"Hey. Wie geht's Mama?", fragte Atsumu und setzte sich neben seinen Bruder. "Nicht gut. Sie ist völlig fertig mit den Nerven." "Verständlich." "Wie hast dus eigentlich erfahren?" "Suna hat mich angerufen." "Ach so." Beide schwiegen. Es war eine beschissene Situation.
"Ich glaube ich muss dir was sagen. Papa... geht es schon länger nicht so gut...", sagte Osamu zögernd und sah auf den Boden. Verwirrt blickte Atsumu seinen Zwilling an. "Was meinst du?"
Vor ein paar Monaten fing es an. Benjiros Hände zitterten und die Onigiri, die er in eine Verpackung für eine Lieferung machen sollte, fiel auf die Theke. Leise fluchte Benjiro vor sich hin und hob ihn wieder zitternd auf. "Papa?", fragte Samu besorgt nach, während er seinem Vater half. "Mir geht es gut. Sag bitte der Mama nichts.", antwortete Benjiro lächelnd und kümmerte sich nun um etwas anderes.
"Was ist mit Opa passiert?" "Wo sind Mama und Onkel Atsumu?" "Warum hat meine Mama Cho und mich zu dir gebracht?" "Wieso hast du gerade telefoniert?" "Wann kommt mein Papa?" "Wer hat vorhin angerufen?"
Leicht überfordert wiegte Suna Cho und hörte seinem Sohn und seiner Nichte zu. Er blieb bei sich zuhause um auf die Kinder aufzupassen. Er wurde eher damit überrumpelt, da er vom Training gerade kam und ihm alle drei Kinder einfach so gegeben wurden. Davon war Ani auch noch Krank und hatte Fieber, während Cho etwas weinte und Riku müde war. Draußen wurde es nämlich schon dunkel.
"Ich hätte ihn nicht fahren lassen dürfen!", weinte Aiko und benutzte ihr drittes Taschentuch. "Es ist nicht deine Schuld, Mama...", beruhigte Osamu seine Mutter. "Doch! Ich hatte bemerkt, dass seine Hände etwas zittern, aber ich habe ihm geglaubt, dass es nichts ist!" "Mama. Niemand trägt dabei Schuld. Niemand hätte wissen können, dass er einen Unfall bauen würde.", sagte Atsumu und wartete geduldig auf den behandelnden Arzt.
Etwas später so gegen 19 Uhr holte Sakusa seine Kinder ab und fuhr wieder nach Haus. Ani schlief und hatte ganz rote Wangen. Sie verbrannte praktisch. Cho hingegen hatte Bauchschmerzen und weinte ständig. Beide Kinder merkten, dass eindeutig etwas in der Familie nicht stimmte.
Nach einem guten Abendessen und das Ani sowie Cho Baden waren ging es ab ins Bett. Dieses Mal schliefen sie wieder bei Mama und Papa, falls etwas wäre. Während die Kinder schliefen war Kiyoomi duschen.
Müde und fertig mit der Welt kam Atsumu zuhause an. Er parkte sein Auto vor dem Haus und brachte Aiko mit rein. Er konnte sie ja schlecht alleine lassen. "Und ich mache auch wirklich keine Umstände?", fragte Oma Miya etwas besorgt und wollte eigentlich niemanden eine last sein. "Das ist schon okay, Mama.", sagte Tsumu lächelnd und trug ihre Tasche nach drinnen.
Von den Stimmen von unten angelockt kam Omi nach unten. "Hallo Aiko.", grüßte er seine Schwiegermutter und sah etwas verwirrt zu seinem Mann. "Ich erklärs dir gleich, aber jetzt bring ich erst mal die Tasche hoch. Machst du bitte Tee?", fragte Atsumu müde lächelnd und Omi nickte.
Etwas später wurde Ani wieder wach. Sie hatte noch etwas Fieber und fühlte sich schlapp, aber es ging ihr schon etwas besser. Ihr Hals tat ihr noch weh und sie wollte etwas Tee haben. Vorsichtig ging sie die Treppen runter und machte sich auf dem Weg Papa zu suchen.
"Und weiß man schon woher dieses Zittern kommen kann?", hörte Ani ihren Vater fragen. Leise stellte sie sich an die Tür und belauschte die Erwachsenen. "Noch haben die Ärzte nichts gefunden, aber es muss irgendwas gegeben haben oder geben, was seine Hände so zittern lässt.", schien nun Mama gesagt zu haben. Um wenn geht es denn da nur?, fragte sich Ani und hörte weiter zu.
"In welchem Zustand ist er? Ansprechbar oder-?" "Er ist immer noch bewusstlos...", kam es nun von Aiko, welche wieder an ihrem Tee trank. Oma ist auch hier?! Aber... wo war Opa?, fragte sich das kleine Mädchen. Die Erwachsenen schiegen sich weiter an.
Nach kurzer Zeit kam Ani dazu. Sie bekam einen Tee und nach diesem ging Ani wieder schlafen. Auch nach einiger Zeit gingen Atsumu und Omi schlafen. Aiko zog sich im Gästezimmer zurück. Müde kuschelte sich Tsumu an seinen Mann und Ani. Wie würde er reagieren, wenn sein Omi einen Unfall haben würde? Er hoffte nur, dass es seinem Vater bald besser gehen würde...
Am nächsten Morgen, sehr früh morgens schlich Ani schnell in ihr Zimmer. Dort zog sie von unter ihrem Bett einen Schuhkarton heraus. Dort drinnen befanden sich schöne Steine, ältere Blümchen, ein Walkie Talkie und Salzteig Figuren vom Kindergarten, die sie für Weihnachten gemacht hatte. Schnell nahm sie ihr Walkie Talkie und schaltete es ein.
"Boss Fuchs ruft Hungriger Fuchs. Hungriger Fuchs bitte kommen.", meldete sich Ani und wartete auf eine Antwort. "Hungriger Fuchs hört dich Boss Fuchs. Was gibt es?"
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795 Wörter
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Familienglück
FanfictionAtsumu und Kiyoomi führen ein sehr schönes Leben. Beide sind Profispieler und spielen bei MSBY Black Jackels. Alles läuft super. Doch ihr nahe zu perfektes Leben wird durch einen Test verändert. Werden beide ihr Leben trotzdem meistern können oder i...
