Kapitel 39

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Samstag - Aiden's Sicht

Mit Zoey in meine Armen lief ich die wacklige, schmale Treppe runter und brachte sie in mein Zimmer. In der Hoffnung, dass sie nicht wach geworden war, legte ich sie vorsichtig in mein Bett. Ich deckte sie langsam zu und wollte mich gerade von ihr entfernen, als sie nach meiner Hand griff.

"Wohin gehst du?", fragte sie müde. "Du kannst hierbleiben.", sagte sie und klopfte auf die die andere Bettseite.

Mal wieder entlockte es mir ein Grinsen.

"Ich bin gleich da.", sie nahm es so hin und schloss wieder ihre Augen. Schnell schnappte ich mir eine Boxershorts, meine Jogginghose und mein Handy und verschwand im Bad unter der Dusche.

Die Dusche ging relativ schnell und schon war ich dabei mir meine Haare zu trockenen. Nachdem das fertig war verließ ich das Bad und entsperrt mein Handy. Ich musste Logan schreiben, dass Zoey bei mir war. Sonst dreht er noch durch. Und würde er rausbekommen, dass sie bei mir war und ich nichts gesagt hätte, wäre ich unten durch.

A: Hey
L: Na
A: Zoey ist bei mir.
L: Wieso zur Hölle ist sie bei dir?
A: Es ist alles in Ordnung, sie ist eingeschlafen. Vertrau ihr und vertrau mir.
L: Weißt du, ihr vertraue ich, klar, aber bei dir bin ich mir nicht so sicher.
A: Ja, ich weiß aber bitte ich werde nichts tun, Ich schwöre es.
L: Ich sag es dir, wenn du sie verletzen solltest, dann verletzt ich dich. Das habe ich dir von Anfang an gesagt, man.
A: Ja, vertrau mir bitte einfach.
L: Muss ich ja. Hau rein.

Ich sperrte mein Handy wieder und ging wieder nach oben. Ich öffnete leise meine Zimmertür und schlich neben ihr ins Bett. Sie legte einen Arm um mich und kuschelte sich an meine Brust. Ich legte ebenfalls meinen Arm um sie und so schliefen wir letztendlich ein.

Sonntag

Durch leichte Bewegungen an meinem Körper wachte ich auf, doch ließ meine Augen geschlossen. Ein kurzes Wackeln meines Bettes und ich hörte wie Zoey neben mir Aufstand. Kurz öffnete ich meine Augen und sah sie vor dem Spiegel stehen, wie sie versuchte, ihre Haare in Ordnung zu bringen. Der Tag fing also schon mit einem Lächeln an. Als sie sich wieder umdrehte schloss ich meine Augen schnell wieder und tat so als würde weiterhin schlafen. Sie legte sich wieder leise in mein Bett und deckte sich zu. Jedoch schlief sie nicht. Obwohl ich meine Augen zu hatte, spürte ich, dass sie mich ansah. Lange würde ich es nicht mehr ohne ein Grinsen aushalten. Und schon war es geschehen, mein Grinsen wurde breiter und ich öffnet nun ganz meine Augen.

"Hey.", sagte ich verschlafen.

"Du bist wach?"

"Wie du siehst."

"Wie lange?"

"Lange genug.", grinste ich hinterhältig und sah sie an.

Augenblicklich färbte sich ihr Gesicht rötlich.

"Oh.", kam noch aus ihrem Mund und sie wollte aufstehen, doch ich zog sie zurück.

"Lass uns noch ein wenig schlafen.", maulte ich und schon lag sie auf meiner Brust und schaute mich an.

"Es ist schon 12 Uhr. "

"Na und. Ist doch egal."

"Komm schon Aiden. Steh auf.", sagte sie und wagte einen zweiten Versuch sich von mir los zu bekommen.

Doch diesmal hatte ich eine andere Taktik. Ich schmiss sie auf mein Bett zurück und fing an sie durch zu kitzeln.

"Aiden. Bitte. Hör auf. Haha. Bitte Ai- haha.", schrie sie schon fast, doch ich hörte nicht auf.

"Okay, okay. Stop wir bleiben noch liegen.", sagte sie lachend und versuchte wieder normal zu atmen.

Danach legten wir uns wieder normal hin. Eine Weile lagen wir so und hatten unsere Augen geschlossen bis sie plötzlich ruckartig ihre Augen öffnete.

Perfect IdiotWo Geschichten leben. Entdecke jetzt