Harry ;)
Louis schläft immer noch seelenruhig neben mir, obwohl über uns gerade die Welt untergeht.
Seit circa einer halben Stunde schüttet es wie aus Eimern und dazu gewittert es auch noch. Eigentlich beruhigt Regen mich immer total, aber wenn es dazu auch noch donnert und blitzt, würde ich am liebsten im Erdboden verstecken.
Man sieht es mir vielleicht nicht an, aber ich habe höllische Angst vor lauten Geräuschen. Gewitter und Silvester sind womöglich die Sachen, mit denen man mich jagen kann.
Vor Silvester mit Louis und Zayn grault es mir schon. So wie es sich herausgehört hat, wollen die beiden richtig Party machen. An sich habe ich nichts dagegen, aber bestimmt wollen sie auch Raketen oder sowas haben.
Als das Donnern immer häufiger und kürzer nach den Blitzen ertönt, nehme ich mir meine Decke und verkrieche mich ins Ankleidezimmer.
Nicht gerade das Männlichste, aber sterben möchte ich auch nicht.
Die Leiste, die am oberen Regalbrett verläuft, spendet ein wenig Licht in den sonst dunklen Raum und ich schließe die Tür hinter mir.
Mit der Decke kuschele ich mich an die, von der Tür gegenüberliegende, Wand und summe leise vor mich hin.
Auch, wenn man hier das Donnern immer noch ein wenig hört, entspanne ich mich ein wenig.
Irgendwann bin ich wieder so müde, dass meine Lider wieder schwer werden und ich mich nur noch wage daran erinnern kann, dass ich mich auf die Seite gelegt habe und auf dem weichen Teppichboden einschlafen bin.
Louis :)
Als ich aufwache, liegt Harry nicht mehr neben mir. Was auch verständlich ist, da er seit einer Stunde arbeiten ist. Eigentlich kriege ich es immer mit und stehe meistens sogar auch mit ihm auf, nur habe ich heute wohl ziemlich tief und fest geschlafen.
Das komische ist nur, dass seine Decke weg ist und sein Handy immer noch auf dem Nachttisch liegt. Nachdem ich nochmal auf die Uhr geguckt habe, um sicher zu gehen, dass es wirklich schon so spät ist, bin ich mir sicher, dass ich mich nicht verguckt habe.
10:07am.
Ich stehe langsam aus dem Bett und fröstele ein wenig. Draußen regnet es wie verrückt und man hört ein leichtes Donnern. Selbst der Anblick lässt mich erschaudern. Definitiv viel zu ungemütliches Wetter.
Da ich nur eine Schlafanzughose trage und mir leicht kalt ist, gehe ich ins Ankleidezimmer, um mir einen Pulli zu holen, bevor ich nach Harry schaue.
Schwungvoll öffne ich die Tür des Ankleidezimmers und schreie auf, als ich jemanden dort liegen sehe.
Die Person, die sich schnell als Harry identifiziert, kreischt ebenfalls und setzt sich kerzengerade hin.
"Jesus!", keucht er und legt eine Hand auf sein Herz. "Wa-was machst du hier auf dem Boden? Du müsstest seit einer Stunde auf der Arbeit sein.", frage ich und gehe auf ihn zu.
Auch wenn hier Teppich liegt, sieht es nicht gerade danach aus, dass es wirklich ziemlich gemütlich ist. Zumal im nächsten Zimmer ein mehr als gemütliches Bett auf ihn wartet.
"Ich- puhh." Harry atmet tief durch, da er sich anscheinend noch mehr als ich erschrocken hat.
"Ich konnte nicht schlafen und hab mich hier hingesetzt. Bin anscheinend eingeschlafen oder so.", nuschelt er und zuckt kaum merklich zusammen, als es donnert.
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Because you stole my heart
FanfictionEveryone who's involved in sexual content is 18+ Dies ist der zweite Teil von „When I first met you" Louis Tomlinson war jetzt knappe zwei Monate in Phoenix, wo er eigentlich wohnt. Er hat vor wenigen Monaten Harry Styles kennengelernt und sich sofo...
