Hallo ihr lieben, es geht jetzt los mit der Richtigen Geschichte :) ich bin offen für jede Art von Kritik, lasst mich gerne hören wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt. Genug von mir, jetzt kommt das erste Kapitel, have fun!!
„Aufwachen Male, wir sind fast da!!"
Eine Hand rüttelte sanft an meiner Schulter und zog mich aus meiner Traumwelt, zurück in die Realität. Böse und verschlafen guckte ich meine Mutter an. Ich war gerade kurz davor gewesen das entscheidende Tor im Weltmeisterschaftsfinale zu schießen! Jetzt würde ich wohl nie erfahren ob ich den Schuss in den Winkel getroffen hätte..
„Du brauchst mich gar nicht so böse angucken Madame, du hast mich angesabbert!" gespielt böse zeigte meine Mutter auf einen Fleck auf ihrer Schulter. Ich musste leicht kichern. „Ich würde sagen wir sind Quitt" Sie schüttelte lächelnd den Kopf.
Als wir das Flugzeug verließen und ich das erste Mal, seit 13 Jahren wieder deutsche Luft atmete, war mir komisch zu Mute. Es war ein bewölkter, grauer Frühlingstag und in Gegensatz zum Kongo, noch überhaupt nicht warm.
„Eine wirklich fabelhafte Begrüßung..." murmelte ich, wenig begeistert, trottete meiner Mutter aber trotzdem hinterher.
Auf einer Art... Einkaufswagen? Gepäcktragewagen? Ihr wisst bestimmt was für Dinger ich meine, auf jeden Fall mit 5 gigantisch schweren Koffern, völlig überladen, auf einem wackelig fahrendem Etwas, rasten ich und meine Mum durch den Flughafen.
Unkontrolliert steuerte meine Mutter in Richtung Ausgang, aber es war nicht zu leugnen, dass die Leute uns eher aus dem Weg sprangen, als das wir wirklich lenkten. Ich stand hinter der Halterung und meine Mutter gab Vollgas und nach einer kurzen, aber wilden Minute, waren wir auch schon am Ausgang angekommen. Prustend ließ meine Mutter den Wagen stehen und schlug mit mir ein. Die seltsamen Blicke der anderen Fluggäste ignorierten wir gekonnt, wir waren viel zu beschäftigt damit wieder zu Atem zu kommen.
„Ist das etwa die Familie Ernst? Wer sonst könnte Deutschland bereits 10 Minuten, nachdem sie ihren ersten Fuß auf den Boden gesetzt haben, schon so unsicher machen?!"
Das war eindeutig die Stimme von Maxis Mutter, welche freudigen Schrittes auf meine Mutter zuging und sie herzlich in ihre Arme schloss. Mein Blick hingegen, ging suchend zwischen den ganzen fremden Menschen umher, bis ich auf zwei Braune Augen traf, welche direkt zurück in meine blickten.
Das erste Lächeln seit meiner Ankunft breitete sich auf meinem Gesicht aus und ebenso fingen auch Maxis Augen an zu strahlen, als er auf mich zu rannte.
Ich sprang mit ein wenig zu viel Energie in seine Arme und ohne uns loszulassen, landeten wir auf dem dreckigen Fliesen, aber in dem Moment, hätte mir nichts egaler sein können. Ich klammerte mich an Maxi wie an einen Ast, welcher mich davor bewahrte in den tosenden Fluten, welche die nächsten Wochen auf mich zukommen würden, unterzugehen.
„Ich hab dich so vermisst" nuschelte Maxi in meine strubbeligen Haare. Langsam, mit noch demselben Lächeln auf dem Gesicht, löste ich mich von ihm.
„Und ich dich erst, Schwachkopf" lachte ich und strubbelte ihm durch sein Haar.
Er trug sie nun länger, allgemein hatte sich sein Äußeres über das Jahr doch mehr verändert, als ich erwartet hatte. Das Wichtigste aber war, das sich seine Augen und seine Anwesenheit immer noch wie mein Zuhause anfühlten und das sollte mir meine Ankunft in dem fremden Land deutlich erleichtern.
„Willst du da unten liegen bleiben oder stellst du dich auch irgendwann wieder hin?"
Ich hatte überhaupt nicht mitbekommen, dass Maxi bereits aufgestanden war
„Also nicht, dass du nicht gut zum Schmutz passen würdest, aber..."
Empört richtete ich mich auf und verpasste ihm mit der flachen Hand einen Schlag auf seinen Hinterkopf, welchem er lachend probierte auszuweichen.
„Mama, wann geht der nächste Flieger zurück? Ich kann doch nicht den Rest meines Lebens in einem Land verbringen, in dem der da wohnt!" Ich zeigte mit den Finger auf Maxi, woraufhin unsere Mütter beide lachten.
„Keine Sorge, ich krieg dich bestimmt so gut weggeekelt, dass du dich freiwillig mit den Stinktieren im Transportfrachter verschiffen lässt!" Er schlang von hinten die Arme um mich und hob mich hoch, als wolle er mich verschleppen.
„Ich bin fest davon überzeugt, dass du das schaffen könntest Maxi! Es ist so schön dich zu sehen!" begrüßte meine Mutter nun auch Maxi und ebenso herzlich schloss mich auch seine Mutter in die Arme.
Wir setzten uns tratschend und trödelnd in Gange Richtung Taxis, bis wir eines gefunden hatten, dauerte es aber noch eine ganze Weile, eine ganze Weile in der ich zitternd draußen stand und mir den Allerwertesten abfror.
Tadelnd betrachtete Maxi mich.
„Du bist das letzte Jahr auch kein Stück schlauer geworden, was? Hättest du in Erdkunde mal aufgepasst, wüsstest du, dass es in Deutschland deutlich kälter ist als in Afrika!"
Wieder schlug ich ihn sanft.
"Ich wusste, dass es hier kälter ist! Ich bin hier schließlich geboren du Trottel. Aber soooo kalt..."
Lachend schüttelte Maxi den Kopf, zum Glück kam genau in diesem Moment das Taxi.
Wenn euch das erste Kapitel gefallen hat, lasst es mich gerne mit einem ✨Stern✨ wissen :)
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Ich Male meine Welt
FanficMale, 15 Jahre, hat es nicht unbedingt leicht, als sie nach 13 Jahren zurück nach Deutschland kommt. Wie gut das Maxi, ihr bester Freund seit Kindergartenzeiten, ihr zur Seite steht. Was noch passiert, müsst ihr schon selber lesen :) Besonderer Foku...
