Am Montag sitze ich alles andere als entspannt in Zayns Auto. In der Nacht habe ich mir semtlichen Methoden ausgemalt, wie das Gespräch ablaufen könnte. Aber bis auf das Harry sich in einen Werwolf verwandelt und mich frisst ist nichts heraus gekommen. Selbst die Methode ist von meinen Vorstellungen noch am realistischsten. Die Musik dröhnt in meinen Ohren und ich habe das Gefühl mein Kopf zerplatz gleich. So schlecht geschlafen habe ich seit Monaten nicht. Aber tatsächlich hat der mich fressende Harry mich verfolgt. Die ganze Nacht lang.
"Ich kann doch nicht mit ihm reden..."
"Louis William!"
"Was? Ich kann das nicht Zee."
"Louis, sag ihm einfach, dass es dir leid tut, dass du ihn rausgeworfen hast."
Er hält an der Schule an und parkt sein Auto. Während ich noch darin sitze, ist er schon ausgestiegen und hält unsere Taschen vom Rücksitz.
"Nun schwing deinen Arsch aus dem Auto."
Mein Blick wandert über den Pausenhof und bleibt bei Harry stehen. Er unterhält sich gerade Niall. Den Körper von Harry wandere ich mit meinen Augen einmal nach oben und wieder nach unten. Wieso kann er nicht ein hässlicher alter Mensch sein? Wieso muss er so verflucht gut aussehen? Niall scheint mich bemerkt zu haben, denn kurze Zeit später dreht sich Harry zu mir um und verzieht schmerzhaft das Gesicht. Jetzt oder nie. Ohne auf Zayn oder Niall zu achten laufe ich mit schnellen Schritten zu ihm.
"Es tut mir leid dass ich dich rausgeworfen habe", rattere ich schnell und undeutlich herunter.
"Lass uns kurz n Stück weg Louis", sagt Harry und blickt Niall kurz entschuldigend an.
"Also wieso hast du das getan Lou?", fragt er mich als wir uns auf eine Steinmauer nieder gelassen haben.
"Ich wollte halt nicht dass du Brot essen musst zum Abendessen..."
"Tut mir leid Louis, aber das war's? Wegen Brot schmeißt du mich raus?"
"Es tut mir leid, ich uhm -", ich fange an zu stottern! Mist.
"Du..?"
Mein Blick wandert auf den Boden. Harry kommt mit seinen Füßen darauf, während meine in der Luft baumeln. Ich fange an zu erzählen.
"Ich weiss nicht...ich kann Leuten einfach schlecht vertrauen, sogar Liam war noch nie bei mir Zuhause und du schon, das war ein großer Schritt für mich..."
"Ich weiß das wirklich zu schätzen Louis, aber ich lasse mich nicht ausnutzen, nicht noch einmal. Ich habe die ganze scheiße hinter mir. Ich will nicht nochmal auf der Brücke stehen. Rede wieder mit mir, wenn du weißt was du willst. Ich bin bereit, mich mit dir anzufreunden, auch weil Fizzy und ich uns jetzt öfter sehen werden."
"Ich nutze dich doch nicht aus...", murmel ich und spiele mit meinen Fingern.
"Ach echt? Und wieso sollte ich dann mit deiner Schwester reden, ihr helfen nur um dann rausgeworfen zu werden? Scheiße Louis man, ich bin 19, du wahrscheinlich schon über 20. Wir sind erwachsen, also verhalte dich auch so."
"Es t-tut mir leid."
Schnell springe ich von der Mauer und laufe weg. Harry darf bloß meine Tränen nicht sehen. Ich wusste doch das er mich hassen wird. Was habe ich eigentlich erwartet? Meine Beine tragen mich zu Zayn, der zum Glück um die Ecke wartet und mich sofort in den Arm nimmt. Meine Tränen vermehren sich und laufen über meine Wangen.
"Ich will nach Hause Zayn."
"Wieso denn? Was ist passiert?"
Ich wiederhole also das Gespräch von mir und Harry. Inzwischen sind meine Tränen verriegelt und meine Wangen trocken. Nur meine Nase ziehe ich das ein oder andere Mal noch hoch.
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Loving is the antidote {Larry Stylinson}
FanfictionUnd obwohl es so neu für mich war, fühlte es sich an, als ob ich dieses Gefühl von Geborgenheit schon eine Ewigkeit kannte. Zwei junge Menschen die sich an einer Universität in London kennenlernen. Der eine ein Fußballer, der andere ein Mensch mit G...
