,,Sicher, dass du keine Hilfe brauchst?", fragte Hermine, während sie Harry mit gerunzelter Stirn dabei beobachtete, wie er versuchte, sich die Krawatte zu binden.
Dieser schien sie allerdings gar nicht zu hören, weil er sich einen verbissenen Kampf mit dem dunklen Stoff bot.
,,Verdammt, warum geht das nicht?!", rief er frustriert auf und zerrte wütend den Knoten wieder auf.
,,Hey, beruhige dich", meinte Hermine und griff nach Harrys Händen, um sie von der Krawatte wegzuziehen, die er sich zuvor von Neville ausgeliehen hatte. Frustriert blickte Harry auf den Boden.
,,Lass mich dir helfen."
Mit geschickten Fingern band Hermine die Krawatte. ,,Du weißt, dass wir das Treffen verschieben können, wenn du noch nicht bereit bist, oder? Ich kann einfach sagen, dass es mir nicht gut geht", bemerkte sie, während sie den Kragen seines Hemdes richtete.
Harry schüttelte seufzend den Kopf. ,,Nein, ist schon in Ordnung. Ich bin einfach nur nervös. Ich habe noch nie einen guten ersten Eindruck auf jemanden gemacht. Was ist, wenn sie mich nicht mögen?"
Lächelnd strich Hermine sein weißes Hemd glatt, welches Dean ihm für diesen Anlass ausgeliehen hatte.
,,Harry, es wird schon alles gut gehen. Sie wissen, dass du mein Freund bist. Mom ist schon ganz gespannt darauf, dich kennenzulernen, und Dad wird bestimmt am Anfang nicht allzu begeistert davon sein, dass seine einzige Tochter einen Freund hat, aber wenn er dich erstmal kennenlernt, wird er dich lieben", erzählte sie währenddessen und musterte ihn dann. Grinsend richtete sie seinen Kragen. ,,Außerdem hättest du dich gar nicht so schick machen müssen. Es ist doch nur ein Mittagessen."
,,Ja, ein Mittagessen mit deinen Eltern", murmelte Harry und blickte an seinem Hemd mit der Krawatte und seiner schwarzen Jeans hinunter.
Hermine fing an zu lachen und schlang ihre Arme um Harrys Nacken. ,,Ach komm schon, Harry. Sie werden dich nicht umbringen."
Grinsend drückte sie einen Kuss auf seine Wange. ,,Außerdem wäre es doch egal was meine Eltern von dir halten, oder? Die Hauptsache ist doch, dass wir uns mögen", flüsterte sie neckend in sein Ohr.
Gänsehaut bildete sich dort, wo ihr Atem auf seine Haut traf. Die Stelle kribbelte angenehm.
Harry atmete rasselnd aus und vergrub seinen Kopf in ihren Nacken, bevor er seine Arme um sie schlag und sie näher zog. ,,Du hast ja recht."
Hermine grinste und hauchte einen Kuss auf sein Ohr. ,,Ich weiß."
„Denkst du nicht, dass ich nicht doch die Blumen hätte mitnehmen sollen?", fragte Harry unsicher als sie vor Hermines Haustür standen und fummelte nervös mit seinen Fingern an den Saum seines Hemdes herum. Hermine verdrehte lächelnd ihre Augen und griff Harry an die Schulter.
„Ich denke, die Blumen wären einen Touch zu viel gewesen. Mach dir keine Sorgen, es wird schon alles gut gehen", sagte sie grinsend und blickte ihn aufmunternd an.
Harry grinste schwach zurück, sah jedoch noch nicht überzeugt aus. Kurzerhand griff Hermine nach seinen Händen. Sie waren schweißnass und zitterten ein wenig.
,,Harry, das wird schon. Ich werde nicht zulassen, dass sie dich in irgendeiner Weise kleinreden, okay? Vertrau mir", bat sie eindringlich und küsste ihn auf die Wange.
Harry atmete mehrmals tief durch und nickte schließlich. ,,Okay."
Hermine schenkte ihm ein weiteres, aufmunterndes Lächeln, bevor sie zur Haustür trat.
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Das Leben von Harry Potter (wird derzeit überarbeitet)
Fanfiction„Du fängst damit an, uns an dich heran zu lassen. Du lässt Berührungen zu", meinte Hermine und ließ Harrys Hand los, um ihn mit ihr über den Rücken zu streichen. Harry atmete rasselnd aus. ,,Warum fühlt es sich dann so an, als hätte ich das nicht ve...
