Harry's P.o.V.
Nur Minuten später saßen Louis und ich auf dem Boden. Okay, eigentlich saß ich und Louis lag mit dem Kopf auf meinem Schoß, schlafend, während ich durch seine federweichen Haare strich. Er sah mehr als wunderschön aus. So friedlich, wie ein Engel. Seine helle, weiche Haut, seine markanten Wangenknochen mit den rosigen Wangen, seine schmalen, pinken Lippen. Einfach wunderschön, einfach perfekt. Wie hatte ich ihn eigentlich verdient? Er war so liebevoll, so süß und wunderschön und ich hatte ihn so schlecht behandelt. Ich hätte es verdient und verstanden, wenn ich mich hassen würde nach allem was ich gesagt habe.
Plötzlich merkte ich wie der kleine Junge mit dem Kopf auf meinem Schoß unruhig wurde. Er fing an zu wimmern, sich hin und her zu winden, sogar verließen einige Schluchzer seinen lieblichen Lippen. Besorgt zog ich ihn hoch in meine Arme, flüsterte ihm beruhigende Worte zu und versuchte ihn aufzuwecken. „Hey, Lou, Baby. Wach auf. Es ist nur ein Traum." Zwischen seinen Schluchzern bekam ich auch ein paar Worte mit wie „Bitte nicht", „Hör auf", „Tu mir nicht weh", dabei schlug er gegen meine Brust, doch da er noch schlief, zitterte und sogar weinte, war es nicht doll.
Diese Situation erinnerte mich an den Tag, als er nach unserem Clubbesuch, wo er mir das erste Mal gestand, dass er mich lieben würde, in unserem Flur lag, verprügelt und total fertig, als ich ihn in sein Zimmer bringen wollte. Da hatte er genauso reagiert und dieselben Worte gemurmelt wie jetzt. „Baby wach bitte auf, ich bin hier, bei dir. Es ist alles gut. Ich bin hier", flüsterte ich weiter.
Plötzlich öffnete er seine Augen, in ihnen war so viel Angst und Schock, sowie Tränen die nun ungehindert seine Wangen entlang liefen. Mit einer Hand drückte ich den kleinen Körper an mich, mit der anderen strich ich ihm sanft die Tränen weg. „Louis es ist alles okay ich bin bei dir ja?" Nachdem ich einen sanften Kuss auf seine Haare bettete sah ich ihm in die Augen. Mittlerweile hatte er aufgehört zu Weinen, doch ein paar Schluchzer waren noch zu hören. „Baby es war nur ein Alptraum. Du bist sicher, du bist bei mir okay?" Langsam nickte er. „Es war kein Traum Harry", ertönte dann das verunsicherte Flüstern. „Was war es dann? Was ist passiert Lou?" Langsam war ich verwirrt, verwirrt und besorgt. „Eine Erinnerung." Erinnerung? Ich verstand irgendwie nichts. „Willst du mir erzählen was passiert ist Baby?", fragte ich vorsichtig, während ich ihn etwas hin und her wiegte. Ich sah ihn genau an, sah Verunsicherung und Angst stand in seinem Gesicht doch als er mir genau in die Augen sah und langsam nickte, erkannte ich Vertrauen. Dann fing er an leise zu erzählen.
„Es.... also... weißt du noch der Tag im Club...
Gebrochen lief Louis die Straßen entlang. Immer wieder drangen Schluchzer aus seinen rosanen Lippen. Die Augen glasig vom Alkohol und Tränen, die sich gesammelt hatten und hemmungslos über seine geröteten Wangen liefen. Seine Haut überzog eine Gänsehaut, schließlich hatte er nur ein dünnes Shirt an und keine Jacke dabei. Er achtete nicht auf seine Umwelt, kam in ein dunklen Stadtteil. Dunkel war es ohnehin schon überall, es war schließlich gegen halb zwei in der Nacht, dennoch machte dieser Teil der Stadt einen gefährlichen und verlassenen Eindruck. Für einen Moment blieb der Amerikaner vor einem Schaufenster stehen. Er erkannte Klamotten, Regale, eine Theke mit Kasse und einer einzigen Umkleide. Doch sein Blick war eigentlich auf sein Spiegelbild gerichtet. Er sah kaputt aus, immer noch liefen Tränen über seine Wangen und innerlich verabscheute er sich dafür, so schwach gewesen zu sein und seine Gefühle preis zu geben. Was hatte er auch erwartet? Eigentlich war es ihm doch klar, dass der Lockenkopf seine Gefühle nicht erwiderte also warum weinte er jetzt? Er war doch selbst Schuld, oder nicht?
Schluchzend löste sich er schließlich doch von seinem Spiegelbild und ging weiter die dunklen Straßen entlang, dabei nichtsahnend, dass ihm jemand folgte.
Bis ihn jemand packte, eine Hand auf den Mund presste und ihn in eine Gasse zog. „Na Babyboy? Wo ist denn dein Beschützer hm? Jetzt kannst du mir nicht mehr entkommen", flüsterte die ebenfalls alkoholisierte Stimme eines Jungen, den er eigentlich nicht sehen wollte. Am Anfang wollte der Amerikaner sich mit ihm ablenken, aber er hatte sich dagegen entschieden. Krampfhaft versuchte er sich zu wehren, doch war sein Zustand vom Alkohol und dem Umstand dass er fast erfriert geschwächt. „Lass mich los",versuchte der kleine Wuschelkopf zu flehen, doch ertönte nur ein heiseres Lachen von hinter ihm und er wurde weiter gezogen.
„Er brachte mich in eine Wohnung. Ich hatte versucht mich zu wehren, doch er war einfach zu stark. Am nächsten morgen brachte er mich zu euch, nachdem er mich gezwungen hatte ihm die Adresse zu geben. Er meinte wir würden uns bald wieder sehen...... Er hat mich gezwungen Harry. Ich wollte das nicht, nicht nochmal. " Damit beendete Louis seine Erzählung und fing wieder heftig an zu weinen. Das 'nicht nochmal' ignorierend, drückte ich ihn fest an mich. Ich konnte nicht fassen was ich da hörte. Er wurde tatsächlich.... vergewaltigt? Und ich hätte es verhindern können? Und was wenn er wieder kommt? Die Adresse hat dieser Wiederling schließlich und für mich würde es nicht anders Sinn machen. Warum sollte er sie sonst wissen wollen? Aber wenn es dazu kommen sollte, dass er sich wirklich traut, es noch einmal zu versuchen, werde ich Louis beschützen, ganz sicher.
Der kleine Körper in meinen Armen bebte, doch ich hielt ihn so fest es ging an mich gedrückt. „Ich bin bei dir Louis. Ich beschütze dich. Niemand tut dir jemals wieder etwas an. Ich beschütze dich, versprochen."
----------------------------------------------------------------------------------------------
Heyaaa
Sooo jetzt wisst ihr, was in der Nacht vom Club mit Louis passiert ist
Meinungen?
Kritik?
Wir nähern uns bald auch Louis Vergangenheit :))
Und sagt mir mal bitte was ihr von diesem Flashack haltet, bzw. von der Schreibweise,a lso in diesem 3rd person P.o.V. :)
Love ya'll
Friede, Freude, Regenbogen, EInhörner und Eierkuchen :)))))
AUßerdem...
dass wird niemand interessieren aber ich wollte euch mal eine Version von meinen und Lolas Chats geben:
Lola: #hi
ich: #hi
Lola: #wasgeht
ich: #alleswaslaufenkann (bin schon lustig waaa)
Lola: #undhefeteig (ba dum tzz)
Jaaa wir schreiben nur mit hashtag. Cool oder? Ja wissen wir, danke
(Lola: #wirsinddiebestenhattenwirdochschon)
:))
DU LIEST GERADE
This one american
FanficHarry und Louis. Sie sind sich beide ziemlich ähnlich. Beide reich, beide gutaussehend, beide Mädchenschwarms. Doch Louis kommt aus Amerika und soll nur für ein Jahr in London bleiben. Die Zeit, die Louis allerdings bei Harry verbringen soll, stellt...
