Kapitel 10

2.1K 94 13
                                        

Woow!!! Schon 10 Kapitel!!

Ich wünsche viel Spass beim Lesen ;) ^^

Sagt mit bitte wie ihr's findet!! ;D

Lydia <3

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Kapitel 10

Montagmorgen und die Schule fängt wieder an.

Das mit Dylans Vater hat sich geklärt, zum Glück. Er ist ein wirklich netter Mann, der aber sehr viel unterwegs ist. Schon nächste Woche muss er auf die nächste Firmenreise gehen. Auch an Dylans 18.Geburtstag wird er unterwegs sein, Dylan meint, es sei ihm egal, aber ich merke dass es ihn nervt. Er wird ja so oder so nicht zuhause sein, meinte er nur und machte eine wegwerfende Handbewegung, als ich ihn darauf angesprochen habe. Das stimmt wiederum auch, denn Dylan plant schon seit Langem eine riesen Party. Ich bin auch eingeladen, ich freue mich schon riesig darauf.

Gleich die erste Stunde haben wir Sport. Wieder einmal Fussball. Glücklicherweise bin ich mit Jason im Team, was heisst, dass er mir alle Bälle abnimmt.

Bis zur grossen Mittagspause muss ich mich mit Physik, Geometrie und Englisch rumschlagen. Weil wir früh wieder Schule haben, können wir nicht nach Hause gehen, dafür gibt es mein Lieblingsgericht in der Cafeteria. Ich setze mich wie immer mit James, Drake, Dylan, Jason, EJ, Katy und Tiffany an einen Tisch. Nachdem wir darüber diskutiert haben, wer das nächste Baseballspiel wohl gewinnen wird, spricht Jason das Thema an, das ich versucht habe zu meiden. „Bald werden wir von einem neuen Cheer angefeuert. Da kann man ja nur gewinnen beim Anblick von Anila in einem Cheerleaderoutfit.“ Grinst er mich schelmisch an. Ich schenke ihm einen vernichtenden Blick und widerspreche: „Vielleich schaff ich’s ja gar nicht ins Team.“ „Das glaubst du ja selber nicht!“ lacht Drake in die Runde. Ehrlich gesagt hab ich ihn noch nie sprechen hören, seit ich hier bin. Überrascht schaue ich ihn an und frage trocken nach: „Warum nicht? Die sind alle viel besser als ich, ich war noch nie Cheerleader.“ „Du warst noch nie ein Cheer?", verschluckt sich Dylan fast an seinem Mittagessen. „Nein.“ Warum sind denn alle so überrascht? „Ich dachte nur, dass du so sportlich aussiehst und ausserdem sind hier alle Mädchen, die nur annähernd gut aussehen im Cheerleaderteam. Oder waren es zumindest.“ Dabei gleiten Dylans Augen zu Katy. Diese hält mitten im Trinken inne. Sie sieht so aus, als würde sie Dylan ihre Cola gleich ins Gesicht spucken. „Du warst eine Cheerleaderin?“ Ich kann mir Katy irgendwie nicht vorstellen, so mit Allison und ihren Leibwächtern. Sie nickt stumm. „Nicht nur das, sie war sogar Captain!“ Wenn Blicke töten könnten, wäre James jetzt tot. „Bis Allison kam.“ Katy drückt ihren Pappbecher so fest zusammen, dass er droht kaputt zu gehen. „Sie war so ein Biest! Sie hat sich den Captain des Baseballteams geschnappt, hat sich so beliebt gemacht und Katy vertrieben.“ Erklärt Tiffany. Jetzt bin ich aber verwirrt. Wie lange ist denn Allison schon an dieser Schule? Diese Frage bleibt aber offen denn im nächsten Moment steht Miss Perfect an unserem Tisch und beugt sich zu mir runter. „Heute ist Training! Sechs Uhr, sei pünklich.“ Und schon ist sie wieder weg. „Ich geh da nicht hin.“ Mein Entschluss steht fest. Jason bleibt ganz ruhig und meint trocken: „Na dann, Wette gewonnen.“ Ich schlage ihm spielerisch gegen die Schulter. So ein Idiot. „Nein, geh dahin und zeig Allison wer hier besser ist!“ meint Katy entschlossen. „Aber-“, will ich widersprechen, doch Katy fragt dazwischen: „Für mich?“, und die Sache ist beschlossen. Ich werde für Katy da hingehen.

Nach dem Mittag haben wir Kunst. Die Lehrerin ist etwas füllig und sehr klein. Sie hat hochgestecktes schwarzes Haar und einen starken Akzent. Wir  müssen uns alle an eine Staffelei stellen und unser Gegenüber abzeichnen. Mit Farbe. Ich stelle mich Jason gegenüber und beginne zu zeichnen. Ich war noch nie begabt darin, Leute zu zeichnen und dementsprechend schlecht kam meine Zeichnung. Doch auch Jason scheint nicht der geborene Künstler zu sein und nach einer Weile meint er: „Auf meiner Zeichnung siehst du aus wie ein... Ach keine Ahnung! Auf alle Fälle ist sie schreklich gekommen.“ Lachend will er mir das Bild zeigen, doch da schreitet unsere Lehrerin ein und meint, wir sollen uns das Bild erst am Schluss der Lektion zeigen. So malen wir still weiter, bis Jason seinen Pinsel in Richtung meines Gesichts hält und mich fragt, ob das meiner Augenfarbe entspricht. „Keine Ahnung, ich sehs ja nicht!“ Er hält mir den Pinsel direkt vor die Augen und fragt: „Siehst du’s jetzt?“ Er weiss natürlich genau, dass ich nicht das gemeint habe und grinst mich schief an. Und schon hat er einen roten Strich auf der Wange. Ich lache laut los, während er auf die farbige Stelle runterschielt, was mich noch mehr zum Lachen bringt. Alle schauen mich blöde an und Jason ruft aus: „He! Dank dir habe ich einen roten Strich auf der Wange!“ Dabei macht er ein blödes Gesicht und zeigt mit seinem Finger auf sein Gesicht. Ich kann nicht mehr vor Lachen und schon habe ich Jasons Pinsel auf der Nase. Schockiert sehe ich ihn an und nun ist es an ihm, sich vor Lachen zu krümmen. Ich hebe meinen Pinsel und schon hat er noch einen Strich auf der Wange, dieses Mal auf der anderen und ich kann nicht mehr, ich falle schon fast um vor Lachen. Er will schon mit seinem Pinsel ausholen, als Miss Abernathie uns die Pinsel aus der Hand nimmt und uns anschreit, wir sollen gefälligst damit aufhören. Da wir aber nicht aufhören zu Lachen und auch unsere Klasse mit ihrem Gelächter einstimmt, ist es ihr genug und sie stellt uns vor die Türe.

My New LifeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt