Chapter 3 - Curly, der größte Spast der Welt

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Louis' P.o.V

Anne lief mit schnellen Schritte zu Harrys Zimmer und versuchte die Tür zu öffnen, allerdings ohne Erfolg, da sie verschlossen war. „HAROLD EDWARD STYLES MACH SOFORT DIE TÜR AUF!", brüllte sie aufgebracht und ich zuckte leicht unter ihrer Stimmlage zusammen. Edward, ich musste mir trotzdem ein Lachen unterdrücken. Anne rief Mr. Stephens, der kurz darauf ankam und die Tür mit einem Generalschlüssel aufschloss, wie er mir danach erklärte. Mrs. Styles stürmte aufgebracht in das Zimmer ihres Sohnes, dem das aber entweder egal war, oder sie gar nicht bemerkte, denn er war in sein Handy vertieft. Erst als Anne den Stecker den Soundanlage zog, richtete der Lockenkopf seinen Blick auf sie. „MUM! ICH HATTE DIE TÜR ABGESCHLOSSEN!", schrie er. „HAROLD STYLES ICH HAB DIR SCHON HUNDERT MAL GESAGT DASS DU DIE MUSIK NICHT SO LAUT MACHEN SOLLST! AUßERDEM SOLLTEST DU DICH UM LOUIS KÜMMERN UND NICHT WIEDER IN DEINEM ZIMMER HOCKEN!", brüllte Anne zurück, woraufhin Harold (ich konnte mein Lachen schon wieder fast nicht verstecken) nur wieder die Augen verdrehte und in meine Richtung guckte. Er warf mir einen Killerblick zu den ich nur mit einem gelangweiltem Gesicht quittierte. Ohne ein weiteres Wort ging ich in mein Zimmer, bekam noch mit wie Anne ihrem Sohn sagte, wie er in sein Zimmer und still sein sollte, worauf dieser lautstark versuchte sich zu wehren. Aber ehrlich gesagt war mir das egal. Ich nahm mir einfach mein Handy, hörte Musik und schrieb meiner Mum, bevor ich die Augen schloss.

Zwei Stunden später wurde ich von Mr. Stephens geweckt, der mir sagte, dass es Essen gab. Also folgte ich ihm durch den Flur nach unten, wo er mich am Wohnzimmer vorbei, wieder in einen Flur führte und mir die letzte Tür, eine Doppeltür, öffnete. Vor mir erschien ein riesengroßer Saal mit roten Samt-Wänden und vielen Goldverzierungen an diesen. Die linke Wand bestand fast komplett aus Glas und der langgezogene, und in diesem Fall gedeckte Esstisch stand davor. Rechts stand ein großes Klavier das mit schwarzen Lack angemalt wurde und auch drei Gitarren hingen an der Wand, alles akustische soweit ich erkennen konnte und eine sah teurer aus als die andere. An der gegenüberliegenden Wand, oder direkt gegenüber der Tür und wo ich stand, also direkt mittig stand ein großer Kamin, der in diesem Fall aber nicht angezündet war, schade eigentlich. Anne saß mit einem breiten Lächeln am Esstisch und strahlte mich an. Mr. Stephens verschwand gerade in eine andere Tür, die Küche, wie ich vermutete. Ich lief auf Anne zu, versuchte möglichst wenig genervt zu sein, weil ich geweckt wurde. „Louis, es tut mir Leid wegen Harold vorhin. Er ist gerade ziemlich schwierig", entschuldigte sich die nette Frau vor mir, doch ich schüttelte nur den Kopf. „Es ist nicht ihre Schuld. Und Harry... Er soll tun was er für richtig hält. Wegen mir sollte er sich nicht ändern. Außerdem versteh ich, dass er etwas schwierig ist, es ist normal und ich verstehe natürlich auch ihre Situation. Aber entschuldigen Sie sich nicht bei mir." Anne sah mich nochmal dankend an bevor auch sie nochmal sprach. „Danke Louis für dein Verständnis. Es ist nur so... bei Harry ist es etwas anderes. Aber das verstehen musst du nicht und wissen erst recht nicht." Ich nickte nur, auch wenn sie mich neugierig gemacht hatte, wenn ich es nicht wissen sollte, dann wollte ich auch nicht nachhaken. Mrs. Styles sah immer wieder auf die Uhr und ich wusste auch warum. Auch ich fragte mich, wo Harold, ach ich liebte diesen Namen, blieb. „Louis, würdest du vielleicht versuchen Harry zu überreden zum Essen zu kommen?", fragte mich Anne schüchtern und ich nickte einfach lächelnd, stand auf und suchte mir den Weg durch dieses verdammte Labyrinth von Haus zu Harrys Zimmer.

