Harry Pov
Ich gehe zu diesem Zimmer, das Louis mir beschrieben hat. Vorsichtig klopfe ich einmal an die Türe.
"Lass mich Louis", höre ich von der anderen Seite.
"Hier ist Harry, ein Kumpel von deinem Bruder. Darf ich kurz mit dir reden?"
"Nein, er kann doch nicht einfach Leuten sowas über mich erzählen!"
"Ich weiß, dass du verletzt bist Süße. Ich weiß wie es dir ergeht, aber dein Bruder möchte nur das Beste. Ihr seid alles für ihn, dass weißt du."
"Ich weiss, aber er soll das nicht jedem erzählen!"
"Er hat es wirklich nur gut gemeint. Er hat meine Narben gesehen, und er wollte dir nur helfen."
"Er kann mir nicht helfen."
Erneut versuchen ich sie zu überzeugen, dass ich herein darf. Nach einer kurzen Stille stimmt sie schließlich zu. Vorsichtig öffne ich die Türe und sehe das kleine Mädchen auf ihrem Bett sitzen. Ich setze mich auf den Schreibtischstuhl, da ich nicht weiß in wie fern meine Anwesenheit möchte. Doch anstatt das sie schweigt, fängt sie an mich Sachen zu fragen. Und das ist ein gutes Zeichen.
"Woher kennst du Louis?"
"Wir haben uns in der Uni kennengelernt. Stell du ruhig fragen Fizzy. Ich erzähle dir wenn möglich alles."
"Wieso hast du Narben?"
"Ich wurde damals sehr stark in der Schule gemobbt, weil ich anders bin als andere."
"Hast du aufgehört?"
"Im Moment ja, aber es kann immer zu Rückfällen kommen."
"Und was hilft dir in den Momenten in denen du es wieder machen willst?"
"Ich habe verschiedene Methoden entwickelt, die mir helfen. Mit meinem Therapeut habe ich viele Dinge probiert. Für dich finden wir auch das richtige. Ich habe dir eine mitgebracht, hier."
Ich hole aus meiner Tasche fünf kleine Bälle heraus. Einen davon gebe ich ihr.
"Was mach ich damit?"
Ich erkläre ihr den Sinn dieser Bälle. Sie sind eine Art Anti Stressbälle. Man wirft sie an die Decke und dort bleiben sie kleben, bis sie nach und nach herrunter fallen. Man muss jeden Ball überwachen, sonst fallen diese einem genau ins Gesicht. Ich spreche aus Erfahrung!
Fizzy wirft einen Ball nach oben und dieser bleibt wie erwartet an der Decke kleben.
"Oh Gott bleibt des jetzt?", fragt sie schockiert und beobachtet diesen Ball über ihr.
"Warte ab."
Innerlich zähle ich von 3 herunter und genau in dem Moment löst sich der Ball und fällt ihr genau ins Gesicht. Es ist zwar ein wenig gemein, aber ich kann mir ein kleines Lachen nicht verkneifen.
"Du musst ihn schon auffangen."
Auch Fizzy fängt an zu lachen und wirft den Ball wieder nach oben. Wenige Sekunden fällt er wieder herunter und Fizzy fässt ganz knapp vorbei. Immer und immer wieder wirft sie den Ball an die Decke, und nach dem 6ten Versuch schafft sie es, den Ball zu fangen. Ich fange an zu grinsen und übergebe ihr die vier anderen Bälle.
"Darf ich mich auf den Bett legen? Dann zeige ich es dir."
Fizzy nickt und daraufhin lege mich aufs Bett. Die genannte legt sich neben mich und schaut mich an.
"Guck, du wirft alle hoch und nach und nach fallen sie runter und du musst sie auffangen und wieder werfen."
Ich werfe alle Bälle nach oben und fange diese wieder auf, als sie herunter fallen.
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Loving is the antidote {Larry Stylinson}
FanfictionUnd obwohl es so neu für mich war, fühlte es sich an, als ob ich dieses Gefühl von Geborgenheit schon eine Ewigkeit kannte. Zwei junge Menschen die sich an einer Universität in London kennenlernen. Der eine ein Fußballer, der andere ein Mensch mit G...
