V A L
Ich lasse die Schultern sinken und entspanne mich, dass ich nicht jemand anderes meinen halbnackten Oberkörper präsentiert habe. „Ach echt?", meine ich und mustere ihn mich geneigten Kopf. Ich fühle sofort nichts anderes als Ungeduld und Begierde.
Hätte mir jemand vor einem Monat erklärt, ich würde mich freuen, mit Blake Westbrook alleine in seinem Zimmer zu stehen, hätte ich lauthals gelacht, mich umgedreht und hätte mit meinem Leben weitergemacht.
Aber jetzt stehe ich hier. Mustere ihn gierig und will mir schon über die Lippen lecken, wie ein Löwe der seine Beute direkt vor seiner Nase hat. Sein Shirt spannt sich um seine Oberarme und die Jeans sitzt einfach zu perfekt. Bonny hat recht, er ist Sex auf zwei Beinen. Und so wie er mich gerade ansieht, meine halbnackte Brust in Augenschein nimmt, weiß ich, dass er auch gerade an nichts anderes denken kann.
Im Flur werden Stimmen lauter. Jemand kommt plaudern nach oben, ich vermute dass es Cam ist. Denn plötzlich höre ich denjenigen lachen und Cam hat ein unverkennbares Lachen.
Auch Blake hört ihn. Er streckt den Kopf hinaus, zieht sich aber sofort wieder ins Zimmer zurück. Eilig schleißt er die Tür hinter sich, schließt aber nicht ab. Nun sind wir in schwaches Licht getaucht.
Wie sind alleine und hoffentlich ungestört. Endlich.
„Was heißt hier, ach echt?", meint Blake und kommt langsam auf mich zu. Wie ein Gepard, der sich an seine Beute anschleicht. Er stellt seine halbvolle Bierflasche auf seinem Schreibtisch ab, der zu meinem Erstaunen recht ordentlich ist.
„Ich dachte schon du versteckst dich den ganzen Abend vor mir.", sage ich und verschränke die Arme vor der Brust. Mir wird klar, dass ich immer noch in BH dastehe, sein Shirt, das ich mir anziehen wollte, habe ich in der Hand. „Auf meine Nachricht hast du auch nicht geantwortet."
Blake ist dicht vor mir. Er bewegt sich nicht, nur seine Brust hebt und senkt sich. Kaum merklich neigt er den Kopf nach vor und sein Blick gleitet von meinen Augen zu meinen Lippen hinab. In der nächsten Sekunde werde ich an ihn gedrückt, indem er seine große Hand auf meiner Hüfte platziert hat. Ich lasse meine Hände verschränkt, recke jedoch mein Kinn. Trotz des schwachen Lichts, kann ich das Lodern in seinen Augen erkennen. Wir befinden uns keine Minute im selben Raum und sofort ist das Feuer zurück.
„Baby, ich will schon den ganzen Abend mit dir alleine sein, aber ich hatte versucht den anderen keinen Gesprächsstoff zu geben.", raunt er. Sein Blick bohrt sich in meinen und ich merke, wie meine Beine langsam weiche werden. Sie fühlen sich sehr, sehr wackelig an.
„Gutes Argument.", murmle ich leise. „Aber jetzt sind wir hier. Alleine. Ungestört. In deinem Zimmer."
Er schluckt. „Auf diesem Moment habe ich zwei Wochen gewartet.", entgegnet er.
„Tja, das ist auf deinen Mist gewachsen.", sage ich und recke gierig meine Lippen. Wie lange will er denn noch warten?
Seine Lippen streifen über meine, necken mich. Sein Atem kitzelt meine Haut. Die einzige Berührung, die er mir gibt ist seine Hand an meiner Hüfte. Der Kerl liebt Folter. Anders kann ich es mir nicht mehr erklären. Wie kann er sich immer noch zurück halten?
„Blake?"
„Mhm?"
„Fick mich endlich.", raune ich.
Er richtet sich auf, lässt von mir ab und blickt mir fest in die Augen. Fast schon habe ich Angst er hat es sich nochmal überlegt und meint wir sollten tatsächlich nichts miteinander anfangen. Aber dann sehe ich das Lodern in seinen Augen, dieses Feuer und die Gier. Ich löse meine Hände und lasse das Shirt achtlos zu Boden fallen.
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The Game - Kingston University Band 2
RomansaAKTUELL & LAUFEND Band 2 der Kingston College Reihe #university Valentina Kingsley und Blake Westbrook teilen sich nicht nur denselben Freundeskreis, sondern auch den gleichen Lebensstil: auf den Collegepartys ordentlich mitmischen, hemmungslos fl...
