Kapitel 10

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Es geht weiter mit einer meiner Lieblingsszenen 🥺 ihr werdet selber sehen warum :] viel Spaß beim lesen <3


„Die Pause ist fast vorbei, ich geh schon mal zum Musikraum!" sagte Vanessa „Ich schick dir die Raumnummer, ich glaube da will noch jemand mit dir reden." Ihr Blick ging zu Maxi.
Ich bedankte mich bei ihr und wir gingen getrennte Wege.
„Hey du." meine Stimme war belegt als ich vor Maxi stand und hoch in seine tiefbraunen Augen blickte.
„Hey Emba." flüsterte er. Maxi nannte mich nur Emba wenn etwas nicht stimmte. Dann, wenn es einem von uns beiden nicht gut ging und das war definitiv gerade der Fall.
„Wie war deine zweite Stunde?" fragte er und ich setzte mich neben ihm auf die Tischtennisplatte. Es war ein schreckliches Deja Vu zur ersten Pause, als ich noch dachte Maxi und ich könnten wieder zusammen spielen. So ein Dreck aber auch.
„Hab Nachsitzen aufgedrückt bekommen." murmelte ich.
Mit großen Augen sah Maxi mich an.
„In der zweiten Stunde schon? Wie hast du das geschafft?! Sogar als wir noch in eine Klasse gegangen sind hatten wir erst nach 3 Tagen die erste Strafarbeit!!" Maxi knuffte mich aufmunternd in die Seite.
Ich sah den anderen Schüler dabei zu wie sie alle zurück in die Schule schlenderten.
„Hab mit Vanessa gequatscht. " murmelte ich kurz angebunden. Mir war plötzlich zum heulen zu Mute und ich konnte nicht mal wirklich sagen wieso. Maxi bemerkte das natürlich.
„Ich kann es nicht haben wenn du traurig bist." er legte einen Arm um mich und sah zu mir runter.
„Zieh nicht so ne Schnute, das steht dir echt überhaupt nicht Madame!"
Ich erwischte mich selber dabei wie meine Mundwinkel kurz zuckten.
„Aha! Das hab ich genau gesehen!" verkündete Maxi stolz.
„Na los, zeig mir dein wunderschönes Lächeln Male!"
Wunderschön? Das hatte er noch nie zu mir gesagt...
„Na also, geht doch. Ich verspreche dir das alles besser wird, okay?" Ernst sah er mich an.
„Wie kannst du das versprechen, du hast da überhaupt keinen Einfluss drauf!" grummelt ich, aber es wäre gelogen zu sagen das mir das Gespräch mit meiner Laune nicht weiterhalf. Es half mir immer bei Maxi zu sein.
„Den Moment in dem ich keinen Einfluss mehr auf dein Leben habe, will ich niemals erleben. "
Wie könnte ich mich weiterhin schlecht fühlen wenn Maxi mich so anlächelte?! Richtig, gar nicht.
„Ich komme immer noch nicht darauf klar, wie gut du plötzlich mit Worten umgehen kannst." lächelte ich und Maxi verdrehte die Augen
„Ich war schon immer ein echter Poet!" fand er, jetzt war ich es die kicherte.
„Sagt der Junge der mit 6 dann auch irgendwann mal angefangen hat vor anderen Leuten als mir zu sprechen!" widersprach ich.
„Ach, sei ruhig! Ich könnte jetzt auch tausend Sprüche über dich bringen, aber weißt du was?! Ich mache es nicht, ich bin nämlich viel freundlich. Viel freundlicher als du!" stellte er hochnäsig fest.
„Das glaubst du doch wohl selbst nicht! Dir fallen doch bloß keine Argumente mehr ein!" warf ich ihm lachend vor.
„Jetzt reichte aber!" Maxi nahm meinen Kopf in den Schwitzkasten und rieb seine Faust auf meinem Kopf.
„Wer ist der schlauste Junge der Welt?" fragte er höhnisch, ohne seinen Griff um mich zu lockern.
Mit aller Kraft probierte ich mich aus der Position zu befreien, aber alles Gezappel half nicht.
„Du auf jeden Fall nicht!" stöhnte ich und probierte seinen Arm irgendwie wegzudrücken. Als ob ich so leicht nachgab!
„Hast du gerade gesagt ich bin besser als Goethe?! Oh Male, übertreib es nicht gleich, ich werde noch ganz rot!" lachte Maxi und ließ mich dann endlich los.
Als ich mein Gleichgewicht wieder fand, probierte ich möglichst cool meine verwuschelten Haare wieder zu richten, aber ich war mir sicher das ich trotzdem total peinlich aussah.
Ich räusperte mich und setzte meine angriffslustigste Miene auf, die ich zu bieten hatte. „Ich würde mal sagen das erfordert eine Feststellung der Wahrheit per Volleypassduell!" forderte ich ihn heraus.
„Ohhh, und wie es das tut! Warte es mal ab, ich will nicht zu viel verraten, aber du wirst nicht mehr erahnen können was mal meine schlechte Seite gewesen ist!" prahlte Maxi.
„Dann haben wir heute Nachmittag wohl ein Match! Und ich denke mein felsenharter Kopfball kann es mit deinen Seiten aufnehmen!!"
Wir lächelten uns schelmisch an.
Nach einer kurzen Stille sagte Maxi: „Schreib mir wenn das Nachsitzen vorbei ist." er kam kurz zu mir und nahm mich in den Arm.
"Danke Maxi." flüsterte ich und er sah mich an.
„Nichts lieber als das Emba" erwiderte er lächelnd.
Wir verabschiedeten uns und gingen, wohlgemerkt viel zu spät, in unsere Klassen.
Das Cheyenne und Alina uns die ganze Zeit beobachteten, hatten wir nicht gemerkt.

Ich finde den Namen Emba so anders cute 🥰

Ich Male meine Welt Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt