‼️ Am Ende dieses Kapitels, kommen Erwachseneninhalte vor. Ich weiß nicht ob man das so nennen kann, aber ich schreib es jetzt einfach am Anfang hin. In den nächsten Kapiteln wird es sehr gewalttätig. Zu eurer Information, es werden immer wieder solche Szenen kommen, also wer die nächsten Kapitel zu extrem findet, sollte nicht weiterlesen.
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Es geht so eine ganze Weile, ich denke so 7 Wochen. Ich mache alles, was sie von mir verlagen und versuche sie zu respektieren. Sie vertrauen mir und denken, dass ich großes Potenzial habe. Ich habe auch ein paar Forderungen gestellt, wie ein gemütlicheres Bett und, dass ich mit Scar ein Zimmer teilen darf.
Sie haben es genehmigt und Sacr und ich leben jetzt in einer Art Wohnung. Nur ohne Trennungen zwischen den Räumen. Des Klo ist etwas abseits und hat zum Glück eine Tür. Sie haben mich trainiert, damit ich besser kämpfen kann und meine Kraft wurde ebenfalls trainiert. Sie haben mir gezeigt, wie ich nicht gleich jemanden töte, sondern foltern kann. Es macht mir Spaß, auch wenn das jetzt sehr gestört rüberkommt. Aber ich habe an dem Mann, der mich damals verschlagen hat üben dürfen. Und dann an dem Arzt, der mich nicht betäuben wollte, und noch an sehr vielen anderen, bis ich den Dreh raushatte. Ich habe ebenfalls herausgefunden, dass ich immer bei den Operationen aufgewacht bin, weil sie mir zu wenig Betäubungsmittel gegeben haben, was auf den Arzt zurückzuführen war.Die angefangene Zwecksfreundschaft, hat sich in echte Freundschaft verwandelt und wir sind alle dicke Freunde. Sam habe ich schon längst vergeben und er war mehr als glücklich das zu hören. Scar und ich sind beste Freundinnen geworden, und auch wenn wir nicht shoppen gehen können, können wir uns trotzdem über einige Dinge unterhalten. Ich habe sie am Anfang wirklich falsch eingeschätzt. Sie ist wirklich nett und hat Lebensfreude, auch wenn sie vieles durchlebt hat. Sie hat mir erzählt, dass sie viele Operationen hatte, indenen man ihren Körper operiert hat. Das erklärt auch die vielen Implantate und Narben auf ihrer Haut. Auch wenn ich nicht verstehe, dass man soetws einem Menschen antut.
Gerade sitzen wir an unserem Tisch und unterhalten uns. Wir haben Hühnchen bekommen, während die anderen wieder irgendeine sehr kotzähnliche Konestenz hatten. Es hat sich wirklich viel verändert!
Es kommen immer mehr Leute dazu, aber auch viele sehe ich hier nicht mehr. Es ist ein ständiges auf und ab der Zahlen und der Gesichter.
Wir Black's sind immer fünf und wir sind, wie soll ich sagen, die Baddies hier. Wenn wir etwas zu essen holen, oder den Raum betreten ist es still. Wenn wir etwas lauter reden, ist es still und wir werden verängstigt angeschaut. Und ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mir nicht gefällt. Mir gefällt es, und das richtig. Ich genieße es regelrecht.Auf einmal kommt ein Wächter zu uns an den Tisch und bleibt davor stehen.
"Harper, mitkommen!" ich nicke nur und stehe auf.
Ich habt richtig gehört, Harper, mein Name! Nicht mehr 143 oder Experiment. Einfach Harper!
Ich folge dem Mann, ohne dass er mich mitziehen muss.
Wir kommen an einer Tür an, die mir zu bekannt vorkommt. Das Büro von Dr. Hall, der Schlange, so nennen wir und meine Freunde sie.
Die Tür wird mir aufgehalten und ich gehe hinein. Die Schlange wartet schon auf mich, in ihrem weißen Büro, auf ihrem Stuhl.
Ich setze mich ebenfalls und warte bis sie anfängt zu reden.
"Hallo Harper, schön dich zu sehen."
Ich antworte nicht, sondern nicke nur.
"Gut, also ich habe eine Mission für dich. Uns wurden Experimente gestohlen, aber wir wissen nicht genau von wem. Wir haben aber einige Vermutungen! Du wirst heute noch mit Jack dorthingehen und das klären. Finde heraus, ob sie es sind. Wenn ja gebt ihr uns Bescheid. Ihr wartete da, bis wir angekommen sind danach könnt ihr hier wieder her kommen. Wenn nicht sucht ihr weiter, wie haben mehrere auf der Liste."
Ich nicke erneut.Eine Mission, eine Aufgabe.
"Bring sie zum zweifeln und tu ihnen weh. Verletzte sie in ihrem Verstand und ihrem Stolz! Du schaffst das mein Mädchen!" Ich nicke nur erneut.
'Mein Mädchen', so nennt sie mich. Abscheulich, aber ich sage nichts dazu. Ich kann nichts dagegen ändern.
"Du kannst wieder gehen. Die Sachen liegen in deinem Zimmer. Du wirst in wenigen Minuten abgeholt und zu Jack gebracht." sagt sie und ich stehe auf. Ich werde von dem Wächter bereits wieder erwartet und werde in mein Zimmer gebracht.
Auf meinem Bett liegen schwarze Sachen. Schwarze Schuhe, eine schwarze Hose, mit vielen Taschen, ein langarm Shirt und eine Sicherheitsweste, mit ebenfalls vielen Taschen.
Ich ziehe alles an und werde meinen Anzug los.
