Kapitel 23

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Okay, es kommt zur Partynacht, sie wurde intensiv erwartet, also will ich euch nicht länger warten lassen :)
Hab sogar ein extra langes Kapitel geschrieben, weil ihr alle so kräftig geliket und kommentiert habt 🥺🖤🧡




Ich hörte von unten die Tür klingeln.
Ich sprang auf und bereute dies direkt wieder, denn mein Gleichgewichtssinn war nicht mehr der, der er mal war.
Ich fing an zu kichern und sprintete nach unten.
Fabi, Markus und Maxi standen im Hauseingang, daneben meine Mutter, welche den Dreien wohl die Tür geöffnet haben musste.
„Heyyyyy!" rief ich übermütig und sprang zuerst in Fabis Arme, der ganz vorne stand und ganz schön Schwierigkeiten hatte, sich von mir nicht auf den Boden reißen zu lassen.
„Wow, haha, hallo Male!" lachte er. Fabi hatte sich richtig in Schale geworfen, er trug ein schwarzes Hemd mit einer schwarzen Skinnyjeans und einem schicken dunklem Mantel.
Markus begrüßte ich auch mit einer Umarmung, aber dieser schenkte mir kaum Beachtung. Sein Blick klebte auf V, die gerade die anderen beiden begrüßte. Lächelnd schaute ich zwischen den beiden hin und her und traf dann auf Maxis Blick, der das gleiche zu denken schien und mit den Aufenbrauen wackelte.
Auch ihm schenkte ich eine enge Umarmung.
Er trug, im Gegensatz zu Fabi, ein weißes Hemd, ebenfalls kombiniert mit einer schwarzen Jeans.
„Na du hast aber schon gute Laune" schmunzelte Maxi in die Umarmung und ich lachte.
„Ja natürlich, wir haben nur noch eine Stunde Zeit und nüchtern will ich da nicht ankommen!" kicherte ich.
„Na los, ihr geht schonmal nach oben, wir bringen gleich noch Cocktails hinterher.." wies meine Murter die anderen an und ich strahlte sie an.
„Kann ich helfen?" fragte Fabi höflich und meine Mutter nickte.
Sie überließ es mir und Fabi, die Cocktails fertig zu machen und ging dankbar in ihr Zimmer, um sich auf ihr Nachtschicht vorzubereiten.
Fabi und ich machten uns also quatschend an den Limetten zu schaffen und bereiteten 6 Cocktails vor und einen alkoholfreien für V, die keinen Alkohol trank.
Um ehrlich zu sein tranken wir mehr, als das wir wirklich arbeiteten, aber lustig war es trotzdem.
Wir lachten gerade wieder über irgendwas, Fabi saß auf der Theke und sah mir dabei zu, wie ich tatkräftig versuchte den Löffel mit dem Zucker still zu halten, als er plötzlich sagte:
„Du siehst heute übrigens echt gut aus!"
Ich lächelte ihn geschmeichelt an.
Eigentlich war mein Outfit nicht wirklich was besonderes, ich hatte eine Baggy-Jeans mit einem engen, schwarzen, bauchfreien Top an, dazu ein paar silberne Ketten.
Lediglich beim Make-up hatte ich mich ein wenig ins Zeug gelegt, zumindest bevor ich zu meinem Lieblingswein gegriffen hatte. Meine Augen schmückte ein leichter Eyeliner, sowie ein wenig Winperntusche.
„Danke, selbst nicht schlecht!" kicherte ich und er zwinkerte.
Vorsichtig probierte ich das Tablett mit den übrigen Coktails zu balancieren, was aufgrund meines Pegels nicht wirklich funktionierte. Gerade noch rechtzeitig, kurz bevor das Tablett von meinen Fingern rutschte, sprang Fabi von der Theke und legte seine Hände unter meine, um das Tablett zu stützen.
„Ich würde sagen das nehme ich" schmunzelte er und ich kicherte.

„Coooocktaiiiillls!" lachend lief ich in mein Zimmer und Fabi folgte mir, konzentriert darauf das Tablett nicht fallen zu lassen, so wie es mir fast passiert war.
„Warum habt ihr so lange gebraucht?" fragte Maxi misstrauisch. Er hatte es sich auf meinem Bett bequem gemacht und klopfte neben sich, um mir zu signalisieren, dass ich mich neben ihn setzen sollte.
Anstatt seiner Aufforderung Folge zu leisten, sprang ich lieber mit voller Wucht auf ihn drauf.
Maxi stöhnte unter mir und ich brach schon wieder in ein Lachen aus.
Ohne auch nur daran zu denken meinen Platz freizugeben, blieb ich auf Maxi liegen und knuddelte ihn ordentlich durch.
„Oh man Male ey." lachte Maxi und erwiderte meine herzliche Umarmung.
Ich vergrub meinen Kopf in seiner Halsbeuge und zog seinen Geruch ein. Er roch nach teurem Parfüm und seine Haut strahlte eine angenehme Wärme aus. Ich sah wie sich eine leichte Gänsehaut hinter seinem Ohr ausbreitet und musste wieder kichern.
„Also Male kriegt keinen Alkohol mehr!" hörte ich V lachend aus dem Hintergrund kommentieren und erschrocken richtete ich mich auf und sah sie böse an, woraufhin alle anderen auch anfingen zu lachen.

Wir tankten noch ordentlich auf, bevor wir uns auf den Weg machten, besonders Fabi und ich hatten ordentlich einen sitzen.
Wenn ich betrunken war, war ich grundsätzlich ein kleines hyperaktive Kind. Ich fand alles lustig, freute mich über jeden Menschen der in meinem Blickfeld auftauchte und wollte am liebsten jeden knuddeln.
Und genauso ging es mir gerade, ich hatte meine JBL Box in der Hand, spielt ein Lieblingslied nach dem nächsten und tanzte durch die Straßen. Fabi tat es mir gleich und so tanzten wir wie die wilden durch die Straße und kamen dementsprechend schon völlig aus der Puste bei Cheyenne's Haus.
Als ich mir ihre Villa, und jede andere Bezeichnung wäre untertrieben gewesen, ansah, stockte mir der Atem. Als mein Blick an der grau-weiß geputzten Mauer in die Höhe glitt, verlor ich leicht das Gleichgewicht und stolperte nach hinten, wurde aber von zwei armen vor dem Fallen bewahrt. Ich richtete mich auf und blickte in Fabis blaugrüne Augen, die mich fröhlich anblickten. Schon wieder fing ich an unkontrolliert zu kichern.
„Gehen wir mal rein?" unterbrach Maxi genervt unseren Blick Kontakt.
„Warum bist du denn so schlecht gelaunt Maxi?" schmollte ich, löste mich von Fabi und ging zu ihm, um ihn wieder aufzuheitern.
„Ist egal." knurrte er, schob mich zur Seite und ging ins Haus. Die anderen folgten ihm, warfen mir aber noch ein paar verwirrte Blicke oder Schulterzucken zu.
Ein bisschen bedröppelt blieb ich vor der Haustür stehen, als sich plötzlich ein Arm um meine Schultern legte.
„Na los, lass uns reingehen." lächelte Fabi aufmunternd. Ich erwiderte sein breites Lächelnd dankbar und betrat mit ihm das Haus.


Leutteeee, der erste Teil der Partynacht. Was glaubt ihr warum Maxi so schlechte Laune hat? Habt ihr Vorahnungen was passiert und wie findet ihr Fabi? Lasst es mich gerne wissen 🥰❤️

Ich Male meine Welt Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt