Es tut mir leid, dass am Samstag nichts kam. Ich bin umgezogen und habe es zeitlich nicht geschafft :/ aber nun geht's weiter :)
"Harry, alles okay? Du bist ganz blass."
Fizzy legt mir ihre Hand auf meinen Arm und schaut mich besorgt an. Ich schüttle meinen Körper, blinzle ein, zweimal und schaue wieder auf mein Handy.
"Alles gut, ich, ich muss kurz raus."
Ich drehe mich um und laufe auf den kleinen Balkon. Die Türe schließe ich hinter mir und gehe wieder auf Guilianos Kontakt. Kurzer Hand drücke ich auf den grünen Hörer und halte mir mein Handy an das Ohr.
"Harry?"
"Hi."
"Wieso rufst du an? Wo bist du?"
"Ähm."
"Sag nicht..."
"Ähm."
"Du bist bei Louis."
"Ähm."
"Wann kommst du?"
"Ähm morgen Abend?"
"Okay Haz, viel Spaß. Ich liebe dich."
Und damit tutet es. Seufzend schiebe ich mein Handy in die Hosentasche und stütze mich am Geländer ab.
"Harry? Wollen wir los?"
Louis steht in der Türe und mustert mich schüchtern. Mein Kopf schellt hoch und runter, bevor Louis wieder ins Haus tritt und mich hereinlasst.
Im Flur verabschiede ich mich von Lottie, die gerade für die kleinen kocht.
* * *
Die Fahrt verläuft schweigend, niemand sagt irgendwas, geschweige traut sich jemand das kommende anzusprechen.
Das Doncaster Royal Infirmary liegt mitten in der Stadt, sodass wir es nach wenigen Minuten Autofahrt schon erreichen. Louis schnallt sich ab, greift aber immer noch ans Lenkrad. Auch ich schnalle mich ab und lege meine Hände vorsichtig auf die von Louis. Er entkrampft sich und langsam schiebe ich Louis Hände von Lenkrad.
"Lass uns rein", flüstere ich und streiche Louis einmal über die Hände, die ich immer noch in meinen halte.
Langsam nickt er. Man sieht ihm an, dass sein Kopf rattert.
"Weiß Jay das ich komme?"
"Nein."
Ich schlucke und öffne die Autotüre um auszusteigen. Die frische Luft umhüllt meine Nase und lässt meine Haare durch die Luft fliegen. Als Louis neben mir auftaucht, lege ich einen Arm um ihn und ziehe ihn gegen meine Brust. Sofort fängt er an zu schluchzen, merke wie seine Tränen auf mein Pullover sickern. Ich sage nicht, versuche ihn nicht zu trösten. Er soll es raus lassen. Immer den starken zu spielen, was er wahrscheinlich in seiner Familie macht, ist nicht gut auf Dauer. Das einzige was ich tue ist, über seinen Rücken zu streichen und ihm halt zu geben.
Irgendwann löst er sich leicht von mir und wischt sich über das Gesicht.
"Danke", stottert er vor sich hin.
"Dafür musst du dich nicht entschuldigen. Komm mit."
Ich halte ihm meine Hand hin, die er sogleich nimmt. Kurzerhand verschränke ich diese und zusammen laufen wir ins Krankenhaus.
"Zimmer?"
"237b"
"Intensivstadion?", frage ich überrascht und Louis nickt nur als Bestätigung.
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Loving is the antidote {Larry Stylinson}
FanfictionUnd obwohl es so neu für mich war, fühlte es sich an, als ob ich dieses Gefühl von Geborgenheit schon eine Ewigkeit kannte. Zwei junge Menschen die sich an einer Universität in London kennenlernen. Der eine ein Fußballer, der andere ein Mensch mit G...