Kurz danach wird die Tür wieder aufgemacht und ich werde wieder irgendwohin geführt.Schlussendlich bleibe ich vor einer Tür stehen die ich noch nie gesehen habe.
Sie wird mir aufgehalten und ich trete wieder ein. Vor mir erstreckt sich ein wahres Waffenlager! Ich sehe Pistolen aller Art und Größen. Und ich sehe Jack, wie er sich schon bereitmacht.
Bis jetzt habe ich nur herausgefunden, dass er die Nummer 23 ist, aber wie lange er schon hier ist, wie er hier hergekommen ist und wie er es herausgefunden hat, ist unbekannt. Wir sind zwar befreundet, aber viel weiß ich nicht über ihn.Jack sieht, dass ich ebenfalls hier bin und keine Ahnung habe, was ich machen soll.
"Hey Harper, hier sind die Sachen die wir benötigen." sagt er und ich laufe zu ihm. Ich blicke auf den Tisch und sehe auf die Pistolen vor mir.
"Warum benutzen wir die nicht, um von hier zu verschwinden?" Frage ich ihn leise. " Es ist zu riskant, glaub mir. Es wird nicht gut ausgehen." er schaut mich nicht an, aber ich weiß, dass er nicht lügt. Irgendwas ist doch mit ihm!
Ich fange langsam an, die Pistolen zu verstauen, dann noch einen Taser und noch vieles mehr. Ich bin erstaunt, dass alles reinpasst. Ich habe extra eine Halterung für die Pistole an meinem Bein, ziemlich cool.Als wir fertig sind, kommt nochmal ein Wächter. Er befreit uns von unseren Armbändern, aber wir bekommen ein anderes dran. Dieses ist nicht auffällig, eher dezent gehalten. Es ist eine silberne Kette. Schlicht und einfach.
Die Kette ist zum Orten da, damit man sehen kann, wo wir uns auf der Welt befinden. Ziemlich praktisch eigentlich. Der Wächter nimmt uns beide mit, nach draußen. Wir waren hier oft, einfach nur um zu reden oder die kleine Freiheit zu genießen. Aber eigentlich ist es einfach nur ein Rasen, mit ein paar Bänken und Tische darauf und eine riesengroße Mauer, die das alles umgibt. Man fühlt sich hier wie im Gefängnis, weil die Mauer oben Stacheldraht hat und Türme die einen beobachten. Man fühlt sich hier nicht wirklich frei aber frische Luft bekommt man, wenigstens etwas!
Der Wächter wünscht uns noch viel Glück und verschwindet dann.Okay, und los geht's!
Jack hebt mir seine Hand hin und ich nehme sie. Danach zieht er mich an sich ran. "Keine Angst, es wird nur kurz unscharf." sagt er und schon geht es los. Ich bin noch nie vorher mit ihm irgendwohin gesprungen, aber ich vertraue ihm.Nach kurz verschwommener Sicht, klärt sie sich wieder. Wir stehe mitten in einer abgelegenen Gasse. "Wo sind wir?" frage ich ihn leise.
"Wir sind in Asien." antwortet er und lässt mich aus seinen Armen, doch seine Hand lässt er nicht von meiner los.
"Wir müssen ein Stück laufen, um zu unserem Ziel zu gelangen. Halt dich an mich. Wenn wir uns verlieren, kann ich dich nicht schnell genug finden!" ich nicke nur, um ihm zu sagen, dass ich verstanden habe. Er nickt ebenfalls und läuft dann los.
Wir laufen in eine befüllte Straße hinein und dann die Straße hoch. Es gibt so viele Gerüche und Farben, die ich schon längst vergessen habe, oder neu sind. Ich muss mich davon abhalten, nicht einfach stehen zu bleiben um etwas zu probieren. Deswegen halte ich Jacks Hand noch fester und folge ihm.
Ich muss mich auf die Mission konzentrieren und nicht auf das hier. Ich schaue mich um, um Gefahren ausschließen zu können, und sehe zum Glück keine. Nach einer kurzen Wanderung, stehen wir wieder in einer Gasse, nur dass sie in einen Club führt.
"Da müssen wir rein?" Frage ich ihn skeptisch und er nickt.
"Der Club sieht aus wie ein Bordell!" sage ich ungläubig.
"Ist es ja auch. Unsere Zielperson leitet das! Er ist in seinen Büro." teilt er mir mit.
"Ist nicht dein Ernst!" frage ich nochmal nach, um sicherzugehen, dass er nicht scherzt.
"Ich mache hier keine Witze Harper!
Ich muss nur wissen, ob du mir vertraust."
Ich bin doch nicht zum Spaß hier! Was denkt der sich? Klar kein Ding, ich Lauf da rein und gebe mich als eine von ihnen aus! Sicher nicht!
"Harper! Vertraust du mir?" frage er nochmal.
"Ja." antworte ich und er nickt.
"Gut, gib mir deine sichtbaren Waffen." befiehlt er mir und ich tue wie mir geheißen. Ich ziehe meine Waffe aus dem Holster an meinem Bein und gebe sie ihm.
"Ich werde dich nicht allein lassen, hörst du! Ich bleib in deiner Nähe. Spiel einfach mit." ich nicke nur als Antwort.
"Weine und zerre. Spiel so, als wärst du das Opfer und willst von mir weggehen." ich nicke erneut. Er nickt ebenfalls wieder und zieht mich somit an den 'Club'.Will er wirklich das tun, was ich denke was er tun will?
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Experiment Nummer 143
ParanormalIch bin Experiment Nummer 143, so nennen sie mich. Doch eigentlich heiße ich Harper und habe eine besondere Kraft. Manche sagen, es sein ein Segen, aber ich sehe es als Fluch an. --------- "Ah, da ist sie ja wieder." s...