Zu meiner Überraschung war das Zimmer nicht abgeschlossen und so öffnete ich einfach seine Zimmertür und ging rein. Als Harry mich bemerkte fauchte er ein „Was willst du hier", doch ich verdrehte, mal wieder, nur meine Augen. „Deine Mutter möchte dich beim Essen haben", sagte ich sachlich, und so wenig genervt klingend wie möglich. „Und was wenn ich nicht will?", fragte der Lockenkopf grinsend und um ehrlich zu sein, ich hatte keine Ahnung was er jetzt so lustig fand. Seufzend drehte ich mich um und wollte wieder aus dem Zimmer gehen, als plötzlich der Größere von uns mir ein Strich durch die Rechnung machte, indem er die Tür zu warf, abschloss und den Schlüssel an sich nahm. Verwirrt schaute ich ihn an doch er fing einfach an zu lachen. Was war denn mit dem falsch? „Ich will n bisschen Spaß Kleiner", kicherte er und ich glaubte aber nicht dass er in diesem Moment und besonders mit mir Sex meinte. Wollte er mich verprügeln oder so? Doch er ging nur wieder ein paar Schritte weg, während ich noch immer an der selben Stelle stand. „Was zur Hölle soll das jetzt? Kannst du mal bitte wieder aufschließen!?", fuhr ich ihn an und bei seinem grinsenden Gesicht wurde ich einfach wütend. „Hol dir den Schlüsseln und schließ selbst auf." War das gerade sein fucking Ernst? „Wo ist der Schlüssel?", fragte ich ihn nun sichtlich genervt. „Find ihn", grinste Harry mich als Antwort an und ich schwöre, hätte ich mich nicht so gut unter Kontrolle, hätte ich ihm schon längst eine gescheuert. „Ich hab darauf keine Lust", sagte ich doch er schien desinteressiert. „Tja, dann musst du wohl hier bleiben." Gott, ich wollte ihm einfach eine reinhauen. Er legte sich breit grinsend auf sein Bett und ich lief entschlossen auf ihn zu. „Hör zu Curly, ich kann noch ganz anders. Jetzt mach diese verdammte Tür auf", zischte ich ihn an. Mit einem Mal war er aufgesprungen, packte mein Shirt, schleuderte mich an die nächste Wand und stellte sich gefährlich nah an mich ran. Da er ein Stück größer war als ich, musste ich zu ihm hoch gucken. Und shit... er sah heiß aus. Ok, Louis nein, du bist weder schwul noch bi und er ist der größte Spast der Welt!

