Guys, wenn ihr nicht irgendwann aufhört, mir so süße Kommentare zu schreiben, bekomme ich irgendwann Diabetes 🥺
Ich hab mich direkt an das Kapitel gesetzt, ich bin nicht komplett zufrieden, aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem :)
„Verdammte scheiße, Maxi, was ist passiert!!!" ist rannte auf ihn zu und kniete mich zu ihm in die Scherben.
Seine Mimik war schmerzvoll verzogen, aber irgendetwas sagte mir, das es nicht nur seine Verletzungen waren, die ihm diesem Anblick verschuldeten.
Leon war, ebenso wie ich, zu Fabi gelaufen und kümmerte sich um seinen besten Freund.
„Komm, steh erstmal auf." murmelte ich panisch und probierte ihm beim Aufstehen zu helfen, was gar nicht so einfach war, wenn man bedachte, das seine Hände voller Glassplitter waren. Es schaffte es trotzdem irgendwie, bei seinem genauerem Blick auf seine Finger aber, wurde mir kotzübel.
„Was zur Hölle ist hier passiert verdammt!" fluchte Leon und sah wütend zwischen den beiden hin und her.
Fabi hatte mittlerweile ein Taschentuch auf seine blutende Nase gedrückt, während Maxi in gekrümmter Pose probierte, sich bestmöglich auf den Beinen zu halten.
„Raus mit der Sprache!" schimpfte Leon die beiden an.
Ich konnte das funkensprühende Blickduell, das zwischen Fabi und Maxi herrschte, in keinester Art und Weise deuten. Ich spürte lediglich Wut, jede Menge Wut, und Konkurrenz, das Schweigen aber ließ mich den Grund für diese Gefühle nicht einmal vermuten.
„Ok, dann sagt eben nichts dazu. Sagt mir wenigstens, wer von euch beiden angefangen hat." forderte der Anführer seine beiden Teamkollegen auf.
Ich bemerkte nicht, wie Fabis kontrollierte Mimik kurz sein typisches, amüsiertes Grinsen durchscheinen ließ.
„Maxi." antwortet er dann. „Maxi hat angefangen."
Geschockt sah ich in das Gesicht meines besten Freundes.
„Ist das wahr?" hauchte ich schockiert.
Maxi antwortete nicht, sondern hielt lediglich an seinem wütenden Blick an Fabi fest.
„Oder ist es nicht so?" fragte Fabi.
Ich spürte wie eine extreme Enttäuschung meinen Körper übernahm. Ich erkannte in Maxis Blick ganz genau, dass Fabi die Wahrheit sagte.
Kopfschüttelnd sah Leon zu Maxi.
„Was auch immer zwischen euch vorgefallen ist, ich erwarte das du dich bei Fabi entschuldigst Tippkick." forderte Leon streng. Der unaufhörliche Blickkontakt zwischen Maxi und Fabi sprach Bände, es brachte mich fast zur Verzweiflung nicht lesen zu können, was auf diesen Bänden geschrieben war.
Was zur Hölle war hier eben zwischen den beiden vorgefallen? Es musste irgendetwas gewesen sein, Maxi würde niemals jemanden einfach so schlagen. Ich kannte doch meinen Maxi...
„Na los! Verdammt nochmal Maxi, entschuldige dich gefälligst!" schnauzte Leon seinen Kameraden an, der sich immer noch nicht gerührt hatte.
„Aber es war nicht nur meine Schuld!" probierte der Blonde nun endlich sich zu verteidigen.
„Dann muss mir eben einer von euch mir die verkackte Situation erklären!"
Ich bemerkte natürlich nicht, was Maxi in diesem Moment realisierte.
Er verstand plötzlich, was Fabis Plan gewesen war.
Was hätte Maxi in dem Moment sagen können? Vielleicht erklären, das Fabi ihn provoziert hatte? Am besten noch mitbedachten Worten und dann das Liebesgeständnis an seine beste Freundin direkt hinterher. Ihm schossen in diesem Moment tausend Szenarios durch den Kopf, wie er die Situation hätte erklären können, aber im keinem blieb ihm das Aufdecken seiner Gefühle erspart. Fabi hatte ihn voll in der Hand und ließ ihn das mit jedem Blick spüren. Er hatte das Spiel gewonnen. Schon wieder.
„Das dachte ich mir nämlich. Maxi, du entschuldigst dich jetzt bei Fabi und wenn ihr beide wieder alle Tassen im Schrank habt, werdet ihr das klären!" entschied Leon und sah auffordernd zu dem Blonden.
Ich verstand langsam, wieso Leon der Anführer war. Er war zwar ein Arschloch, ein riesiges sogar, aber die Jungs hörten auf ihn und irgendwie war seine Argumentation fair. Sie wollten nicht reden? Dann sollten sie wenigstens Frieden schließen und die Sache klären, wenn der Dampf zwischen den beiden verzogen war. Wenn das mal irgendwann der Fall war, denn die derzeitige Spannung zwischen den beiden, ließ mich nichts dergleichen vermuten.
Mit dem wohl widerwilligsten Blick, den ich je auf seinem Gesicht gesehen hatte, wollte Maxi gerade zum gehen ansetzen, als er plötzlich innehielt und zuerst auf seine Finger und dann zu Leon sah. Irgendeine Art Erkenntnis schien ihm in dem Moment zu kommen, denn er sagte: „Ich würde Fabi ja liebend gerne die Hand geben, aber ich werde IHM keine Splitter in die Haut stechen." Er lächelte sarkastisch, drehte sich um und verließ, ohne noch ein Wort zu sagen, die Küche.
Leon schien mit seinem Latein vollkommen am Ende.
„Male, gehst du ihm hinterher? Ich kümmere mich um Fabi" Ich nickte tranceartig und lief meinem, wohlgemerkt stark verletzten, Freund verwirrt hinterher.
Manipulativ, manipulativer, Fabi
Jaja, er ist ein richtiges Schlitzohr...
Wenn euch das Kapitel gefallen hat, lasst gerne einen ✨Stern✨ da :)
Ganz viel Liebe geht raus!
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Ich Male meine Welt
Fiksi PenggemarMale, 15 Jahre, hat es nicht unbedingt leicht, als sie nach 13 Jahren zurück nach Deutschland kommt. Wie gut das Maxi, ihr bester Freund seit Kindergartenzeiten, ihr zur Seite steht. Was noch passiert, müsst ihr schon selber lesen :) Besonderer Foku...
