Viel Spaß ^•^
Louis Pov
"Fuck Z! Er meldet sich seit drei Tagen nicht, seit drei Tagen war er nicht in der Uni! Was ist wenn ihm was passiert ist?"
"Du weißt es nicht, aber im Endeffekt bist du selbst schuld."
"Junge, natürlich weiß ich das ich selbst Schuld bin! Reibe es mir noch schön unter die Nase."
"Da kommt Niall. Frag ihn."
Zayn dreht sich um und läuft in das Unigebäude. Niall würdig mir keinem Blick. Ich laufe auf ihn zu, bleibe vor ihm stehen und packe ihm am Arm. Doch anstatt das er stehen bleibt, spüre ich plötzlich ein brennen an meiner Wange.
"Du ehlendiger Wichser! Wegen dir habe ich fast meinen besten Freund verloren!"
Niall schubst mich. Bevor ich reagieren kann klatscht er mir noch eine. Ich wehre mich, schucke ihn zurück. Mit zugezogenen Augen schaut er mich an. Schlägt mir mit seiner Faust gegen den Unterkiefer. Nun reicht es. Ich laufe auf ihn zu und schlage ihn unterhalb seines Bauches. Wir fallen übereinander her. Immer mehr Zuschauer gibt es, die uns anrufen.
Als ich gerade erneut ausholen möchte, werde ich von einem Arm zurück gezogen.
"Alle beide ins Rektorat. Unverzüglich!"
Ich drehe mich um und schaue direkt in das Gesicht von Mr. Jakobs. Unser Rektor. Natürlich. Wer auch sonst. Wütend schaue ich Niall an. Dieser Wichser.
Die Menge um uns herum wird kleiner, jeder geht wieder in ihre Gruppen zusammen. Niall und ich werden mit ins Büro gezogen. Mein Kinn pocht und ich kann meinen Kiefer kaum bewegen.
Der Rektor setzt sich auf seinen Stuhl, Niall und ich neben einander auf die andere Seite des Tisches. Ich verschränke meine Arme vor der Brust.
"Was war das denn bitte?", fängt er an.
"Er hat angefangen", sage ich schnell.
"Es ist mir relativ egal wer angefangen hat. Um was ging es denn?"
"Wegen diesem Wichser hat Harry sich fast das Leben genommen!"
"Niall, keine Kraftausdrücke. Ich habe es tatsächlich mit Harry mitbekommen. Seine Mutter und sein Therapeut haben angerufen und verkündet, dass er bis auf weiteres nicht am Unterricht teilnehmen wird, weil er klinisch abgenommen wurde."
"Harry ist in einer Klinik?!"
"Bist du komplett dumm Tomlinson? Wie konnte Harry jemanden wie dich toll finden?"
"Niall es reicht!"
"Regelt es unter euch, ohne Gewalt. Louis, du bist Kapitän und unser einziger Stipendium Schüler. Du wirst das nächste Spiel nicht spielen! Und du Niall, du übernimmst für 4 Wochen den Pausendienst."
"Was? Das nächste Spiel ist das Pokalhalbfinale! Sie können mich doch nicht spielen lassen. Das geht nicht."
"Doch Louis, Strafe muss sein."
Wütend stürme ich aus dem Raum und laufe nach draußen und krame eine Zigarette aus meiner Tasche. Ich rauche nicht oft, schließlich bin ich Leistungssportler. Aber es beruhigt mich. Seufzend lehne ich mich an die Wand und stecke mir den Giftstängel in den Mund.
* * *
"Wo warst du Louis William Tomlinson?"
Milan steht vor mir und schaut mich an. Ich verschränke bockig meine Arme und ignoriere ihn.
"Dass du fehlst, ist in letzter Zeit ja normal, aber dass du da bist und dann fehlst, nicht."
"Ich habe mich geprügelt und bin dann beim Rektor gelandet, zufrieden?"
"Du und geschlägert? Lügen konntest du Mal besser."
"Es ist nicht gelogen."
"What? Was mit wem und vor allem, warum?"
"Nicht wichtig..."
Ich senke meinen Kopf und schaue auf die Steinchen vor meinen Füßen.
"Lou? Was ist passiert?"
Die Stimme von Milan wird einfühlsamer, was mein schlechtes Gewissen enorm steigert.
"Ich habe Harry fast in den Tod getrieben", hauche ich und spüre erneut Tränen aufkommen.
"Dein Harry? Dein Freund Harry?"
Ich nicke, kicke die Steine weg und vergrabe meinen Hände in meiner Hosentasche.
"Was ist passiert?"
* * *
Zuhause werfe ich meine Tasche in die Ecke, kicke meine Schuhe ins Regal und renne in mein Zimmer um dort abzuschließen. Ich lege mich aufs Bett und lasse die Tränen meine Wangen herunter rennen. Ich halte sie nicht auf. Irgendwann klopft es an der Türe, schicke die Person mit einem genervten brummen wieder weg. Ich möchte niemanden sehen.
Harry wurde rückfällig, hat sich fast das Leben genommen. Wer ihn wohl abgehalten hat? Niall? Seine Mutter? Jemand fremdes? Ich danke dieser Person. Niemals kann ich mir das verzeihen. Ich habe das wundervollste Wesen von mir gestoßen, fast von der Welt gestoßen. Ich habe es nicht verdient, auf dieser Welt, mit so einem tollen Leben zu leben.
Es wird dunkler, die Zeit vergeht und ich weiß nicht wo hin mit mir. Ich ziehe mir eine Jeans an. Ein weißes T Shirt dazu.
Ich verlasse mein Zimmer, stecke mir mein Handy und Geldbeutel in die Hosentasche und ziehe im Flur meine Schuhe an. Ohne ein Wort verlasse ich das Haus und steuere die nächste Bar an.
Ich lasse mich auf den Sitz fallen, bestelle sogleich zwei Wodka-Cola Shots und kippe sie mir in den Rachen. Der Alkohol kribbelt, bestell mir trotzdem noch einen Tequila. Ich lecke meine Hand ab, streue Salz darauf und lege mir eine Zitrone bereit.
Das Salz lecke ich an, kippe die Flüssigkeit herunter und beiße danach in die Zitrone.
"Schlechten Tag gehabt?"
Ich werde von der Seite von einem Kerl angelabert, irgnoriere diesen bis er sich neben mich setzt. Er bestellt sich zwei weitere Tequilas, schiebt davon einen zu mir herüber.
"Lass uns einen zusammen trinken."
Ich brumme nur irgendwas, benebelt von allem um mich herum. Ich merke, wie er meine Hand nimmt, diese befeuchtet und danach Salz darauf streut. Er hält mir meine Hand vor den Mund, diesen ich dann öffne und das Salz so gut es geht ablecke. Er nimmt sich meinen Drink, packt danach irgendwas wieder in seine Tasche und schüttet es mir in den Mund. Er schiebt danach die Zitrone hinterher und wirft diese anschließend weg. Alles um mich herum dreht sich, ich nehme nichts war. Das ich mich verschlucke und anfange zu husten, macht dem Typen neben mir nichts aus. Er macht damit weiter. Ich spüre seine Finger an meinem Körper, kann mich aber nicht wehren.
"Schohop", nuschle ich und schließe meine Augen. Seine Finger berühren meinen Hintern.
"Mein, lasch dasch", brumme ich und versuche seine Hände zu entfernen.
Er küsst meinen Hals und hält mich an meiner Taillie fest.
* * *
Ich wache auf. Mein Kopf brummt, mein Körper ist nass. Ich spüre meinen Körper kaum noch. Alles ist verschwommen. Ich setze mich auf und sehe, dass ich neben einem Gebüsch liege. Angezogen. Trotzdem ist mein T Shirt zerissen. Meine Hose? Ich schaue an mir herunter und stelle fest, dass mein Hosenstall offen ist. Irgendwo, wo ich nicht weiß wo ich bin. Mit schweren Händen krame ich mein Handy aus der Tasche und wähle Zayns Nummer.
"Malik?"
"Kannst du mich abholen?"
"Wo bist du?"
"Ähm, ich schick dir den Standort?"
"Mhm."
Und dann legt Zayn auf. Ich schicke ihm meinen Standort und lasse mich dann wieder in das Gras fallen. Das ich neben meinem eigenen Erbrochenem liege, nehme ich nicht wahr. Oder ich ignoriere es.
Ich schließe meine Augen und warte bis Zayn kommt. Dieser kommt schneller als ich denke. Ich höre das quietschen von Reifen und später eine Person neben mir.
"Was ist denn mit dir passiert Louis?!"
"Ich weiß nicht..."
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Loving is the antidote {Larry Stylinson}
FanfictionUnd obwohl es so neu für mich war, fühlte es sich an, als ob ich dieses Gefühl von Geborgenheit schon eine Ewigkeit kannte. Zwei junge Menschen die sich an einer Universität in London kennenlernen. Der eine ein Fußballer, der andere ein Mensch mit G...