Der Lockenkopf holte mich mit seiner unglaublich tiefen und rauen Stimme aus den Gedanken. „Hör mir mal zu Kleiner. Erstens, nennst du mich nicht Curly und zweitens bestimme ich hier kapiert", zischte er mir zu, doch ich war unbeeindruckt. „Also CURLY", ich betonte den Namen extra, ich gebs zu, um ihn zu provozieren, „du solltest dich hier nicht so aufspielen. Ich kann mir im Moment mehr erlauben als du. Und außerdem kann ich ganz anders, also sei vorsichtig." „Willst du mir drohen Kleiner?" „Nein, ich warne dich." Ich setzte mein bekanntes sugar-Lächeln auf und lehnte mich dann entspannt an die Wand. „Ich würde gerne deine andere Seite sehen Tommo", grinste Locke mich an. „Ich zeig sie nicht oft Curly." Mittlerweile war er von mir weggetreten und ich lief im Zimmer rum. Es war eindeutig größer als meins, auch die Musikanlage sowie das Bett. Außerdem hatte er hier auch nochmal ein Klavier sowie eine Gitarre und ein Mikrofon stehen. „Was bringt dir das? Ich meine, ich versteh wenn du mich in deiner Nähe haben willst, aber du musst mich doch nicht in dein Zimmer sperren", grinste ich provozierend. Der Lockenkopf, der sich mittlerweile auf sein Bett gelegt hat, zog seine Augenbraue hoch und ja, das sah heiß aus, zugegeben. „Bist ganz schön mutig Kleiner, muss man dir lassen", gab Curly zu und ich grinste ihn immer noch provozierend an. „Wieso auch nicht? Ist ja nicht so dass du mir was zu sagen hast oder mir Angst machst", meinte ich ihn starr anguckend. „Wenn du ein Mädchen wärst oder ich schwul, würde ich ganz andere Sachen mit dir abziehen", überlegte der Braunhaarige und natürlich wusste ich was er meinte, konnte mir ein Augenverdrehen nicht verkneifen. „Gut, dass es dazu nicht kommt", sagte ich und ließ mich ebenfalls auf sein Bett fallen. Plötzlich wurde ich mit einer Hand an meiner Brust aufs Bett gedrückt und ich spürte etwas an meinem Hals saugen. Gott was war denn mit dem falsch? Ich bewegte mich einfach gar nicht und als Curly das bemerkte, ließ er grinsend ab. Der war doch nicht mehr ganz richtig im Hirn. „Was war das jetzt?", fragte ich ihn, doch er zuckte nur grinsend seine Schultern, worauf ich wieder meine Augen verdrehte. „Darf ich jetzt wieder raus", wollte ich wissen, sichtlich genervt von dem Grünäugigen. Doch der antwortete mit einem „Nope", wobei er das P ploppen ließ, um mich wieder zu provozieren. Ich wollte wieder was sagen, da hörte ich Schritte auf die Tür zukommen und die freundliche Stimme von Anne. „Louis? Harry? Wo seid ihr?" Ich sprang auf und lief zur Tür. „Anne! Kannst du bitte die Tür öffnen! Harry hat abgeschlossen!" Kurz darauf wurde die Tür von einer wütend aussehenden Anne geöffnet. „Harold! Was sollte das?", brüllte sie den immer noch auf dem Bett liegenden Harry an. „War doch nur n Spaß Mum", antwortete er gelassen und grinste frech. Ich verdrehte wieder nur die Augen und verschwand dann aus dem Zimmer.

Harry's P.o.V

Zugegeben, ich wusste nicht, was das sollte, ich wollte Louis vielleicht n bisschen provozieren. Er war taff, das musste man ihm lassen. Aber mochten tat ich ihn nicht, vielleicht weil er mir in gewissen Punkten ähnlich war. Aber ich hatte auch ein Grund oke!? Wenn ich so darüber nachdachte, er vielleicht auch... ach quatsch Harry! Was machst du dir Gedanken um ihn? Er ist einfach ein kleiner Nichtsnutz mit dem man mal Spaß haben könnte, in dem man ihn provoziert, Ende.

Meine Mum redete die ganze Zeit irgendwie auf mich ein. „Harry! Er ist dein Gast, sowas geht nicht!", schrie sie, doch interessierte mich das nicht. Ich stand auf murmelte ein „Lass mich in ruhe" und lief die große Treppe nach unten. An der Tür stand der kleine Blauäugige und zog sich gerade seine Schuhe an. „Na? Bisschen Party machen Kleiner?", fragte ich gehässig und lachte kurz. „Wieso auch nicht? Ich darf wenigstens, ohne zu fragen sogar", antwortete er frech. „Och, ich hab da so meine Tricks, mach dir da mal keine Sorgen", zwinkerte ich und ging dann wieder hoch um von meiner Mutter in mein Zimmer geschickt zu werden. Aber das war mir ganz recht. Ich schloss meine Zimmertür ab und zog mich schließlich um. Kurz betrachtete ich mich im Spiegel. Meine schwarze skinny Jeans lag perfekt an meinen schlanken Beinen. Über mein halb offenes Hemd zog ich mir noch meinen schwarzen Mantel und zog mir meine Boots an, dann kletterte ich vom Balkon raus und machte mich auf den Weg zum nächsten Club...

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Heeeeey :D

Ich bin wieder da :)

Was haltet ihr vom Kapitel? Und von Harrys Verhalten? :D

Bis zum nächsten Mal Love ya'll ♥

This one americanGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt