Kapitel 49

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Leute, willkommen zurück! Ich will euch nicht aufhalten, genießt das kommende Kapitel und viel Spaß 😊



„Okay, dann wäre es entschieden. V und Vanessa gehen in die Abwehr, Maxi, wir kümmern uns um den Sturm." erklärte ich und sah die anderen ernst an. „Markus, du spielst im Mittelfeld!"
„Was?" beschwerte der Blonde sich entsetzt. Ich nickte sicher und seine Augen weiteten sich schockiert, dann brach mein Grinsen über meinem Gesicht aus.
„War nur ein Spaß, du gehst natürlich ins Tor."
Die anderen lachten, Markus atmete nur erleichtert aus.
„Dampfender Teufelsdreck, ich dachte das meintest du ernst!" stöhnte er.
„Als ob ich uns das antue, dann können wir auch gleich aufgeben!" lachte ich und er stieß mir grinsend gegen die Schulter.
Wo ich diese entspannte Stimmung hernahm, konnte dich partout nicht sagen, denn eigentlich sollte ich mir gerade vor Angst in die Hosen machen.
Die Frage war wohl eher, wie ich es schaffte, die anderen nichts von meiner Angst mitkriegen zu lassen, die mich seit 3 Tagen begleitete.
„Ich würde sagen, wir machen morgen weiter, lass uns lieber verschwinden bevor die Kerle hier wieder aufkreuzen.." schlug V vor und wir stimmten ein und machten uns langsam auf den Weg.
„Hey Male.." eine Hand legte sich plötzlich auf meine Schulter, gerade als ich den Teufelstopf verlassen wollte.
Ich drehte mich um und blickte in warme, braune Augen.
„Soll ich dich nicht nach Hause bringen?" fragte Maxi verwirrt.
Ich schüttelte nur bedrückt den Kopf und wich seinem Blick aus.
„Alles gut, ich laufe." nuschelte ich. Maxis Augenbrauen zogen sich zusammen.
„Komm schon, es fängt bestimmt gleich an zu regnen.." überzeugte er mich, aber ich blieb still.
„Ist alles okay?" fragte er vorsichtig und seine Hand rutschte über meine Schulter, runter zu meinen Fingern, die er sanft umschloss.
„Hey, ich dachte wir reden jetzt wieder miteinander?" witzelte er, aber meine Lippen blieben versiegelt, lediglich mein Blick ging wieder zu seinem.
„Hast du vielleicht Angst vor dem Spiel? Das würde dir doch keiner verübeln..."
Er lächelte mich aufmunternd an und trat einen Schritt näher.
„Wir werden das schon schaffen Emba, das verspreche ich dir. Wenn wir so spielen wie heute, schlagen wir die mit links!" lachte er und legte seine Hand an meine Wange und strich mit seinem Daumen sanft darüber.
Ich konnte mich seinem Blick nicht entziehen, auch wenn ich es gerade eigentlich wollte. Ich biss mir auf die Unterlippe und schüttelte den Kopf.
„Werden wir nicht." sprach ich mit fester Stimme und sah wie Maxis Augen sich weiteten.
„Was redest du denn da, Male? Natürlich, du hast es doch heute selbst gesagt, wir sind richtig, richtig gut geworden!" widersprach Maxi schockiert, aber wieder schüttelte ich den Kopf.
„Ja, wir sind gut geworden, aber die Kerle sind besser." sprach ich meine Gedanken aus. „Ich habe sie die letzten Tage nach dem Training beobachtet und wir haben verdammt nochmal keine Chance." seufzte ich und ein Stein legte sich in meine
Brust. Am liebsten würde ich das alles gar nicht erst aussprechen.
„Das ist nichtmal Vs oder Vanessas Schuld..." murmelte ich und kämpfte mit meiner Stimme, die den Anschein machte, zu Versagen. 
„Was meinst du?" fragte Maxi und drückte meine Hand.
Ich wollte es nicht sagen, ich wollte das Maxi selber darauf kam, aber die Situation ließ mir keinen anderen Ausweg.
„Wir sind in der absoluten Unterzahl, Maxi. Ohne ihn können wir einpacken."
Maxis Mimik sackte zusammen und er ließ mich los.
„Maxi.." seufzte ich und wollte wieder nach seiner Hand greifen, aber er zog sie weg.
„Nein Male. Das kann doch nicht dein Ernst sein!" schimpfte Maxi und sah mich entsetzt an.
„Verdammt, was soll ich denn machen? Du hast ja nicht groß was zu verlieren, aber für mich steht mein Leben auf dem Spiel!" erklärte ich mit brüchiger Stimme.
„Unfassbar..." entfuhr es Maxi.
„Du hast doch gesehen wie er drauf ist! Ich hab dir doch angesehen, dass du gemerkt hast, dass der Junge nicht mehr ganz normal ist!"
„Aber Leon hat ihn provoziert!" nahm ich Fabi in Schutz und Maxis Gesicht schrie nur so, vor Unverständnis.
„Bist du blind, Male?! Du warst doch dabei, wie er Leon erst geschlagen und danach sogar nochmal hinterher getreten hat, als er schon am Boden lagen!"
Maxi sah mich an als wäre ich verrückt.
„De Junge ist nicht ganz normal, ein gottverdammter Psychopath, wenn du mich fragst."
„Ich will das doch überhaupt nicht rechtfertigen, aber auch du hast Leons Worte gehört, er hat ihn bis zur Weißglut provoziert! Du kennst Fabi nicht, wie ich ihn kenne verdammt, es ist ja nicht so, als wäre er immer so drauf!" probierte ich meine Ansicht zu erklären, aber Maxi wollte davon kein Wort hören.
„Ich blicke es nicht Male... merkst du denn nicht, wie er dich manipuliert?" schimpfte er und kam wieder auf mich zu.
„Bist DU vielleicht schonmal auf die Idee gekommen, das dein Bild von ihm vielleicht einfach komplett verzerrt ist, durch das, was zwischen uns passiert ist.!" feuerte ich zurück.
Maxi blieb kurz vor mir stehen und unsere Augen trafen aufeinander. Eine Sekunde schien die Welt still zu stehen, mein Herz schlug mir bis zum Hals.
Plötzlich und ohne das ich irgendeine Kontrolle darüber gehabt hätte, drückte ich meine Lippen auf einmal auf seine.

