Louis' P.o.V.
Der nächste Morgen rückte an. Die Morgensonne kitzelte leicht meine Nase und erwärmte angenehm meine Haut. Langsam blinzelnd öffnete ich meine Augen, mit der einen Hand schirmte ich dabei ein bisschen das Sonnenlicht ab, mit der anderen suchte ich nach einem Körper neben mir, doch fand ich keinen. Langsam drehte ich mich auf den Rücken und öffnete meine Augen vollkommen. Ich spürte einen intensiven Blick auf mir, blickte dann zur anderen Seite, wo ich Harry an der Wand lehnen sah. Seine Augen sahen kalt aus, fast emotionslos und ich wurde sofort unsicher. "Vielleicht ist es besser wenn du jetzt gehst Louis", ertönte seine Stimme, auch sie kalt und messerscharf. "A-aber..", sofort wurde ich unterbrochen. "Nein Louis hör zu du verstehst das nicht und ich muss jetzt erstmal nachdenken." Aus traurigen Augen guckte ich zu ihm hoch. ich war doch sein Freund. Er sollte mir doch vertrauen. "Harry rede doch mit mir... Vielleicht kann ich dir ja helfen", versuchte ich ihn zu überreden, doch sein blick wurde härter, wütender. "Du kannst mir nicht helfen verstehst du Louis!? Es geht dich auch nichts an. DU bist sowieso Schuld daran dass ich wieder so komisch bin. DU bist Schuld dass ich wieder an damals erinnert werde." Fassungslos blickte ich ihn an. Das war doch nicht sein Ernst. Tränen sammelten sich in meinen Augen, eine floss über meine Wange. "Gott Louis... jetzt wein doch nicht." Harrys Stimme war wieder etwas sanfter, doch immer noch gleichgültig genug. So schnell es ging stand ich auf und lief an ihm vorbei aus dem Zimmer, in meins. Ich hörte noch ein genervtes Seufzen des Lockenkopfes, dann knallte ich die Tür zu.
War das wirklich alles meine Schuld? Aber... ich liebe ihn doch. Und er liebt mich doch auch oder nicht?
Knappe zwei Stunden später, ich lag einfach still in meinem Bett, klopfte es leise an meiner Tür. In mir blühte die stille Hoffnung auf, es könnte Harry sein, doch diese wurde sofort zerstört als ich das besorgte Gesicht von Anne an der Tür sah. Ich wollte nix sagen, ich wollte ihr nicht erzählen was passiert war. Was ist eigentlich wenn jetzt alles vorbei ist? Bei dem Gedanken lief mir eine kleine Träne über die Wange und sobald Anne diese sah, kam sie zu mir und umarmte mich.
"Was hab ich ihm getan?", schluchzte ich leise. Übertreibe ich gerade? Vielleicht. Aber es ist mir egal. Es ist doch normal wenn man verliebt ist oder? Dass man Angst hat, denjenigen den man liebt zu verlieren.
"Nichts. Louis es wird alles wieder okay, ja? Harry kriegt sich wieder ein. Es war damals nur eine schwere Zeit für ihn..." An dieser Stelle unterbrach ich Anne, vielleicht etwas zu harsch. "Da ist er doch nicht der Einzige! Ich hatte es auch nicht immer so einfach okay!? Er ist verdammt nochmal nicht der Einzige der ein Trauma hat!" Ich wusste nicht warum meine Stimme so laut war, warum ich so wütend war. Ich war frustriert, traurig, verletzt. Vielleicht war das zusammen einfach meine Wut. Schluchzend vergrub ich mein Gesicht in meinen Häünden bei den Gedanken und den Erinnerungen an das vor vier Jahren, an das weswegen ich Angst hatte, habe, Gefühle, besonders Liebe zu zeigen. Man wird nur verletzt. Und es wurde mir ein weiteres Mal bewiesen.
"Willst du darüber reden?", ertönte die sanfte Stimme neben mir erneut. Seufzend schüttelte ich meinen Kopf, zuckte dann mit den Schultern und ließ mich schließlich in die Kissen zurück sinken. Ich wusste nicht was ich wollte, außer eins: Harry.
"Es war vor vier Jahren. Ich hatte damals einen Freund, allerdings war er älter als ich.. Ich war verliebt wie noch nie, dabei sah ich nicht die Lüge, die er mir vorspielte." Kurz sah ich zu Anne, doch schoss mein Blick sofort wieder an doe Decke. Annes Blick war so... mütterlich. Besorgt und so durchdringend, ich würde mich etwas unwohl fühlen, wenn ich sie jetzt ansehen müsste. "Wir waren... vier Wochen ungefähr zusammen, bevor er mir meine Jungfräulichkeit nahm, ich war noch nicht einmal bereit dafür." Anne unterbrach mich: "Hat er dich..." "Nein hat er nicht. Gedrängt trifft es eher. Er hat mir das Gefühl gegeben er würde mich verlassen, würde ich nicht mit ihm schlafen. Dabei war genau der Gegenteil der Fall. Ich war eine scheiß Wette nicht mehr. Er nahm mir meine Jungfräulichkeit, filmte es, verließ mich danach und stellte mich vor allen bloß..." Ich wagte einen kurzen Blick in Annes besorgte Augen und lächelte sie minimal an.
"Danach wusste ich nicht genau was ich tun sollte. Ich versuchte wieder Selbstbewusstsein aufzubauen, aber auf eine falsche Weise. Partys, Trinken, zum Glück keine Drogen, aber wenn man in so einem Kreis landet, kommt Sex irgendwann auch dazu. Falsche Freunde helfen dir dabei auch nicht..."
"Ich weiß.... Ich weiß es ist niemals so schlimm wie das, was Harry erlebt hat und ich bin mir dessen bewusst... Aber ich weiß wie es ist zu leiden, emotional, seelisch... und ich will ihm helfen. Aber es verletzt mich, dass er mich nicht an sich ran lässt und das fühlt sich noch schlimmer an, als das was vor vier Jahren passiert ist. Harry hat mich aus dem Schema rausgeholt und ich will ihm aus seinem helfen... aber ich kann nicht." Meine Stimme brach am Ende ab. Es war nicht so, dass mich die Geschichte meiner Vergangenheit so fertig machte. Nein, die hatte ich schon ziemlich verdrängt, doch ich realisierte gerade was passieren könnte, wenn Harry nicht aus der Trauer rauskam... Er könnte wieder in das Party-Badboy-Image zurücksteigen, oder vielleicht in Depressionen. Ich wollte ihm einfach helfen. Doch was sollte ich denn bitte tun?
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Sooo pünktlich zum Neujahr ein neues Kapitel..
Es ist nicht das Beste aber idk... Ich wollte ein wenig Hintergrundstory für Louis rein bringen deswegen ist dieses Kapitel da...
Meine emotionale Situation hat sich ein wenig verbessert, nicht viel aber immerhin :)
Außerdem bin ich gerade hundemüde, vor Allem war ich es als ich das Ende geschrieben hab ich denke das merkt man. Und mein Arm ist wahrscheinlich geprellt ich kann kaum schreiben damit ohne Schmerzen. Fallt bitte niemals eine Treppe herunter
Also von mir jetzt: Frohes neues Jahr und ich hoffe auch ihr hattet ein wunderschönes Weihnachtsfest! :)
Love you :)♥
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This one american
Fiksi PenggemarHarry und Louis. Sie sind sich beide ziemlich ähnlich. Beide reich, beide gutaussehend, beide Mädchenschwarms. Doch Louis kommt aus Amerika und soll nur für ein Jahr in London bleiben. Die Zeit, die Louis allerdings bei Harry verbringen soll, stellt...
