe gewesen?
Nein, irgendetwas in mir sagte mir ganz klar nein. Unter Liebe verstand ich etwas anderes, etwas sanfteres, etwas was sich weniger rauschartig anfühlte.
Ich mochte das Gefühl, das er mir gegeben hatte, dass ich mich begehrt fühlte und auf irgendeine Art und Weise hatte er mich vorhin komplett in seinen Bann gezogen, aber Liebe war das nicht gewesen.
Ich war nicht aus Liebe auf seine Versuche eingegangen, sondern aus Neugier und Lust.
„Alles klar." kommentierte Maxi mein schweigen und sah an die Decke.
„Keine Antwort ist auch ne Antwort" lächelte er sarkastisch.
Ich konnte es zwar nicht sehen, aber er kämpfte damit, keine Träne sein Auge verlassen zu lassen.
„Ich glaube nicht." murmelte ich irgendwann und Maxi sah überrascht zu mir runter.
„Es hat mir schon gefallen und..."
Wieso fiel es mir vor Maxi so schwer darüber zu sprechen, er war doch mein bester Freund?
„ ..ach ich weiß auch nicht. Ich glaube Liebe fühlt sich anders an." beschloss ich.
Ich kuschelte mich noch enger an Maxi und zog unauffällig seinen Geruch ein. Er roch nach Zuhause. Ich wollte für immer von den Geräuschen seines Atem umgeben, in seinem Arm liegen bleiben.
Ganz offensichtlich hatte Maxi sich aber vorgenommen, es nicht bei Gesagtem zu belassen, sondern leitete das Gespräch weiter, in eine sehr gefährliche Richtung.
„Und was... war das heute zwischen uns" fragte er und ich hielt den Atem an.
Ich war zu überrascht um überhaupt darüber nachzudenken, eine Antwort auf seine Frage zu geben.
„Bitte sag etwas dazu" bat er mich, aber ich schwieg weiter „oder habe nur ich heute Abend die Blicke zwischen uns gespürt."
Nein, Maxi. Ich habe sie auch gespürt, sie haben mich vollkommen übernommen, aber ich brachte kein Wort über meine Lippen.
Eine Träne löste sich aus meinem Augenwinkel und tropfte auf seine Schulter.
„Heyheyhey, Male, nicht weinen!" erschrak Maxi, als er den nassen Fleck auf seinem Hemd spürte und schloss mich sofort in eine feste Umarmung.
„Shhh, was ist denn los?" fragte er schockiert und strich beruhigend über meinen Rücken. Und ehrlich gesagt? Ich wusste es nicht. Es war irgendwie die Mischung aus allen Ereignissen, dem ganzen Drama und dem Alkohol.
Ich wollte nicht, dass das Verhältnis zwischen mir und Maxi so war, wie es diesen Abend gewesen war, dieser Hass, diese Konkurrenz, diese ganzen negativen Gefühle.
Ich dachte nur an den Schmerz, der mir dieser Abend im Zusammenhang mit Maxi gegeben hatte.
Er war doch mein Safe Place, mein Zuhause.
„Ich will nicht das es so zwischen uns ist!" schluchzte ich in seine Brust und ließ meinen Tränen freien Lauf.
Meine Gedanken lagen dabei auf der schlechte Stimmung, die heute zwischen uns geherrscht hatte.
Ich konnte in dem Moment natürlich nicht wissen, wie falsch Maxi meine Worte verstand. Das er an die ganz andere Seite dachte.
Das er keineswegs den Schmerz und die Enttäuschung im Kopf hatte, sondern die Gründe für unsere Eigesucht, die uns letztendlich in diese missliche Lage versetzt hatte.
Ich hatte keine Ahnung, das er an seine Gefühle für mich dachte und wir komplett aneinander vorbei redeten.
'Ich will nicht das es so zwischen uns ist'
Ich konnte nicht sehen, das die erste Träne seine Wange runter kullerte.
Konnte nicht sehen wie hart er bei meinen Worten schlucken musste.
Konnte nicht ahnen, wie sehr er sich zusammenriss um zu zeigen, dass ihm die Freundschaft so viel wichtiger war als seine Gefühle, obwohl ich darüber doch überhaupt nicht nachdachte.
„Hey, es bleibt alles so wie es ist okay? Für immer. Hast du es nicht selbst gesagt?" es kostete ihn so viel Kraft seine Stimme nicht brechen zu lassen und ich bekam es nicht mal ansatzweise mit.
„Du hast mir sogar den kleinen Finger Sschwur gegeben..." murmelte ich in seine Brust. Mir entwich ein kleines Kichern zwischen den Schluchzern und ich drückte mich noch näher an Maxi.
„Ja! Ja genau, und den kleinen Finger Schwur kann man nicht brechen, das ist so seit wir 3 sind!"
Trotzdessen, dass sein Herz gerade in tausend Teile zersplitterte war, steckte er all seine Energie daran, unsere Freundchaft zu schützen. Mich zu schützen.
Hätte ich gewusst, wie Maxi seine Frage gemeint hatte, hätte ich etwas anderes geantwortet. Hätte vielleicht über meine Gefühle nachgedacht. Hätte ihm vielleicht erzählt was ich spürte, wenn er mich so umarmte, wie er es gerade tat. Vielleicht hätte ich ihm gesagt, dass er mein Zuhause war.
Aber ich wusste nicht, was in seinem Körper und Kopf gerade vorging, das er mit dem Gedanken kämpfte, ich würde nichts für ihn empfinden, sondern freute mich bloß darüber, das wir keinen Streit mehr hatten.




Oha..
Ich hoffe es ist verständlich, was die beiden Denken..
Bitte seid mir nicht zu böse :)
Lasst gerne einen ✨Stern✨ da, wenn es euch gefallen hat 🖤🧡

Ich Male meine Welt Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt