Leueee, das Kapitel von _dhanas ist fertig und ich bin begeistert! Sie hat meine Erwartungen übertroffen 🥰
Ihr werdet sehen, wieso ich wollte, das sie ein Kaptitel schreibt :) viel Spaß beim lesen!! Kapitel aus der Sicht von V 🤫
POV V
Jetzt stand ich also da. Mein Herz rutschte mir in die Hose. Nein. Es rutschte sogar noch weiter. Wie zum Höllenklobürstensalat sollte ich gegen Markus, den Unbezwingbaren, aus elf Meter Entfernung ein Tor schießen? Meine Knie wurden so weich wie Wackelpudding und ich dachte an all die Möglichkeiten wie ich diesen Schuss vermasseln konnte. Kacke Verdammte! Ich war ein Verteidiger, kein Stürmer, der vorne die Tore machte. Ich war zwar noch lange nicht so gut wie Juli „Huckleberry" Fort Knox, die Viererkette in einer Person, aber an Joschka, die siebte Kavallerie, kam ich schon nah ran. Ich war nämlich immer in letzter Sekunde da, um den Gegner davon abzuhalten, aufs Tor zu schießen. Doch dann, ganz plötzlich, war alles um mich rum wie eingefroren, die Zeit stand still und ich dachte an die Nacht zurück, wo Markus ausversehen seine größte Schwäche ausgeplaudert hatte.
Die Nacht der Party.
Nachdem ich mit Maxi zusammen in das startende Tächtelmächtel, von Fabi und Male, geplatzt war und mich dann ganz schnell aus der unangenehmen Situation gezogen hatte, lief ich ziellos durch Cheyennes riesige Villa. Mein planloser Weg führte mich durch die Hintertür, nach draußen, auf die Terrasse. Zu meinem Erstaunen war ich dort aber nicht allein. Auf der weißen Hollywoodschaukel, erkannte ich den blonden Keeper der Wilden Kerle. Er saß mit dem Rücken abgewandt von mir und starrte in die Sterne, unwissend, ob er meine Anwesenheit bemerkt hatte, blieb ich auf der Stelle stehen und beobachtete ihn kurz.
„Seid wann bin ich so berühmt, dass ich angestarrt werde?", fragte er ohne sich umzudrehen. Jetzt stand ich da wie versteinert. Keinen Millimeter konnte ich mich noch bewegen. Dann drehte er sich zu mir um, auf seinen Lippen ein breites Lächeln, als er mich dort stehen sah. „Worauf wartest du noch?", er zog eine Augenbraue hoch, drehte sich wieder dem Sternenhimmel entgegen und gestikulierte mir mit einem leichten tappen, dass ich mich zu ihm gesellen sollte. Natürlich tat ich das auch. Keine zwanzig Sekunden später saß ich neben ihm und wir Lächelten uns an. „Weißt du Viki, ich finde du hast deine Leistung in letzter Zeit echt gesteigert.", fing er an, „Wirklich, du bist echt gut geworden, aber natürlich nicht so gut um gegen mich ein Tor zu schießen!". Jetzt prallte er richtig und plusterte seine Brust auf, so wie ein Pfau mit seinem Federkleid tat, als er jemanden beeindrucken wollte. Ich schmunzelte. „Ach ja? Was müsste ich den tun, um gegen dich ein Tor zu schießen?", fragte ich, in der Hoffnung, dass er es mir einfach verraten würde. Doch er schüttelte nur den Kopf und lachte.
Dann schwiegen wir, aber es war eine angenehme Stille, eine Stille, die mehr bedeutete, als es tausend Wörter es je könnten. Wir saßen dort mindestens zehn Minuten und in dieser Zeit nahm Markus immer wieder Schlücke aus dem Glas, welches er neben sich auf dem Tischchen platziert hatte. Einmal hatte ich das Getränk probiert und fast wieder ausgespuckt, weil es nur so vor Alkohol triefte. Ich trank keinen Alkohol, ich hatte keinen Reiz daran, die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren und mich am nächsten Tag nicht mal mehr an die vergangene Nacht erinnern zu können.
Aber es passierte auch was anderes in diesen zehn Minuten, denn trotz des Sommers, war die eingebrochene Nacht ziemlich frisch. Schnell fing ich an zu zittern und auch mein Nebenmann schien das zu bemerken, denn er zog daraufhin direkt seinen Pulli aus und drückte ihn mir in die Hand. „Keine Wiederrede", betonte er dabei. Und jetzt saßen wir immer noch da, nur diesmal trug ich den Pulli von Markus, welcher mir, um mindestens drei Größen, zu groß war. Ich zog die Ärmel lang und versteckte meine Hände in ihnen. Markus saß nur neben mir uns musterte mich, mit einem Grinsen auf den Lippen, von oben bis unten. „Mein Pulli steht dir!", zwinkerte er mir zu. Ich kicherte und sagte in einer viel zu hohen Stimme: „Dankeschön hehe". Ich merkte wie mir das Blut in die Wangen schoss und senkte deshalb rasend schnell den Blick. Aber es war zu spät, denn Markus hatte, trotz des nur sehr schwachen Lichts, meine roten Wangen bemerkt. Er nahm seine Hand und legte zwei Finger unter mein Kinn. Langsam und vorsichtig hob er es an und sah mir dann tief in die Augen. Ich konnte die Funken, förmlich sehen und in meinem Bauch waren nicht nur Schmetterlinge, sondern gleich der ganze Zoo. Vorsichtig und zärtlich näherten wir uns einander, doch kurz bevor unsere Lippen sich berührten, sah ich wie Markus grün anlief.
„Markus! Badezimmer! Sofort!", platzte es aus mir heraus und der blonde nickte, sprang auf und zog mich an meiner Hand hinter ihm her. Gerade noch rechtzeitig erreichten wir das Badezimmer und Markus entlud seinen Mageninhalt in der Toilette. In der zwischen Zeit, hatte ich ein Glas Wasser für ihn geholt und reichte es dem Torhüter, welcher jetzt auf dem Boden saß.
„Unten links.", stammelte er und ich schaute ihn verwirrt an, „Unten links, direkt in den Winkel, das ist meine Schwachstelle". Jetzt lehnte er seinen Kopf gegen meine Schulter und nahm meine Hand. „Und ich bitte dich, erzähl niemandem was hier passiert ist! Nicht mal mir, wenn ich mich nicht erinnere!", verlangte er und gab ihn mein Versprechen.
Jetzt stand ich wieder im Teufelstopf, elf Meter vom Tor entfernt. Markus grinste mich siegessicher an und auf meinen Lippen formte sich ein schelmisches Grinsen.
Ich lief an und ließ es gekonnt so aussehen, als würde ich mit dem Außenriss schießen, doch Markus erkannte den Trick und machte sich bereit nach links zu springen. Womit er aber nicht rechnete, war, dass ich genau in den Winkel zielte und zu meinem erstaunen auch noch ziemlich genau. Der Ball flog mit einem kleinen Bogen über den Boden und flutschte gerade so, durch die Hände des Unbezwingbaren, ins Netz. Tatsache, ich hatte es geschafft, ich hatte den Schuss verwandelt! Markus konnte es kaum glauben und trotzdem schenke er mir wieder diesen Blick, mit welchem er mich auf der Party angeschaut hatte und wieder sprühten die Funkten.
Der Wahnsinn, oder? Schaut unbedingt bei ihrer Story vorbei, es lohnt sich!
Ich bin wirklich mega zufrieden mit ihrem Kapitel und freue mich, dass sie Teil der Geschichte ist 🥺
Ansonsten, haut diesmal extra viel Lob für sie in die Kommentare und lasst einen ✨Stern✨ da, wenn es euch gefallen hat!
Liebe liebe liebe ❤️❤️ _dhanas
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Ich Male meine Welt
FanfictionMale, 15 Jahre, hat es nicht unbedingt leicht, als sie nach 13 Jahren zurück nach Deutschland kommt. Wie gut das Maxi, ihr bester Freund seit Kindergartenzeiten, ihr zur Seite steht. Was noch passiert, müsst ihr schon selber lesen :) Besonderer Foku...
