"Du bist dran mit fragen stellen", erwidere ich und entspanne mich von Minute zu Minute mehr.
"Ähm okay. Wieso hast du so Angst vor mir?"
"Ich hab keine Angst vor dir."
"Was ist Zayn für dich?"
"Mein bester Freund, er ist immer für mich da und das seit wir klein sind, wieso?"
"Naw okay, weil ihr unzertrennlich seid."
"Das stimmt, ich würde für Zayn sterben."
"Das ist süß."
"Danke, noch fragen?"
"Ähm, nein denke nicht."
"Ich hab noch Fragen. Hattest du schon nh Beziehung? Weil du dich ja mit 14 schon geoutet hast..."
"Ähm ja hatte ich, allerdings wurde ich nur verarscht."
"Oh sorry."
"Alles gut, frag ruhig weiter..."
"Die Frage ist blöd aber wie könnt ihr euch das Haus hier leisten?"
"Ähm, ich habe es gekauft."
"Du verarschst mich oder? Du bist 19."
Ich lache auf und muss über diesen Scherz wirklich lachen. Doch mein Lachen verfällt, als ich in Harrys Augen sehe.
"Du meinst das ernst?!"
"Ähm Huch?"
"Du verarschst mich nicht?"
"Nein, eigentlich nicht."
Er kratzt sich nervös am Kopf und lächelt schief.
"Wow, das ist krass, wie hast du das geschafft?"
"Uff, dass ist nicht so wichtig..."
"Okay."
Wir reden noch ewig. Ich stelle ihm eine Frage nach der anderen und ich kann Fizzy total verstehen, wieso sie so auf Harry steht. Er ist wirklich total hervorkommend, erzählt mir wirklich fast alles. Wir lachen viel, die Stimmung ist locker und wir verstehen uns wirklich gut. Inzwischen sitzen wir beide an sein Bettende (er hat ein scheiß Wasserbett!") und ich habe meinen Kopf auf seiner Schulter nieder gelassen. Einen Arm hat um mich gelegt und tippelt mit seinen Fingerspitzen auf meinem herum. Ich stelle kurze Fragen und lausche seiner warmen, tiefen Stimme die mir Geschichten erzählt.
"Ich habe wirklich viele Bücher schon gelesen Lou."
Ich schaue mich in seinem Zimmer um, finde aber wirklich kein einziges Buch.
"Wo sind deine Bücher?"
Ich merke wie sich der Körper unter mir anspannte und er nervös wird.
"Bitte denk nicht schlecht von mir, okay?"
"Okay alles gut."
"Komm mit."
Harry löst seine Hand von mir,robbt sich zur Kante und steht auf. Ich folge ihm. Ich dackele hinter ihm die Treppe herunter und laufe quer durch das Wohnzimmer. Wir bleiben vor einer Türe stehen.
"Mach auf", befiehlt Harry.
Vorsichtig drehe ich den Türknauf und mache die Türe auf. Zum Vorschein kommt eine kleine Bücherei. Meine Augen weiten sich. Ich laufe herein und schaue mich um. Alles wirkt so alt. Es ist ruhig und die Stimmung ist entspannt.
"Wow hier sind so viele Bücher", hauche ich und ziehe willkürlich eins heraus.
"Mein Lieblingsbuch, meins hat Daisy ausversehen kaputt gemacht."
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Loving is the antidote {Larry Stylinson}
FanfictionUnd obwohl es so neu für mich war, fühlte es sich an, als ob ich dieses Gefühl von Geborgenheit schon eine Ewigkeit kannte. Zwei junge Menschen die sich an einer Universität in London kennenlernen. Der eine ein Fußballer, der andere ein Mensch mit G...
