Nachdem Mona David herzlich begrüßt hatte, lobte sie sofort seine Kleidung. „Oh, du siehst wirklich gut aus in deiner Regenkleidung, David! Sehr praktisch für den Tag, da draußen ist es ziemlich nass."
Lisa nickte zufrieden. „Ja, das passt perfekt. Sicherheit geht vor." Sie grinste stolz, als sie ihren Sohn ansah, der mit den Gummistiefeln und der dicken Matschjacke fast ein bisschen zu groß für die Umgebung wirkte.
„Du kannst dir vorstellen, wie gut er darin bleibt! Das ist die beste Wahl für heute, Mona!"
Mona lachte. „Es sieht wirklich gut aus, David." Dann wandte sie sich an Lisa. „Ich muss noch ein paar Dinge mit dir im Büro besprechen. Willst du mitkommen?"
Lisa nickte, und die beiden gingen gemeinsam ins Büro, während David verwirrt im Flur stand. Er wusste nicht so recht, was er nun tun sollte. Alle anderen Kinder und Mitarbeiter schienen bereits in ihre Tätigkeiten vertieft zu sein, und David fühlte sich plötzlich unsicher und fehl am Platz. Was sollte er jetzt tun?
„Na, du bist es also", hörte er plötzlich eine vertraute Stimme. Es war Sandra, die freundliche Erzieherin, die ihn bereits aus den Ferien kannte. Sie hatte ihn damals in den Matschklamotten gesehen und fand es irgendwie süß. „Ich hätte dich fast nicht erkannt, David, mit dem Rücken zu mir", sagte sie lachend.
„Oh, äh... ja, hallo", stammelte David. „Ich wusste nicht, was ich machen soll..."
„Komm schon", sagte Sandra mit einem einladenden Lächeln. „Ich zeige dir erstmal, wo du hinkommst." Sie führte ihn zu einem offenen Kleiderschrank in der Nähe der Gruppe. „Das hier ist der Bereich für die Kinder. Jeden hat hier einen eigenen Spind, aber weil du ein Mitarbeiter bist, haben wir leider noch keinen richtigen Spind für dich. Du musst dich erstmal hier bei uns in der Gruppe einrichten."
David fühlte sich plötzlich wieder sehr klein und schüchtern, als er vor der großen Kleiderordnung stand. Die bunten Jacken und Matschhosen der Kinder hingen ordentlich nebeneinander, und er selbst war in seiner dicken, blauen Matschjacke und den Gummistiefeln ziemlich fehl am Platz. „Das ist mir irgendwie peinlich", dachte er und biss sich auf die Lippe.
Sandra bemerkte seine Unsicherheit und lächelte aufmunternd. „Mach dir keine Sorgen, David. Das passt schon, du wirst dich hier schnell einleben. Komm, wir gehen weiter." Sie führte ihn weiter durch den Flur und zeigte ihm verschiedene Räume.
„Aber ich habe nur noch eine Thermounterhose und ein Thermoshirt unter meiner Jacke", sagte David verunsichert. „Das ist irgendwie... komisch."
„Ach, das macht nichts", sagte Sandra, „wir müssen hier keinen großen Aufstand machen. Setz dich einfach hin und fühl dich wohl. Wenn du dich unwohl fühlst, sag Bescheid. Du musst nicht alles perfekt machen."
David nickte unsicher. Es war ein seltsames Gefühl, mit dieser Ausrüstung dort zu stehen, aber gleichzeitig fühlte er sich auch irgendwie sicher – als ob seine Mutter ihn sozusagen immer noch ein Stück weit beschützen wollte, selbst wenn er sich jetzt nicht mehr wie ein Kind fühlte.
„Ich werde schnell alles aufhängen", sagte Sandra und nahm David seine Tasche ab. Sie legte alles ordentlich auf einen freien Platz. Dann schaute sie sich noch einmal die Situation an und meinte: „So, jetzt sieht es besser aus. Passt zu den anderen Garderoben." Sie hängte auch die Matschhose und die Jacke ordentlich auf.
David stand immer noch etwas verlegen da und wusste nicht, wie er sich richtig verhalten sollte. „Kann ich meine andere Hose aus der Tasche holen? Die da", fragte er und zeigte auf die Tasche, die Sandra ihm abgenommen hatte.
„Ne, das geht jetzt nicht", antwortete Sandra freundlich, aber bestimmt. „Wir haben gerade keine Zeit, um zu wechseln. Aber hier ist es warm, du kannst dich sicher fühlen. Du siehst übrigens klasse aus in der Kleidung, keine Sorge. Komm, ich zeige dir jetzt den Rest."
DU LIEST GERADE
Davids Abenteuerreise
No FicciónDavid kämpft mit dem Wunsch nach Kindheit und Geborgenheit. Als seine Mutter Lisa das Geheimnis entdeckt, steht sie vor der Herausforderung, ihren Sohn zu verstehen und ihn auf seinem Weg zu unterstützen. Ein emotionales Gespräch entfaltet sich, da...
