Wir liefen den gewohnten weg und die meisten Läden und Stände hatten schon geöffnet, ich lief etwas weiter vorne als die beiden und lies sie sich in ruhe unterhalten. Dann kamen wir an einem Früchtestand vorbei. Als ich an ihm vorbei ging, verlangsamte sich mein Schritt und ich musste unweigerlich an früher denken, als Zuko mir immer einen Früchteteller gemacht hat und fast den ganzen Stand gekauft hatte und all dies. Somit kamen auch die anderen ganzen Erinnerungen hoch, doch ich unterbrach sie als ich weit genug von dem Stand entfernt war und meinen Kopf wieder nach vorne auf die Straße drehte.
Ich ging ins Haus und warte ein paar Sekunden bis die beiden nach kommen, doch als ich mich zur Tür umdrehte um zu sehen wo die beiden bleiben, kamen sie mir mit 2 Tüten voller Früchte vom Stand vorhin entgegen. Zuko hielt sie mir hin, "Ich hab gesehen wie du sie eben angesehen hast, tut mir leid ich hab dich seit dem wir hier sind ein wenig vernachlässigt.." Hatte er ganz und gar nicht aber gut, wenns so mehr Früchte für mich gab, da dies meine Haupternährungsquelle ist, beschwer ich mich mal einfach nicht. Strahlend nahm ich ihm die beiden Tüten ab und sah in diese hinein während Iroh als letzter herein kam und die Tür schloss und sprach, "Ihr habt das Richtige getan, den Bison des Avatars frei zu lassen war sehr klug und Y/n diese Freude zu machen war wirklich aufmerksam." Ich wollte mich gerade noch einmal bedanken und ihm einen Kuss aufdrücken, da sah ich Zuko aber leicht schwanken und hörte ihn etwas leise reden, "ich fühl mich irgendwie nicht wohl.." Dann kippte er auch schon langsam nach vorne, stützte sich kurz an einem kleinem Abstelltisch mit meiner Vase darauf welche nun kaputt ging, dich bevor er weiter auf den hatten Boden fallen konnte, versuchte ich ihn auf zu fangen. Naja, versuchte. Er viel immernoch hin allerdings auf mir und nicht auf den Boden, ich lag nun halb auf dem Boden und Zuko auf mir. "Zuko!" Kam sein Onkel sofort zu uns gerannt. "Y/n, sei so gut und zieh ihm sein Oberteil aus." Ich nickte und versuchte nicht rot zu werden, komm schon y/n! Du hast ihn schon oft genug nicht nur ohne Oberteil gesehen! Also machte ich wie mir verlang wurde, solange bereitete Iroh einen frischen Futon und einen kalten Wassereimer vor.
"Er glüht ja richtig!" Gab ich besorgt von mir während Iroh ihm einen kalten Wasserlappen auf die Stirn legte. Zuko kam langsam wieder zu sich und verzog Schmerzerfüllt sein Gesicht. "Ihr leidet unter äußerst starkem Fieber, das wird eich helfen eich ab zu kühlen." Besorgt sah ich ihn an. "Ich hab so ein Durst." Kam endlich etwas von ihm und er versuchte sich auf zu setzten, ich stützte ihn und er viel einige male mit seiner brust oder seinem Kopf auf meinen, gut dass ich meinen Schmuck wegen unserer nächtlichen Aktion nicht reingemacht habe weil er zu laut gewesen wäre. "Hier gib ihm etwas von dem frischen Wasser," Er reichte mir eine Kelle mit dem kalten Wasser, "dann schlüpft unter die Decke und schwitzt es aus." Beendete er seinen Satz, während ich Zuko begann mit der Kelle sein trinken einzuflößen. Doch dass war ihm wohl nicht genug, als die Kelle leer war griff er zu dem Eimer und trank gierig aus diesem, dabei verschüttete er einiges und warf den leeren Eimer dann weg in eine Ecke weshalb ich leicht vor Schreck vom Lärm zusammenzuckte. Zuko hustete leicht und ich umarmte ihn, er legte sich langsam wieder zur Seite hin doch zog mich mit sich als ich ihn dabei wieder los lassen wollte. "Wärme mich, bleib bei mir." Ich nickte und lies mich von ihm mit auf den Futon ziehen. Iroh deckte uns beide zu und nach nicht langer Zeit schlief ich mit Zuko gemeinsam auch ein, immerhin hatte ich vergangene Nacht genau so wenig schlaf gesammelt wie er.
Ich wurde durch Irohs gerede wach, "Ihr solltet wissen, dass dies eine natürliche Krankheit ist. Aber es sollte eich nicht daran hindern den Tee zu genießen." Zuko lehnte sich leicht hoch und trank vom Tee welchen Iroh ihm hin hielt. "Y/n, du bist wach. Willst du auch eine Tasse?" Nickend lächelte ich ihn an und nahm die Teetasse dankend entgegen. Ich setzte mich nun auch auf und saß zwischen Zukos Beinen, er hatte eine Hand um meinen Bauch und die andere an der Teetasse, da ich kleiner war ging ich ihm wenn ich so bei ihm saß zur Schulter und somit konnte er so gut seinen Tee trinken und sich mit Iroh unterhalten. "Was ist mit mir los, Onkel?" Fragte er. "Ja, weisst du was Zuko hat? Ist es etwas gefährliches?" Ich lehnte mich nach hinten an Zukos Oberkörper und hatte meine beiden Hände an der Teetasse, die eine legte ich jetzt jedoch auf Zukos einen Arm welcher um mich geschlungen war. "Eure schwere Entscheidung, dass wozu ihr euch unter dem See durchgerungen habt, stand in solchen Wiederspruch zu euren Zielen und Grundsätzen, dass ihr jetzt mit eurem eigenen Körper und Geist im Krieg seit." "Und was bedeutet dass?" fragte er schwach. "Ich denke mal, dass du etwas in der richtung gutes getan hast, hat num dies zur Folge geleistet. Folglich wirst du wohl eine grindlegend neue Verwandlung durchmachen müssen." Iroh nickte. "Es wird nicht einfach sein, aber wenn ihr diese durch habt, werdet ihr der nette, schöne Prinz sein der ihr eigentlich seit." Zuko legte sich wieder hin und ich blieb weuter hin zwischen seinen Beinen mit meiner Teetasse in den Händen sitzen. "Also für mich ist er immer der nette und schöne Prinz." Lächelnd sah ich auf meinen Tee und dann über meine Schulter zu Zuko welchen ich mit geschlossenen Augen, leicht durch seinen Schmerz aufgrund meines Kommentars, lächeln sehen konnte.
Mittlerweile waren wir alle eingeschlafen, Iroh schlief doch tatsächlich neben mir ind Zuko im Schneidersitz. Er liebte seinen Neffen nun einmal wirklich sehr. Doch dann schreckte Zuko plötzlich auf wodruch ich wach wurde. Iroh hat dies aber nicht mitbekommen und schlief noch immer. Ich setzte mich verschlafen mit leicht verwuschelten Haaren zu ihm auf und legte meinem einen Arm um seine Schultern, "was ist denn los?" fragte ich verschlafen mit noch geschlossenen Augen. Doch sein hektisches Atmen bekam ich genau mit. Er antwortete nicht weshalb ich mich dazu rang meine Augen zu öffnen. Ich sah ihn müde an, er sah start gerade aus, fasste sich aber nach einer Zeit mit zwei Fingern an seine Narbe. Ich fragte am besten nxht weiter nacht. Ich unarmte ihn von der Seite und legte mich so vorsichtig wieder mit ihm hin. Er drehte sich zu mir und nahm mich seine Arme, er drückte mich fest an sich und schien sich langsam wieder zu beruhigen. "Danke." Hörte ich nach einer Zeit leise von ihm bevor sich sein Atem und herzschlag wieder vollkommen ruhig und gleichmäßig anhörte bevor ich auch ich dann wieder einschlief.
