Triggerwarnung:
In diesem Kapitel wird kurz eine Panikattacke beschrieben. Obwohl sie nicht sehr detailliert beschrieben wurde, wollte ich sicherhaltshalber darauf hinweisen
Kyos Sicht:
Als ich meine Augen öffnete, spürte ich ein Gefühl der Leere.
Verwirrt schaute ich mich um, brauchte einen Moment, um zu realisieren, dass ich in meiner Wohnung war.
Das Bett, auf dem ich saß, gehörte mir und Kakashi.
Das Zimmer war unser Schlafzimmer.
Was war passiert?
Warum konnte ich mich nicht erinnern, was gerade geschehen ist?
Ich schaute aus dem Fenster.
Der rötliche Himmel der Morgendämmerung gab mir merkwürdigerweise das Gefühl von Leere.
Plötzlich spürte ich eine Träne, wie sie über meine Wange rollte.
,,Was?" flüsterte ich.
Schnell wischte ich die Träne weg.
Erst jetzt bemerkte ich, wie stark meine Hände zitterten.
Warum fühle ich mich so verloren?
So allein?
,,Nein!"
Plötzlich hatte ich eine schlimme Vorahnung.
Der Blackout... Ich wusste nicht mehr, was in der Nacht passiert ist.
Die Erinnerungen der letzten Stunden waren einfach weg. Wie ausradiert.
Habe ich gestern Nacht Alkohol getrunken?
Es wäre nicht mein erster Blackout.
Nein! Die Sucht habe ich zurzeit im Griff.
Kakashi hatte dafür gesorgt, dass kein Alkohol in diesem Haus ist.
Aber nein!
Das konnte nicht sein!
Dieser Blackout war anders als sonst.
Normalerweise erinnere ich mich an einige Bruchstücke.
Doch dieses Mal waren die Erinnerungen an die letzten Stunden wie ausgelöscht.
Verzweifelt versuchte ich ruhig zu bleiben.
Doch meine Gedanken rasten.
Ich muss mich erinnern!
Nach der Arbeit hatte ich mich hingelegt.
Anders als geplant, war es länger als ein einfacher Mittagsschlaf gewesen.
Irgendwann bin ich aufgewacht und dann...
Was war dann?
Von diesem Zeitpunkt bis jetzt, war alles weg.
Das kann doch nicht durch Alkohol passiert sein.
Ich verstand das alles nicht. Es ergab keinen Sinn.
Je mehr ich versuchte, meine Gedanken zu ordnen, desto unruhiger wurde ich.
Mein Herz schlug wieder schneller.
Schmerzhaft schrie ich auf, als ein kurzer, stechender Schmerz meinen Bauch durchzog.
Panisch griff ich nach meinem Bauch.
Was wenn ich wirklich wieder getrunken habe?
Tränen stiegen in mir auf.
Ich konnte das Zittern nicht stoppen.
Aufeinmal fiel mir das Atmen schwer. Meine Kehle war wie zugeschnürt.
Mein Herz raste. Ich hörte es gegen meine Brust hämmern.
Schnell dachte ich an Kakashi.
Versuchte mir seine beruhigende Stimme vorzustellen.
Wie er mich in den Arm nimmt.
Er würde mir jetzt sagen, dass alles wieder gut wird.
Aber es half nichts. Er war nicht hier!
,,Kakashi..." flüsterte ich.
Ich brauche ihn! Er würde wissen, was zu tun ist.
Aber ich konnte nicht mehr.
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Ein Versprechen
FanfictionSeit Jahren hat Kyo keinen festen Wohnsitz. Geld hat sie nicht, deswegen gibt es für sie keine andere Möglichkeit als zu stehlen. Doch was passiert, wenn sie eines Tages erwischt und dann nach Konohagakure gebracht wird? Wird sie dort bleiben und v...
