Hallo, ihr wundervollen Leser.
Ich habe gerade noch ein Kapitel geschrieben, es ist zwar kurz, aber knackig und ich will es euch selbstverständlich nicht vorenthalten. Viel Spaß beim lesen! ❤️
Maxi war der erste, der sich aus der Starre lösen konnte und ging auf Leon zu.
„Hey ist alles okay?" fragte er besorgt und beugte sich zu dem knienden Leon runter, aber der sah ihn nur mit einem giftigen Blick an.
„Verzieh dich, Verräter!" zischte er und stand mit wackligen Beinen auf.
Man sah ihm an, das ihm verdammt schwindelig war und sofort eilte sein Bruder, um den jüngeren zu stützen.
Ich konnte mich noch nicht rühren.
Ich hatte das Gefühl, welches Fabi ausgestrahlt hatte, noch nicht verarbeitet und mein Körper kämpfte mit allen Waffen gegen die Kälte an. So etwas hatte ich in meinen 16 Jahren auf dieser Welt noch nicht erlebt.
Es war, als wäre mit einem Schlag, unwiderruflich, alles Leben aus Fabi entschwunden und hätte nur eine emotionslose, tote Hülle hinterlassen.
Im Augenwinkel sah ich, wie Marlon sich um Leons, wahrscheinlich gebrochene Nase kümmerte und Maxi unbeholfen daneben stand und ihm dabei zu sah.
Auch in meine beste Freundin neben mir, schien langsam das Leben zurückzukehren.
„Wow.." nuschelte sie und schüttelte sich fröstelnd. „Ich hab eine eiskalte Gänsehaut.." bemerkte sie und führ mit ihrer Hand über ihren Arm.
„Ist alles okay Male?"
Markus Kam auf mich zu und ich zuckte, als ich meinen Namen hörte, dann erwachte auch ich endlich aus meiner Starre.
„Äh, ja, sicher, alles gut, danke." stotterte ich.
Markus Augen wanderten vorsichtig zu V, aber sobald sich ihre Blicke kreuzten, schnaufte sie nur beleidigt und verschwand zu Maxi und Vanessa.
„Du solltest mit ihr reden..." meinte ich zu dem Torwart, der der Braunhaarigen zerknirscht hinterher sah.
„Und was sage ich dann?" fragte er missmutig.
„Ich glaube, mit einer Entschuldigung, kannst du erstmal nichts falsch machen." zwinkerte ich, dann unterbrach Leon unser Gespräch.
„Wir beide haben noch was zu klären."
Er baute sich wieder mit voller, sicherer Statur vor mir auf und sah mich ernst an.
„Haben wir das?" fragte ich unschuldig, und lächelte ihn süß an.
„Wir spielen gegen euch. In 5 Tagen. Hier im Teufelstopf." forderte er uns heraus und blickte von einem Teammate zum nächsten.
„Gut." willigte ich ein und hielt ihm mit fester Miene die Hand hin.
„Aber wir spielen nicht ohne Einsatz." lächelnd sah ich zu V neben mir, die bestätigend nickte.
„Wenn ihr verliert, gehört der Teufelstopf uns."
Leons Lippen kräuselten sich, nach ein paar Sekunden Überlegzeit, nickte er aber.
„Sicher, das wird ja sowieso nicht passieren."
Die Jungs hinter ihm lachten.
„Aber wenn wir gewinnen" er trat einen Schritt an mich ran
„Dann wird dein Fuß, in deinem gesamten Leben, nie wieder einen Fußball berühren, kapiert?"
Ich stockte. Nie wieder Fußball spielen? Ein einziges Match sollte darüber entscheiden, ob ich meine Leidenschaft aufgeben würde oder nicht?
„Male, das ist es nicht wert!" probierte sich Maxi aus dem Hintergrund einzumischen, aber mein Hand lag schon in der von Leon.
„Deal."
Ein teuflisches Grinsen ziehrte sin Gesicht.
„Deal! Bis in fünf Tagen, genieß deine letzte Zeit auf dem Feld!" lachte er und drehte sich um.
Der Anführer und seine Mannschaft stiegen wieder auf ihr Motorräder und machten sich mit einem ohrenbetäubenden Lärm aus dem Staub.
Ich schluckte bitter.
„Hast du das gerade wirklich getan?" fragte Vanessa neben mir unsicher und sah den Kerlen mit entsetztem Blick hinterher. Ich atmete tief durch, ich musste mich jetzt zusammenreißen.
„Ja." sagte ich mit fester Stimme und drehte mich zu den anderen um.
„Und jetzt stellen wir einen Plan auf. Wir haben in 5 Tagen ein Spiel zu gewinnen."
V stieg direkt in meine Optimismus mit ein und hielt ihre Hand in die Mitte.
„Ich werde alles geben" sprach sie feierlich.
„Meinen Leib und meine Seele" stimmte Vanessa mit ein und legte ihre Hand auf Vs.
„Meine Beine und meine Arme!" grinste Markus und tat es ihr gleich.
„Für unser Team!" bestätigte Maxi.
„Für das Team und für unsere Leidenschaft." beendete ich das Mantra und legte meine Hand auf die Spitze. In diesem Moment verband uns mehr, als nur unsere Hände oder unsere Leidenschaft.
In diesem Moment, schloss sich das undurchtrennbare Band der Freundschaft um uns, was niemals jemand hätte zerstören können.
Leuteee, was haltet ihr von dem Schwur? Ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, aber ich fand das musste mal sein haha :)
Wenn es euch gefallen hat, lasst gerne einen ✨Stern✨ da, damit könntet ihr mich unglaublich unterstützen! Liebe geht raus! ❤️
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Ich Male meine Welt
Fiksi PenggemarMale, 15 Jahre, hat es nicht unbedingt leicht, als sie nach 13 Jahren zurück nach Deutschland kommt. Wie gut das Maxi, ihr bester Freund seit Kindergartenzeiten, ihr zur Seite steht. Was noch passiert, müsst ihr schon selber lesen :) Besonderer Foku...
