12. Die Reaktion

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//Ich möchte mal wieder sagen, dass das Bild nicht mir gehört. Eigentlich gehört kein Bild mir, da ich nicht so gut Zeichnen kann. Also selbst wenn ich es nicht dazu schreibe gehört das Bild trotzdem nicht mir. Manchmal vergesse ich es nämlich beim Schreiben, weil ich so einen Schreibfluss habe^^'
Viel Spaß mit dem Kapitel! ^^//

Angespannt saß Osamu am Esstisch bei seinen Eltern im Haus. Heute würden sie der Familie von dem kleinen Onigiri erzählen, was in ihm wuchs. Doch wie sollte er es Tsumu erklären? Wie würde er reagieren? Immerhin hatte er ein Kind verloren und Osamu würde eins bekommen. Und dann war es auch noch ein Junge. Atsumu hatte einen Jungen verloren. Es machte den jüngeren Zwilling sehr nervös. Was wenn Atsumu wütend, Traurig oder Enttäuscht reagieren würde? Wenn man gerade vom Teufel sprach. Atsumu kam mit Ani, dem kleinen Star der Familie, ins Esszimmer und lächelte breit. "Samu! Schön dich wieder zusehen. Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen.", kam es lächelnd vom Älteren und er stellte den Maxi Cosi auf den Boden. Seit ein paar Wochen konnte Atsumu wieder lächeln. Er und Kiyoomi hatten den Verlust so gut es ging verarbeiten können. Das erleichterte die ganze Familie ungemein, doch nur Samu und Rintarou waren etwas angespannt. Wie würden sie den alle reagieren, wenn sie wüssten, dass die beiden einen Sohn bekommen würden? "Ja... Schon etwas länger her..." Atsumu spürte einfach, dass etwas mit seinem Zwilling nicht stimmte. "Was hast du den? Du kannst mir doch alles sagen, egal was ist.", fragte Atsumu nach und hätte er die Antwort seines Bruders gewusst hätte er niemals nach gefragt.

Als Osamu und Atsumu noch klein waren hatten sie sich immer alles erzählt. Sie wussten auch die größten Geheimnisse des anderen. Sie blieben manchmal Nachts Stunden lang wach und erzählten sich die verrücktesten Geschichten, bis Aiko rein kam und beide wütend ins Bett schickte. Auch wenn sie ihre nicht so schönen Momente im Leben hatten waren sie für einander da und schlussendlich war es Osamu gewesen, der seinen Bruder geholfen hatte Atsumu seine Gefühle für Sakusa zu gestehen und Atsumu war es, der Osamu bei Suna geholfen hatte. Außerdem hatte Osamu ihm beigestanden, als der MSBY Spieler über Teshi trauerte. Doch genau jetzt fühlte es sich an wie ein Verrat, den Osamu würde einen Sohn bekommen und Atsumu hatte seinen verloren. Der Wind blies eine kühle Briese durch Tsumus Haare und auch die Blätter des Baumes, unter dem Miya saß, wackelten durch den Wind. Atsumu hatte geweint und sich auch wieder beruhigt. Es war für ihn einfach nur schwer zu verdauen.

Währenddessen waren Osamu und Suna wieder nach Hause gefahren. Alle wussten jetzt von dem Baby und auch wenn Kiyoomis Reaktion eher neutral war hatte Tsumus Reaktion Samu sehr verletzt. Natürlich wusste er, dass die Reaktion so ausfallen würde, aber der Restaurantbesitzer hätte sich etwas mehr Freude von seinem Bruder gewünscht. Aiko und Benjiro freuten sich für ihren Sohn und dessen Freund und freuten sich auf ihr neues Enkelkind, aber Ani würde niemals  Suna war über Atsumus Reaktion sauer und enttäuscht gewesen. Immerhin war Osamu sein Bruder, also sollte sich Miya nicht so dran stellen! In der Nacht konnte Samu so gut wie gar nicht schlafen. 

Als Osamu am nächsten Tag wach wurde klingelte es sturm an der Wohnungstür. Grummelnd stand der junge Miya auf und ging langsam zu dieser. Suna war seit ein paar Stunden im Training und Osamu hatte sich für heute freigenommen. Ihm ging es Psychisch nicht sehr gut. Als es wieder klingelte öffnete Osamu genervt die Tür. "Was?!", doch genau in dem Moment entglitten ihm die Gesichtszüge und ehe er etwas sagen konnte wurde ihm eine Tüte in die Hand gedrückt und der Besuch betrat die Wohnung. Ungläubig schloss der schwarz Haarige die Tür und folgte seinem Besuch ins Wohnzimmer. Mit ihm hatte er jetzt so gar nicht gerechnet. Schweigsam beobachtete Miya seinen "Gast", als dieser seine Mitbringsel auf der Couch sowie Beistelltisch und Boden stellte. "Was machst du hier?", fragte Samu verwirrt und betrachtete die Sachen.

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