Inojin Yamanaka x Reader | Boruto

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Du schlenderst gemütlich die Straßen von Konoha entlang. Du bist zwar in Konoha geboren, doch vor ein paar Jahren, bist du mit deinen Eltern weggezogen. Es kommt dir wie eine Ewigkeit vor, seit du das letzte Mal dieses Dorf betreten hast und bist erstaunt darüber, wie sehr es sich verändert hat. Damals war Konoha schon ein großes und fortschrittliches Dorf gewesen, aber jetzt wirkte alles noch viel moderner. Vielleicht wirkt es aber auch nur so, da du ja fast noch ein Kind warst und du nicht wirklich auf die Gebäude und Geschäfte geachtet hast. Denn die meiste Zeit in deiner Kindheit hast du damit verbracht, zu malen und zu zeichnen.

Ein blonder Junge geht an dir vorbei, bleibt stehen und dreht sich zu dir um.

„Hey bist du nicht (D/N), (D/N) (N,N)?", fragt er dich.

Sofort drehst du dich um und siehst ihm in die Augen.

Es ist kein Geringerer als Inojin, du kanntest ihn damals sehr gut, ihr seid zwar keine Freunde gewesen, aber habt euch hin und wieder bei Kunstwettbewerben getroffen.

„Ja, das bin ich", sagst du und siehst ihn für ein paar Sekunden an als würdest du ihn nicht kennen „ich glaube, ich erinnere mich, bist du nicht Inojin Yamanaka?"

Du könntest niemals vergessen, wer er ist, schließlich hat er damals so gut wie jeden Preis gewonnen. Ein anderer, noch viel einprägsamer Punkt war allerdings, dass er der erste Junge war, in den du verliebt warst, allerdings konnte er dich nie wirklich leiden und hat es dich auch spüren lassen.

„Dich habe ich ja ewig nicht mehr gesehen", sagt er „wie geht es dir?".

„Gut so weit, wie geht es dir?", antwortest du „ich bin vor ein paar Jahren weggezogen, besuche hier nur eine Verwandte".

„Mir geht es auch gut", lächelt er „oh Mann, das erklärt, warum mein stärkster Konkurrent, plötzlich verschwunden war".

„Ich war was?", hakst du überrascht nach, da du nicht damit gerechnet hast, dass er dich als einen Konkurrenten gesehen hat, schließlich ist er es doch gewesen, der deine Kunst immer kritisiert und sogar schlecht geredet hat.

„Du warst für mich immer sowas wie mein Rivale", sagt er und lächelt „ich war etwas traurig als du nicht mehr bei den Wettbewerben aufgetaucht bist".

„Bist du dir da ganz sicher?", hinterfragst du „hast du dich nicht eher gefreut, dass du dann mit Leichtigkeit gewonnen hast".

„Nein, ich hatte schon länger keinen Spaß mehr, da ich einfach viel zu oft gewonnen hatte, ohne Herausforderung wurde es echt langweilig", antwortet er „ich war traurig, weil ich dich halt echt sehr mochte und nur noch deinetwegen dort hingegangen bin".

„Du mochtest mich? Das kann ich nicht wirklich glauben", sagst du „du hast immer gesagt das meine Werke nicht schön sind und das ich talentfrei bin, sowas sagt man zu niemanden den man mag".

„Ich weiß, das war gemein von mir, tut mir leid", entschuldigt sich Inojin „ich fand deine Zeichnungen immer gelungen und manchmal sogar wirklich faszinierend".

„Okay, brauchst dich nicht entschuldigen, ist ja schon lange her", meinst du „aber wenn du meine Kunst doch nicht so schlecht fandst, wieso hast du das dann so vermittelt?".

„Wenn ich ehrlich sein soll, ich wollte einfach nur cool wirken", sagt er und sieht verlegen an die Seite.

„Du wolltest cool wirken, indem du gemein zu mir bist?", hakst du nach „dir ist schon klar, dass es völlig uncool war?".

„Ja natürlich, jetzt weiß ich es auch, aber früher dachte ich halt anders", schmunzelt Inojin „Ich wollte einfach das, das Mädchen, in das ich verknallt war, mich auch cool findet, und dachte eben auf die super netten Kerle würde sowieso niemand stehen".

„Oh man Inojin, du warst wirklich in mich verknallt?", bringst du heraus und musst kichern „ich war auch total in dich verliebt und du hast mich mit deiner angeblichen coolen Art deswegen so oft verletzt".

Ihr seht euch an und müsst beide lachen.

„Jetzt tut es mir noch mehr leid", stellt Inojin fest „du hast dir aber auch nie anmerken lassen, dass du auf mich stehst".

„Ist doch logisch", meinst du „hättest du davon Wind bekommen, hättest du mich ja auslachen können oder so".

„Stimmt auch wieder", sagt er „(D/N), sag mal, bist du heute Abend noch im Dorf?".

„Ja, ich fahre erst morgen Mittag wieder", antwortest du „wieso?".

„Sehen wir uns dann nachher wieder und gehen essen, Burger vielleicht?", fragt er dich.

„Klar wieso nicht", meinst du und lächelst „solange das nicht sowas ist wie ein Date".

„Nee nee, dachte wir reden über alte Zeiten und für meine Gemeinheiten bin ich dir auf jeden Fall, mindestens ein Essen schuldig", sagt Inojin.

„Auch wenn es nicht nötig ist, nehme ich deine Einladung an", schmunzelst du „treffen wir uns dann so um 18 Uhr wieder hier, wenn das in Ordnung ist?".

„Ja ist in Ordnung, freut mich", lächelt er „Ich muss jetzt auch los, komme ohnehin schon zu spät, wir sehen uns".

Mit diesen Worten verschwindet er und du siehst ihm glücklich nach, du hast schließlich nicht damit gerechnet das dieser Besuch noch um einiges schöner werden könnte. Auch wenn du mittlerweile natürlich nicht mehr in ihn verliebt bist, das redest du dir zumindest ein.

Anime x Reader OneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt