Chapter 8 - Und ich wusste, ich würde es bereuen

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Harry's P.o.V.


Zwei Stunden waren wir jetzt im Club. Obwohl, ob Louis noch da war wusste ich nicht, aber es interessierte mich auch nicht wirklich. Klar, unser Sex war wirklich, wirklich gut, doch mehr war da nicht und wir machten eben weiter wie sonst und hassten uns. Komisch war nichts wirklich, dachte ich zumindest...

Heute war irgendwas mit mir los. Ich hatte haufenweise Mädchen um mich, aber ich wollte keine. Hin und wieder küsste ich eine, aber mehr war da nicht... Seufzend guckte ich mich um, ein Mädchen musste es doch geben, dass ich heute mit nach Hause nehmen konnte. Mein Blick schweifte über die tanzende Masse, obwohl tanzend es nicht ganz traf. Alle rieben sich förmlichen aneinander. Dieses Bild erinnerte mich an einen kleinen, zierlichen, blauäugigen Jungen wie er an der Wand gepresst war oder unter mir lag, stöhnend. Was dachte ich da eigentlich? Kopfschüttelnd verbannte ich diesen Gedanken aus meinem Kopf doch unglücklicherweise musste ich feststellen das die Erinnerung an den Sex mit Louis mich schon ziemlich erregt hatte. Ich brauchte jetzt unbedingt irgendein Mädchen das ich mit nach Hause nehmen konnte. Ich wollte gerade wieder auf die Tanzfläche gehen als ich von zwei Händen nach hinten auf eine Couch geschubst wurde und sich Sekunden später eine Blondine auf meinen Schoß bequem machte. Man sah ihr an, dass sie schon ordentlich Alkohol im Blut hatte, doch das war mir egal, besser für mich. Aus dem Augenwinkel nahm ich noch war, wie sich ein, wie ich glaubte, kleiner, braunhaariger Amerikaner auf die Couch niederließ. Doch bevor ich meine Vermutung bestätigen konnte, drückten sich zwei weiche, vom Lipgloss klebende, Lippen auf meine. Zwar könnte ich kotzen aber hey, ich hab n Mädchen für die Nacht. Also erwiderte ich. Wirklich konzentrieren tat ich mich nicht, der Kuss war schlecht. Viel lieber wünschte ich mir weiche, rosane Lippen eines kleinen Jungen auf meinen. Innerlich schüttelte ich den Kopf. Ich musste diese Gedanken unbedingt los werden.

Plötzlich ertönte neben mir eine helle, mir allzu bekannte Stimme. Aber sie war nicht so lieblich nett wie sonst... Moment, lieblich!? Okay egal... nein... Louis' Stimme war auf jeden Fall nicht mehr glücklich, nein sie war panisch. Aber nicht nur seine lallende Stimmlage ließ mich zusammenschrecken, nein auch das was er sagte: „Halt! Das darf nur Harry", nuschelte er nämlich. In binnen von Millisekunden hatte ich das Mädchen von mir gedrückt und guckte zur Seite. Der kleine, auf jeden Fall schon mehr als betrunkene, Wuschelkopf saß auf dem Schoß eines anderen Jungen. Hässlich war er nicht doch hatte er etwas gefährliches und schleimiges an sich. Sein Grinsen gefiel mir nicht. Außerdem lagen die Hände des Widerlings auf den knackigen Hintern Louis', doch diesem schien das nicht zu gefallen. Auch wenn ich seine Wortwahl nicht verstand, oder verstehen wollte, wie auch immer, handelte ich schnell, schob das Mädchen von meinem Schoß und zog Louis von dem Typen weg. Dieser funkelte mich wütend an, sprang auf und schubste mich ein Stück nach hinten doch so betrunken dass ich hinfiel, war ich nicht. „Fass Louis nicht an wenn er es nicht will kapiert!?" Ich wusste nicht warum ich so wütend war, doch der Gedanke dass dieser Typ und nicht ICH Louis anfassen durfte, was nach seinen Worten genau anders rum war aber egal, machte mich wütend. „Er entscheidet wohl selbst was er will und was nicht! Vielleicht wollte er das ja!?", kam die lallende Stimme des Jungen. Ich ballte meine Hände zu Fäusten, die Knochen standen schon weiß hervor und ich musste rot sein vor Wut, doch ich hatte mich irgendwie nicht mehr unter Kontrolle, ich wusste nicht ob es am Alkohol lag oder so. „Er wollte es ganz sicher nicht", zischte ich ihm zu und als dieser nur gehässig lachte war es um mich geschehen. Ich schlug ihm einmal ins Gesicht und schubste ihn auf den Boden. Er stöhnte schmerzhaft auf, doch mir war das egal. Ich zerrte ihn am Shirt hoch und schubste ihn dann weg, sodass er taumelnd weg lief. Besser für ihn. Louis' ängstlichen Blick, der auf mir lag, ignorierte ich und setzte mich auf die Couch zurück. Der Wuschelkopf kniete davor und schluchzte leise, doch mein plötzliches Mitleid bzw meine Wut war verschwunden. Ich war eher desinteressiert und guckte auf den kleinen Jungen vor mir. „Was weinst du jetzt?", fuhr ich ihn an, sehr unüberlegt wie ich hätte wissen müssen. Ich schüttete mir ein weiteres Glas Wodka runter und der Alkohol brannte in meinem Hals. „D-Du verstehst es nicht oder?" Louis' Stimme zitterte und brach am Ende, doch ich sah ihn nur mit hochgezogener Augenbraue an. „Was meinst du? Du könntest dankbar sein, dass ich dir geholfen hab", meinte ich und ich glaubte dass mir der Alkohol wirklich zu sehr zusetzte. „Dankbar!? Weißt du warum ich das getan hab? Nein natürlich nicht! Ich liebe dich du arrogantes Arschloch! Ich liebe dich!", schrie er mich an und obwohl ich innerlich geschockt war, lies ich mir von außen nichts anmerken und meinte nur ein „Du bist betrunken", was ich später bereuen sollte. „Vielleicht bin ich das. Doch meine Gefühle kann ich noch ganz genau auseinander halten." Mit diesen Worten drehte er sich um und lief durch die tanzende Menge, aus dem Club. Und obwohl ich hätte hinterher laufen MÜSSEN, hielten mich der Alkohol und die Blondine, die sich wieder auf mein Schoß setzte, mich dämlich angrinste und ihre Lippen wieder auf meine presste, davon ab.

Und ich wusste ich würde es bereuen, doch ignorierte es.

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Hiiiiiii

Ich weiß ich wollte (vor)gestern updaten, aber ich hatte bei meinem vater kein Internet iwie und dann hat auch meine beste Freundin bei mir geschlafen und jaaaaa und heute wurde ich auf ne Familienfeier gezogen (Wer hasst das so wie ich -.-)'

Egal...

Louis hat Harry seine Liebe gestanden *-*

Ach so ich wollte nochmal danke sagen an SOYFRED♥ dein Kommentar hat mir so viel Mut gegeben dankeeee♥

Bis baaaaaald love ya'll♥


This one americanGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt