Du stehst schon seit einer Weile in der Küche und bereitest eine Suppe zu. Die Suppe kochst du für Choji, denn eigentlich wolltet ihr den Tag heute zusammen verbringen, doch er hat eure Verabredung kurzfristig abgesagt, da es ihm nicht gut geht. Was hilft da besser als eine warme Suppe, die mit Liebe gekocht ist? Leider bist du absolut Talentfrei und dir gelingen selbst die einfachsten Gerichte nicht, aber du gibst dein Bestes, um etwas Leckeres für ihn zu zaubern.
Als die Suppe fertig wird, machst du dich schnell auf den Weg zu Choji damit sie auch noch heiß bei ihm ankommt. Als er absagte warst du wirklich traurig, schließlich bist du über beide Ohren in den sanftmütigen Kerl verliebt und genießt jede Sekunde, die du mit ihm verbringen kannst. Umso glücklicher macht es dich jetzt, ihm eine Freude zu machen.
Du klopfst bei ihm an und wartest nicht lange bis er die Tür öffnet.
„Oh (D/N), was machst du denn hier?", fragt Choji dich und lächelt.
„Da es dir nicht gut geht, dachte ich, koche ich eine Suppe für dich", antwortest du.
„Eh okay, danke", sagt Choji und bittet dich hinein „stell sie ruhig auf den Tisch".
Du stellst die Suppe auf den Küchentisch und siehst ihn an. Krank wirkt er nicht wirklich auf dich. Dir geht der Gedanke durch den Kopf, das er nur so tut, damit er sich nicht mit dir treffen muss.
„Das ist wirklich sehr nett von dir", sagt Choji der sich gerade einen Löffel aus der Schublade holt und sich dann an den Tisch setzt „die muss ich sofort mal probieren".
„Ja mach das", sagst du leise und setzt dich zu ihm „wie geht es dir denn?".
„Ach ich fühle mich etwas Schlapp, ist wohl nichts Ernstes", antwortet er und probiert die Suppe.
Du siehst ihn erwartungsvoll an und hoffst an seiner Mimik zu erkennen wie es ihm schmeckt. Leider verzieht Choji keine Miene, erst als er die Suppe heruntergeschluckt hat, sieht er dich an und lächelt.
„Hast du sie eigentlich vorher probiert?", fragt er.
Dir wird klar, dass du das ganz vergessen hast und machst dir Sorgen, das sie Furchtbar schmeckt.
„Darf ich mal?", sagst du schnell, nimmst seinen Löffel und probierst die Suppe. Zu deinem Bedauern schmeckt sie scheußlich, du würdest sie sogar als ungenießbar bezeichnen. Du fragst dich sofort wie Choji bei diesem Geschmack nicht sein Gesicht verziehen konnte.
„Wieso sagst du denn nicht, dass sie nicht schmeckt?", hakst du nach.
„Na, weil sie mir schmeckt", sagt Choji, nimmt den Löffel wieder an sich und isst weiter.
„Das kann nicht sein, selbst du müsstest die total überwürzt finden", sagst du überrascht, „du brauchst nicht so zu tun".
Choji lächelt dich nur kurz an und widmet sich wieder der Suppe, die ihm anscheinend wirklich schmeckte. Als er aufgegessen hat, sieht er dich etwas bedrückt an.
„Ich war nicht so ganz ehrlich zu dir (D/N)", sagt er und seufzt, „ich bin nicht wirklich Krank, sondern hatte bedenken und hab dann lieber einen Rückzieher gemacht".
„Habe ich mir schon gedacht", sagst du enttäuscht, „aber wieso? Wenn wir etwas zusammen machen ist es doch immer wirklich schön".
„Hm...weißt du das meine ich nicht", sagt er zögerlich, „eigentlich wollte ich den Tag heute nutzen und dir meine Gefühle gestehen, aber dann habe ich Angst bekommen, weil ich dich nicht als Freundin verlieren möchte, falls du diese nicht erwidern kannst und habe dann lieber abgesagt".
Du siehst Choji mit großen Augen an und wirst leicht rot. Er hat dir gerade seine Gefühle gestanden und am liebsten willst du sofort antworten, dass du natürlich schon ewig genau so empfindest, aber dazu kommst du gar nicht.
„Ich weiß, dass es dir genau so geht, also kannst du dir eine Antwort sparen", meint Choji und grinst leicht „das weiß ich jetzt gut genug".
Du siehst ihn verwirrt an.
Er legt eine Hand auf deine Wange und beugt sich zu dir vor.
„Ich kann deine Antwort schmecken", behauptet er und gibt dir einen zärtlichen Kuss.
Der Kuss schmeckt ziemlich salzig, da die Suppe wirklich extrem versalzen ist.
„Choji...ich...also...", stammelst du, da du nicht weißt, wie du reagieren sollst und etwas überfordert bist.
„Ich sagte doch du brauchst nichts sagen", wiederholt er und küsst dich erneut „die Suppe hast du mit sehr viel Liebe gemacht, daher schmeckt sie einfach unglaublich gut, das ist die beste Suppe, die ich jemals gegessen habe".