Maxi ging sofort darauf ein, unvorsichtig arbeiteten seine Lippen gegen meine und ich warf meine Arme um seinen Nacken, um ihn noch näher zu ziehen.
Der Kuss war voller Energie und Spannung, dementsprechend fehlte es mir auch an Atem, als unsere Lippen sich langsam voneinander lösten.
Maxis Stirn an meine gepresst sah ihn ihm in die Augen, die immer noch, vor Gefühlen zu schreien schienen.
„Ich muss es tun Maxi.." murmelte ich und sah in seinem Blick, das auch er wusste, dass es die Wahrheit war.
„Ich weiß.." nuschelte er bedrückt. „...ich kann ihn einfach nicht ausstehen" gestand er und ich kicherte.
„Ach echt, das ist ja mal was Neues."
Noch einmal, drückte ich ihm einen Kuss auf die Lippen und Maxi lächelte beschämt.
Einen Moment harrten wir noch in der Postion aus, bis er sagte:
„Also gut, aber lass mich dich wenigstens nach Hause fahren."
Ich lächelte zufrieden und schnappte mir geschickt den zweiten Helm.
Kopfschüttelnd folgte mir Maxi zu seinem Motorrad.
„Du kriegst auch immer deinen Willen, oder?" seufzte er und starte den Motor.
„Fast immer." gestand ich grinsend und schlang die Arme um meinen besten Freund.

I am so sorry, für alle Fabi-Hater, die gehofft haben ihn los zu sein, ups :)
Haut Meinungen und Kritik wie immer in die Kommis und lasst einen ✨Stern✨ da, wenn euch das Kapitel gefallen hat ❤️❤️

Ich Male meine Welt Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt