Da die Uni sowieso schon fast vorbei ist, befinde ich mich im Moment bei Louis im Zimmer. Meine Fehlzeiten sind extrem hoch gegangen, genauso bei Louis. Nur dieser kann sich das erlauben, ich nicht. Durch das erste Jahr zu fallen, ist für mich wirklich keine Option. So muss ich in den nächsten Tagen einiges nachholen.
Louis liegt auf seinem Bett, ich auf seiner Hüfte. Seine Handgelenke habe ich mit einer Hand umschlossen und piekse mit der anderen immer wieder in seine Hüfte.
"Ich hasse dich", keucht Louis lachend, was mir mehr Antrieb verschafft.
"Sicher?" hinterfrage ich.
"Nein."
"Dann ist ja gut."
Mit diesen Satz lasse ich seine Hände los und kitzle ihn mit beiden Händen durch.
"Nein *lacht* Bitte *lacht* nicht."
"Was bekomm ich dafür?"
"K-kuss."
"Nur einen?"
"So- so viel du wi-willst."
"Das hört sich doch gut an."
Ich stehe von ihm auf und lasse mich auf den Sitzsack in der Ecke fallen. Genießerisch seufze ich auf.
"Ich liebe diesen Sack der ist so gemütlich."
Ich schließe meine Augen, bevor ich aufeinmal ein Gewicht auf mir spüre. Meine Augen öffnen sich und ich sehe Louis breitbeinig auf meinem Schoß sitzen. Sofort lasse ich meine Hände an seine Hüfte gleiten und halte ich so fest.
"Du bist auch gemütlich", haucht Louis und schaut mir in die Augen.
"Bin ich das?", kichere ich und zwicke einmal in seine Hüfte.
"Ja!", haucht Louis leise und schaut mir tief in die Augen. Mit seinen Eisblauen Augen schaut er mir tief in die Seele. Wären sie nicht so liebevoll, hätte ich wohlmöglich Angst. Doch sie strahlen eine Ruhe und Liebe aus.
Mit einem Lächeln auf den Lippen lege ich eine Hand auf Louis Wange, und streichle mit dem Daumen darüber. Sofort schmiegt er sich grüßend dagegend.
"Deine Augen sind wundervoll."
"Danke..."
Ich denke nicht weiter darüber nach, ziehe Louis zur mir herunter und lege meine Lippen auf seine. Seufzend bewegen sich diese aufeinander. Ruhig, liebevoll und sehnsüchtig. Das beschreibt die Stimmung gerade am besten. Niemand möchte den anderen gehen lassen. Für immer an meiner Seite. Ich löse mich nach einiger Zeit, und ziehe Louis so auf mich, dass er mit den Beinen seitlich von mir liegt und er seinen Rücken gegen den Schrank lehnen kann, der neben uns steht.
"Wieso tust du immer so auf hart, Louis? Ich mag den Louis hier viel lieber. In der Schule bist du der harte Fussballspieler. Das bist nicht du."
"Ich dann verletzlich bin und das darf ich nicht sein, denn ich muss mein Stipendium behalten und dass kann ich nur, wenn ich nicht an Herzschmerz leide."
"Soll ich dir Mal was sagen Louis?"
"Ja?"
"Du bist der beste in deinem Jahrgang, mein kleiner Streber. Und auch Kapitän. Also wieso sollte dir jemand dein Stipendium abnehmen?"
"Ich bin froh das ich dich habe Haz."
"Ich hab dich lieb Lou."
"Und ich liebe dich Sun."
Meine Hand wandert von seiner Seite zu seinem Hintern. Kurz vor diesem lasse ich sie liegen. Vorsichtig fahre ich nun doch darüber.
"Gott, dieser Hintern bringt mich noch um", fluche ich und entlocke so Louis einen Lacher.
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Loving is the antidote {Larry Stylinson}
FanfictionUnd obwohl es so neu für mich war, fühlte es sich an, als ob ich dieses Gefühl von Geborgenheit schon eine Ewigkeit kannte. Zwei junge Menschen die sich an einer Universität in London kennenlernen. Der eine ein Fußballer, der andere ein Mensch mit G...
