Here we go again, ich wünsche euch einen wundervollen guten Abend und viel Spaß bei dem Kapitel. ❤️
„Man Fabi!" stöhnte Markus genervt und fing den Ball mit den Händen, anstatt auch nur zu probieren, den Schuss noch irgendwie zu erwischen.
„Das macht keinen Spaß gegen dich!" meckerte auch V und ließ sich auf den Boden plumpsen.
„Es ist ja nicht Fabis Schuld, dass ihr so schlecht seid!" lachte ich und stieg zu meinen Freunden in den Käfig.
Fußballsquasch. Ein Spiel, erschaffen aus den Köpfen von Fabi und Leon, und Fabi, war als Erfinder des Spieles, war einfach unschlagbar darin.
„Und wie es das ist." lachte Fabi und warf mir den Ball zu.
„Was ist, beste Spielerin unter der Sonne? Traust du dich gegen mich anzutreten?" forderte der Lockige grinsend und sofort war mein Kampfgeist geweckt.
„Und wie ich mich das traue. Glaub mir, ich schieße dich direkt auf den Mond."
Ich ignorierte Maxis eifesüchtigen Blick für den Moment einfach gekonnt und machte mich bereit für das Battle.
„Warte kurz.... hört ihr das?" fragte Fabi plötzlich und hielt sich einen Finger an die Lippen.
Ich wollte ihm gerade mitteilen, dass ich auf seine dämlichen Tricks nicht reinfallen würde, da hörte ich es auch.
Das Knattern von einer Schar Motorräder näherte sich und wurde mit jeder Sekunde lauter.
„Verdammte scheiße." realisierte Maxi und stürmte als erster auf die Hängebrücke zu, aber es war bereits zu spät, um wenigstens noch das Schlimmste zu verhindern. Die Hängebrücke sank bereits, jetzt standen wir wirklich knietief in der Scheiße.
Die Sicht auf die Motorräder vor uns wurde frei und genau in der Sekunde, kamen sie zum Halt.
Eine vollkommen in schwarz gekleidete Gestalt, welche etwas weiter vorne stand als der Rest, stieg ab und stellte das Motorrad auf seinen Ständer.
Meine Vorahnung bewahrheitete sich, als die Person sich den Helm vom Kopf riss und uns plötzlich ein eiskaltes Angesicht entgegenblickte. Leon.
Seine Mimik war steinhart, seine Hände zu Fäusten geballt.
„Ich hatte also Recht!" rief er und kam langsam, aber bedrohlich auf uns zu.
Maxi, Vanessa, Markus, V und ich hatten uns wie eine Mauer vor dem Teufelstopf aufgebaut, von Fabi konnte ich nur hoffen, dass er es rechtzeitig geschafft hatte, sich aus dem Staub zu machen.
Meine Miene verhärtete sich.
Kurz vor uns blieb der Anführer stehen und betrachtete uns abschätzig.
Wie ein gespanntes Publikum, blieb der Rest der Kerle auf ihren Motorrädern sitzen und beobachteten die Situation.
„Ich muss wohl nicht mal fragen, wer der Drahtzieher für die ganze Scheiße hier ist." fing der Anführer gehässig an zu sprechen.
Sein Blick wechselte zwischen mir und Maxi hin und her und Wut loderte in seinen Augen.
Blitzschnell wägte ich meine Möglichkeiten ab, uns, genauer gesagt Maxi und Markus, aus dieser Situation zu befreien, aber binnen Millisekunden verstand ich, dass unsere Situation absolut aussichtslos war.
„Leon, ich.." probierte Maxi etwas zu sagen, aber Leon unterbrach ihn.
„Sei bloß ruhig."
Maxis Miene knickte und er blieb eingeschüchtert, mit gesenktem Blick vor ihm stehen.
Leon lief an unserer Reihe entlang und blieb kam vor Markus zum stehen.
„Du also auch, hm?" knurrte er den Blonden an.
„Unbezwingbar hab ich dich genannt. Und jetzt spielst du mit einer Horde Mädchen und lässt dich von von ihnen auch noch platt machen." zischte er und V neben mir zuckte vor Wut, was bei Leon nicht unbemerkt blieb.
„Lass ihn verdammt nochmal in Ruhe!" entwich es der Kleinen neben mir wütend, aber Leon nahm sie kein Stück ernst.
„Wie süß" lächelte hämisch und sah zwischen ihr und dem Torwart hin und her. „Hast du eine kleine Freundin gefunden, die dich beschützt?" provozierte der dunkelhaarige ihn.
„Sie ist nicht meine Freundin!" schimpfte Markus und ging bedrohlich einen Schritt auf Leon zu, aber dieser ließ sich auch von ihm nicht aus der Ruhe bringen.
Ich bemerkte, ohne meinen Blick von Leon zu nehmen, wie V bei Markus Worten bedrückt ihre Schultern hängen ließ und nahm unauffällig ihre Hand.
„Wirklich niedlich, echt." kommentierte Leon gehässig.
Er trat ein paar Schritte zurück, legte den Kopf schief und betrachtete uns lächelnd.
„Wirklich putzig wie ihr da so steht. Alle nebeneinander, wie eine richtige Mannschaft."
Wie auf Kommando stiegen auch die übrigen Kerle zeitgleich von ihren Motorrädern und bauten sich hinter ihrem Anführer auf.
„Als könntet ihr irgendwas erreichen,," seufzte er und grinste.
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Ich Male meine Welt
FanfictionMale, 15 Jahre, hat es nicht unbedingt leicht, als sie nach 13 Jahren zurück nach Deutschland kommt. Wie gut das Maxi, ihr bester Freund seit Kindergartenzeiten, ihr zur Seite steht. Was noch passiert, müsst ihr schon selber lesen :) Besonderer Foku...
