Kapitel 50

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Das letzte Kapitel Freunde.... viel Spaß  beim Lesen!


„Danke fürs Fahren Mum!" lächelte ich und gab ihr noch einen Kuss auf die Wange.

„Kein Thema, ich hole dich, wie abgesprochen, in einer Stunde wieder hier ab" rief sie mir hinterher, aber die Autotür fiel hinter mir schon krachend ins Schloss.

Ich war am anderen Ende der Stadt, zu weit weg, um zu Fuß oder mit dem Fahrrad herzufahren. Die Gegend war dunkler und unheimlicher, sie erinnerte mich irgendwie an die typisch, amerikanischen Ghettos, wie ich sie aus den amerikanischen-Teenager-Dramen kannte. Es war eine unheimliche, stinkende Gegend. Schnell zog ich mein Handy aus der Tasche, orientierte mich kurz und lief dann dem Standort entgegen, den Fabi mir geschickt hatte.

Ich durchquerte einen dunklen Wald, musste einen relativ hohen Berg hinaufklettern und verfluchte Fabi in Gedanken dafür, mir so einen Anstieg zuzumuten.

Als ich aber am Standort ankam und von meinem Handy aufblickte, verging mir jeglicher Missmut und ich staunte nicht schlecht, als mein Blick über eine Art Klippe, über die Lichter der Stadt, schweifte.

„Es ist wunderschön, oder?"

Fabi stand plötzlich neben mir.

„Fabi" lächelte ich und schloss ihn in die Arme. Es war das erste Mal, dass ich ihn sah, seit der Auseinandersetzung im Teufelstopf vor 4 Tagen. Er erwiderte die Umarmung herzlich.

„Komm mit." lächelte er und ich folgte ihm ein paar Meter weiter, in ein niedriges Baumhaus.

Wieder musste ich ein Staunen unterdrücken, als sich vor mir ein komplett fertig eingerichtetes Zimmer offenbarte. Das Baumhaus war aus einfachen Holzbrettern zusammengeziegelt, aber die Einrichtung machte jegliches Aussehen von außen wieder wett. Die Wände waren mit bunten Wandteppichen zugehangen und eine braune Ledercouch stand vor einem großen Fenster aus Plexiglas, durch das man auf die ganze Stadt blicken konnte.

Eine bunte Lichterkette spendete angenehmes Licht und ein Unbekannter, aber angenehmer Geruch, hing in der Luft.

„Wow" staunte ich und setzte mich neben Fabi auf die Couch.

„Wohnst du hier?" witzelte ich und sah mir alles noch genauer an.

„Nein. Es ist eher mein... Rückzugsort." erklärte der Lockige und lehnte sich zurück.

„Rückzugsort wovon?" fragte ich vorsichtig und richtete meinen Blick, wie Fabi, aus dem Fenster.

„Das erzähle ich dir irgendwann mal in Ruhe.." schmunzelte er und griff neben sich.

„Stört es dich?" fragte er und meinte wohl den halb abgebrannten Joint in seiner Hand. Da kam der Geruch also her. Ich selbst hatte mit Drogen nie viel am Hut gehabt, wollte ihn aber nicht aufhalten.

„Nein, mach ruhig."

Er steckte den Joint zwischen seine Lippen und zündete ihn an. Tief zog er den Rauch in seine Lungen, hielt ihn kurz in sich und atmete ihn dann entspannt wieder aus. Ich beobachtete ihn dabei und irgendetwas weckte die Neugier in mir.

„Ich wusste nicht das du kiffst.." kommentierte ich. Er zuckte bloß mit den Schultern und aschte ab.

„Mach ich auch nicht häufig."

Er sah zu mir und bemerkte meinen neugierigen Blick.

„Willst du probieren?" lächelte er und hielt mir den Stängel hin. Ich wollte gerade danach greifen, als Fabi ihn blitzschnell wieder wegzog.

„Sag mal spinnst du? Das Zeug ist schlecht für dich!" lachte er und setzte ihn wieder zwischen seine Lippen.

Verwirrt sah ich ihn an. „Hä? Aber du rauchst doch selber."

Ich Male meine Welt Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt