Kapitel 29

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Hallo ihr Süßen, willkommen zurück!
An alle die sich dagegen entschieden haben das letzte Kapitel zu lesen:
Fabi und Male sind zusammen in einem Zimmer verschwunden und wollten gerade einen Schritt übers küssen hinausgehen, als die Tür plötzlich aufgeht und die beiden unterbricht.
Noch einmal für alle, es ist NICHTS gegen Males Willen geschehen, sie hat sich in dem Moment mit Fabi Wohlgefühl und sich bewusst entschieden, darauf einzugehen...
Sorry für das lange Vorwort, Lets go ✨🖤


Völlig aus dem Gefühl gerissen fuhr ich hoch, Fabi aber reagierte schneller und zog schnell mein Top wieder runter, während er von mir runter und neben mich sprang.  Als meine Augen sich langsam an das Licht gewöhnten, könnte ich V und Maxi in der Tür stehen sehen.
„Fabi, schnell..." V stockte und ich konnte in ihrer Mimik erkennen, das sie keine großen Schwierigkeiten hatte, 1 und 1 zusammenzuzählen. Aber Vs Reaktion, war nichts gegen Maxis Blick, der sich schmerzerfüllt, voller Leid und Schock, bis hin in meine tiefste Seele brannte. Ich konnte seinem Blick nicht 1 Sekunde standhalten, es war wirklich nicht zu ertragen.
„Oh scheiße, sorry, ähhh" stammelte V und sah zwischen Maxi, mir und einem völlig gelassenen Fabi hin und her, der die Situation wohl überhaupt nicht als schlimm empfand.
„Äh, also..." ,V schien maßlos überfordert mit der angespannten Atmosphäre, „draußen. Leon. Äh, Leon ist da." brachte sie heraus.
Blitzschnell fiel Fabis entspannte Ausstrahlung von ihm ab.
„Verdammt!" er sprang auf, und huschte panisch zum Spiegel, richtete seine verwuschelte Frisur und zupfte seine Kleidung zurecht.
Er warf mir noch einen letzten Blick zu und drängte sich dann an V und Maxi vorbei.
„Ähh, ich geh dann mal zurück zu Markus." nuschelte V und schien sich der Situation nicht schnell genug entziehen zu können. Wer könnte es ihr verübeln.
Dann stand auf einmal nur noch Maxi da und starrte mich an. Ich wusste nicht wie er mich anschaute, was sein Blick mir zu sagen hatte, ich traute mich nicht einmal hoch zu sehen.
Mir wurde plötzlich ganz kalt und ich zupfte mein Top wieder komplett zwingen seine ursprüngliche Position.
Die Stille drückte mich ein und ich hatte das Gefühl, dass die Wände immer näher rückten und mich zerquetschen würden, wenn nicht bald jemand von uns beiden etwas sagte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, hörte ich wie Maxi die Tür herein trat, die Tür hinter sich schloss und der Raum wieder dunkler wurde, spürte wie sich das Bett neben mir senkte.
Ich hatte meine Beine eng an mich gezogen, klammerte mich daran, als ob mein Leben davon abhing. Es fühlte sich so an, als würde ich der Situation so am wenigsten Angriffsfläche bieten. Ich hätte meinen Kopf am liebsten auch noch in mein Knäul aus Armen und Beinen vergraben, in der Hoffnung Maxis Blick ausweichen zu können, aber ich wagte es nicht, mich nochmal zu rühren.
Ich hörte wie Maxi seinen Reißverschluss öffnete, seine Jacke auszog und über meine Schultern legte.
Ich überwand mich endlich dazu, meinen Blick anzuheben und erblickte Maxis Gesicht direkt vor meinem. Entgegen meiner Erwartung , lag in seinem Blick jetzt nur noch Ruhe, ein Teil der Wärme war in seine Augen zurückgegükehrt und ließen mich langsam wieder auftauen.
Ich beobachtete, wie er mit sanften Blick eine Hand hob und vorsichtig eine Strähne, die mir die ganze Zeit ins Gesicht fiel, hinter mein Ohr strich. Seine Hand war warm und weich und seine Finger auf meiner Haut, schienen meinen Herzschlag endlich zu verlangsamen.
„Male?" fragte er, nachdem er die Hand wieder gesenkt hatte. Ich atmete tief durch und erwidertet seinen ernsten Blick.
„Hast du" er stockte, schluckte und fragte dann „hast du mit Fabi geschlafen?"
Die Frage zerschnitt die Atmosphäre wie ein frisch geschliffenes Messer. Ich ignorierte die erneute Gänsehaut, die meinen Körper übermannte.
„Nein...." murmelte ich und Maxi nickte verständlich, ehe er zur nächsten Frage anlief.
„Hättest du? Ich meine wenn... wenn wir nicht reingeplatzt wären.." seine Stimme brach zwischendurch und versetzte mir einen Stich.
Ich wollte nein sagen, alles leugnen und Maxi sagen das ich es nicht gewollt hatte, aber lügen erschien mir in dieser Situation unmöglich.
„Ich weiß es nicht" antwortete ich ehrlich. Maxi zuckte, nickte aber wieder. Ich wusste das er sich gerade zusammenriss, um mich nicht schlecht fühlen zu lassen und dafür war ich ihm unglaublich dankbar.
„Du zitterst immer noch." bemerkte er leicht lächelnd, aber ich sah, wie viel Mühe es ihn kostete seine Mundwinkel oben zu halten.
„Na komm." Maxi krabbelte aufs Bett und hob die Decke an, sodass ich problemlos darunter schlüpfen konnte. Beschützend legte er einen Arm um mich und ich kuschelte mich an seine warme Schulter.
Maxi war schon immer ein richtiger Backofen gewesen, er strahlte immer Wärme und Ruhe aus und das war genau das, was ich gerade brauchte.
„Darf ich dich was fragen?" murmelte er irgendwann, nach mehreren Minuten, in denen ich seine Nähe einfach nur genossen hatte.
Ich nickte leicht und wusste das er das spürte.
„Glaubst du, du empfindest etwas für Fabi?"
Er probierte seinen Ton so neutral sie möglich zu halten, aber ich kannte ihn gut genug, um zu merken das er seine Angst vor der Antwort zu unterdrücken versuchte.
Gute Frage. Stand ich auf Fabi?



Mieses Ende, I knowwwww :)
Unterstützt mich gerne mit einem✨Stern✨, wenn euch das Kapitel gefallen hat <3

Ich Male meine Welt Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt