Harry's P.o.V.
Zwei Wochen waren vergangen. Louis sah von außen wieder so stark aus, doch ich wusste, er spielte sein „altes Ich" nur vor. Oft hörte ich ihn Nachts weinen, wenn er dachte, alle würden schlafen. Aber ich tat es nicht. Ich hatte insgeheim gehofft, dass Louis sich mir anvertrauen würde, doch er tat es nicht. Er wusste es nicht, aber ich lag immer wach und lauschte dem herzzerreißenden Schluchzern, die aus seinem Zimmer drangen. Jede Nacht wollte ich mich zwingen zu ihm zu gehen, ich hätte bei ihm sein, ihn im Arm halten und trösten sollen, doch ich konnte nicht, zu groß war die Angst weggestoßen zu werden. Und das hatte ich schon einmal durch gemacht, noch einmal wollte ich das nicht.
Eine kleine Träne stahl sich den Weg aus meinem Auge, doch ich wischte sie schnell weg.
Verdammt! Zwei Jahre hatte ich es geschafft, nicht daran zu denken. Doch kaum ist dieser Amerikaner hier, muss er mich daran erinnern.
Wütend raufte ich mir die Haare. Es war nicht Louis' Schuld, nein, doch ich brauchte jetzt jemand auf den ich die Schuld abladen konnte. Die Bilder von vor zwei Jahren schossen mir durch mein Kopf, die Bilder die mich zu dem heutigen ich gemacht haben. Wut stieg in mir hoch, ließ mich blind werden. Ich ballte meine Faust und war kurz davor gegen die Wand zu schlagen, doch zum Glück konnte ich mich beherrschen. Noch einmal fuhr ich mir durch die langen Locken, die mal wieder machten was sie wollten. Ich entschied mich dafür duschen zu gehen um mich abzuregen, doch wie mich das Schicksal hasste, funktionierte die Dusche natürlich nicht.
Meine Wut steigerte sich, doch ich konzentrierte mich, nicht auszurasten und atmete ein paar mal tief durch. Mein Weg führte mich durch mein Zimmer und den Flur zu Louis' Tür. Leise klopfte ich und stand Sekunden später vor dem kleinen Wuschelkopf. Desinteressiert sah er mich direkt an. Seine Haare und seine sonst so wundervollen, NEIN NICHT WUNDERVOLLEN, blauen Augen, waren blass und nicht mehr wiederzuerkennen. Es machte mich traurig, in seine Augen zu sehen, warum auch immer. Schnell glitt mein Blick von seinen Augen zu seinen Lippen, die zum Glück waren wie zuvor, pink und wahrscheinlich so wunder..... also, weich... Ich leckte mir über die Lippen als in mir die Erinnerungen an seinen wunderschönen Körper der unter mir lag, wieder ins Gedächtnis kamen. Zu gern würde ich das wiederholen und auch wenn ich wüsste, dass Louis sicherlich mitmachen würde, ging das jetzt nicht. Es wäre, als würde ich ihn ausnutzen. Und das wollte ich nicht, also..... nicht in diesem Moment. Eine Woche nachdem er verprügelt und was weiß ich noch mit ihm angestellt wurde....
Als ich bemerkte dass ich ihn wieder nur anstarrte (ich hatte bemerkt dass ich das in letzter Zeit eindeutig zu häufig machte), murmelte ich ein schnelles „Kann ich bei dir duschen?" und bekam ein zustimmendes Nicken. Ich eilte also schnell durch das Zimmer in das angrenzende Bad, entledigte mich meinen Klamotten und stieg dann unter die Dusche.
Das warme Wasser prasselte auf meine erhitzte Haut und wirkte beruhigend auf Körper und Geist. Die Zeit verging, ich stand wahrscheinlich schon 20 oder 30 Minuten hier. Als ich mich dann endlich dafür entschied aus der Dusche zu steigen, bemerkte ich dass es keine Handtücher mehr gab. Na super, man beachte den Sarkasmus... Nackt konnte ich nicht rum rennen und nass in meine Klamotten? Ganz sicher nicht, die waren teuer. Blieb mir nur noch eine Wahl: Louis.
Ohne dass ich aus der Dusche stieg rief ich ihm zu, vielleicht etwas unfreundlicher als ich wollte, dass er mir Handtücher bringen sollte. Eine Minute später hörte ich die Tür aufgehen und die leichtfüßigen Schritte eines Jungen. Ich streckte mein Arm aus....
und war Sekunden später aus der Dusche, stand vor einem grinsenden Louis der gerade mein Handgelenk losließ und die Tücher zur Seite legte. Als er mich wieder ansah stand er mir ziemlich nahe, hatte schon wieder ein Grinsen auf dem Gesicht. Doch dieses Grinsen war nicht echt, oder zumindest nicht vollständig, denn es erreichte nicht seine Augen wie sonst, warum auch immer mir das vorher aufgefallen ist. Ich warf ihm ein Killerblick zu, was er aber anscheinend lustig fand, denn er fing an zu kichern und meinte nur ein „Ich hab sowieso schon alles gesehen." Er kam mir noch ein Stück näher und bewegte seinen Kopf zu meinem Ohr. „Wir könnten das von letztens ja wiederholen", flüsterte er . Sein heißer Atem prallte an mein Hals, doch wie ich vorhin erwähnt hatte, es ging nicht, also schob ich ihn von mir weg. „Was denn? Wir haben doch ne Abmachung oder?" Schon wieder stieg die Wut in mir hoch. Ich wollte ja, aber ich durfte nicht, das ist das Problem. „Ich will einfach nicht Louis", zischte ich und warf ihm ein Blick zu, der so vor Hass triefen musste, dass der Amerikaner sich noch kleiner fühlen musste, als er schon war. Mehr als ein Nicken ging nicht von ihm aus. Kurzerhand packte ich sein Arm, schmiss ihn aus dem Bad und zog mich an. Als ich aus diesem dann trat, saß der Wuschelkopf auf seinem Bett und starrte überlegend in die Luft. „Louis sorry ich will einfach gerade nicht", murmelte ich. „Nein schon gut. Hast ja genügend Mädchen", gab er zurück und ich glaubte ein Hauch von Eifersucht in seiner Stimme zu hören, obwohl er das eigentlich gar nicht brauchte, er bekam doch genauso wie ich fast jede. „Eifersüchtig?" „Nein, ich frag mich nur wann wir die Abmachung weiter führen" Er grinste, doch auch dieses Grinsen war falsch. „Ich weiß nicht ob wir sie überhaupt bestehen lassen sollten. Du sagtest du liebst mich. Aber Louis, ich liebe nicht. Eigentlich bin ich nicht mal schwul oder bi. Es hat Spaß gemacht weißt du? Aber mehr als das ist nicht. Und du liebst mich. Das kann nicht funktionieren", erklärte ich ihm ruhig. In seinem Blick lag etwas Verletztes, etwas Trauriges, aber zu meinem Glück auch etwas Verständnis. Ein Nicken folgte. „Wir lassen das am Besten, ja?" Wieder ein Nicken. „Und... am Besten wir tun so als wäre das zwischen uns nie passiert. Es wird alles wie vorher. Wir hassen uns zwar nicht mehr so stark, aber trotzdem, mehr nicht. Ein Neuanfang." Nicken. Dann war ich weg. Also... Ein Neuanfang...?
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Hiiiiiiiiiii♥
Über 1000 Wörter yaaay
Okay... ich hoffe euch gefällts :)
Ich hab ja jetzt Ferien.... Und gleich kommt ne Freundin und wir müssen MSA machen .-. KEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEINE LUUUUUUUST
Bis zum nächsten Mal :)
Love ya'll♥
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This one american
FanficHarry und Louis. Sie sind sich beide ziemlich ähnlich. Beide reich, beide gutaussehend, beide Mädchenschwarms. Doch Louis kommt aus Amerika und soll nur für ein Jahr in London bleiben. Die Zeit, die Louis allerdings bei Harry verbringen soll, stellt...
