Danke, für das tolle Feedback unter dem letzten Kapitel!! Ihr bekommt jetzt endlich den lang erwarteten Frieden (Fluff) zwischen Maxi und Male :) viel Spaß beim lesen!
POV Male
„Du bist ja auch endlich mal wach!" lachte Maxi.
Ich blinzelte und kämpfte gegen das Sonnenlicht, welches seinen Weg unweigerlich in meine Augen bahnte.
Mir entwich lediglich ein Grummeln, dann drehte ich mich um und zog mir die Decke über den Kopf, um mich vor dem gleißenden und meiner Meinung nach viel zu hellem, Licht zu verstecken.
„Na komm schon Male. Ich hab Frühstück gemacht." schallte es dumpf durch die Decke und ich wurde hellhörig.
Ich spürte wie sich das Bett neben mir senkte und Maxi sich neben mich gesellte. Ich merkte, wie er leicht an der Decke über meinem Kopf zupfte und ließ ihn gewähren.
„Maaan, wieso bist du denn jetzt schon wach...?" grummelte ich und streckte mich erstmal ausgiebig.
„Es ist 11 Uhr, es ist normal um diese Uhrzeit wach zu sein." argumentierte Maxi und lehnte seinen Oberkörper an die Wand, an die mein Bett grenzte.
„Das halte ich für Unsinn.." widersprach ich und tat es ihm gleich
„Vielleicht stimmt dich das ja um." lächelte er und hielt mir einen Teller hin.
Mir fielen vor Freude fast die Augen aus dem Kopf. Ein kleiner, schick angerichteter Stapel aus Blaubeerpancakes, türmte sich, mit Ahornsirup übergossen, auf dem Teller in die Höhe.
„Verdammt Maxi, seit wann kannst du so süß sein?! Und warum hast du damit nicht schon früher angefangen." lachte ich, gab ihm einen schnellen Kuss auf die Wange und machte mich daran, einen Pancake nach dem anderen zu vernichten.
Blaubeerpfannkuchen aßen wir beide schon seit dem Kindergarten liebend gerne, es war ein Gericht, das uns schon durch unser gesamtes Leben begleitet hatte.
„Ich bin immer süß" lächelte Maxi und machte sich wieder dran, sich anzuziehen. „Daran könnte ich mich gewöhnen.." nuschelte ich mit vollem Mund.
„Das solltest du vielleicht." grinste Maxi und verschwand im Badezimmer.
Man, man, man, an den Maxi mit Selbstbewusstsein musste ich mich erst noch gewöhnen, gefallen tat es mir aber auf jeden Fall.
Nachdem jeder Pancake bis auf den letzten Krümel verspeist wurde, tat ich es Maxi nach und wir machten uns gemeinsam fürs anstehende Training fertig.
Die wilden Kerle hatten heute einen Tag Pause, zumindest alle außer Maxi, Markus und Fabi.
Bei dem Gedanken an Fabi musste ich leicht lächeln.
Es war verdammt lieb von ihm gewesen, mich in der Situation zumindest ein bisschen aufzuklären. Hätte ich nicht mit ihm geredet, wären Maxi und ich wohl immer noch zerstritten.
Ich nahm mir vor, mich bei Gelegenheit bei ihm für deinen Ratschlag zu bedanken, denn was er getan hatte, war nicht selbstverständlich.
„Bist du soweit?" fragte Maxi und zog sich seinen Motorradhelm über den Kopf.
„Bereit, wenn du es bist!" erwiderte ich und stieg hinter ihm auf sein Motorrad.
Maxi und ich waren die ersten, die am Teufelstopf ankamen und machten uns schonmal dran, das Netzt auszufahren.
Wir hatten uns vorgenommen, heute, vor allem für Vanessa und V, die hohen Pässe über das Netz zu trainieren.
„Da seid ihr ja endlich!" begrüßte Maxi als erstes fröhlich V, als sie mit den anderen 3 im Schlepptau auf den Platz gefahren kam.
„Wow, wo kommt denn die gute Laune her Maxi?!" fragte sie lachend und begrüßte den Stürmer mit einer freundschaftlichen Umarmung. Als Maxi nicht auf die Frage antwortete, schien sie sich, wie sie eben war, die Situation selber erklären zu können.
„Ahhhh, es ist wieder Frieden im Paradies!" stellte sie nach ein paar Sekunden fest und sah zwischen mir und meinem besten Freund hin und her, welcher mir ein breites Lächeln schenkte.
„Das wurde aber auch mal Zeit!" kommentierte Markus lächelnd und Vanessa stimmte zu.
Mein Blick aber, ging direkt zu Fabi. Auch er lächelte zufrieden und schenkte mir ein aufrichtiges Lächeln.
„Na dann, bleibt ja nur noch eines übrig" schmunzelte der Ältere und trat mit festen Schritten vor Maxi, der ihn mit einem angespannten Blick beobachtete. Verdammt, was hatte Maci denn jetzt schon wieder?
Schon klar, er hatte mir ja erklärt, dass er eifersüchtig auf Fabi gewesen war, aber es war mittlerweile doch offensichtlich unbegründet?
Gestern schon hatte Fabi den ersten Schritt auf ihn zu gemacht, mir sogar mehr oder weniger geraten, Maxi eine Chance zu geben.
Fabi gab sich wirklich Mühe mit ihm und irgendwie enttäuschte es mich, dass Maxi das nicht erkannte.
„Komm schon Tippkick. Schwamm drüber okay?" Fabi hielt seinem eigentlichen Freund die Hand hin.
Missmutig erwiderte Maxi Fabis freundlichen Blick. Mit einer eher widerwilligen, als entschlossenen Meine schlug er letztendlich aber ein.
„Heiliger Karottensack, dann kann es ja endlich wieder losgehen!" lachte Vanessa und die anderen stiegen erleichtert mit ein. Es würde endlich bergauf gehen, die Sonne schien und die schlechte Stimmung, die unser kleines Team schon viel zu lange verfolgt hatte, war wie weggeweht.
Dass sich das nächste Unwetter schon anbahnte, ahnten wir nicht.
Was haltet ihr von Fabis Reaktion?
Und was denkt ihr, könnte das besagte Unwetter bedeuten?
Lasst gerne einen ✨Stern✨ da, wenn es euch gefallen hat! Danke für jeden Like 🥰
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Ich Male meine Welt
Fan-FictionMale, 15 Jahre, hat es nicht unbedingt leicht, als sie nach 13 Jahren zurück nach Deutschland kommt. Wie gut das Maxi, ihr bester Freund seit Kindergartenzeiten, ihr zur Seite steht. Was noch passiert, müsst ihr schon selber lesen :) Besonderer Foku...
