Another dream...
Als wir nach langen, quälenden Minuten ankamen, versuchte ich mühsam die Tür zu öffnen und irgendwie rauszugehen, doch Ryan kam mir zuvor nahm mich wieder hoch und lief auf ein kleines Häuschen zu, es war ruhig und das Häuschen sah ganz nett aus.
Die Nachbarschaft war auch ruhig, auch weil es nicht viele Häuser in der Nähe gab oder auch Hauptstraßen waren hier nicht zu sehen. Er trug mich ins Haus rein und setzte mich vorsichtig auf die Couch. Er verschwand kurz hinter einer Tür und kam wieder mit einem erste Hilfe Kasten zurück. Ich beobachtete jede einzelne seiner Bewegungen und liess ihn machen.
So vorsichtig er auch war es tat höllisch weh und ich musste ein paar mal schmerzvoll aufstöhnen worauf Ryan sich immer entschuldigte. Als er fertig war hatte ich einen Verband über die Wunde an meinem Oberkörper und ein grosses Pflaster auf meinem Bein. Die Wunden brannten immer noch aber ich fühlte mich schon besser. Ich sass also auf der Couch und Ryan war in der offenen Küche und holte ein Glas Wasser und machte 2 Sandwiches, dann kam er zur Couch und setzte alles auf den Kaffee Tisch. Ich brachte ein leises Danke über meine Lippen und trank etwas.
Ryan lehnte sich gemütlich nach hinten und ich fragte mich was eigentlich mit ihm ist mit den Wunden und so weiter, ehrlich gesagt hatte ich 1000 Fragen an ihn aber die Kraft dazu nur eine davon zu stellen war nicht vorhanden. Ich dachte etwas darüber nach was passiert war und alle Bilder gingen mir durch den Kopf. Es tat so weh als ich Ryan sah und nichts machen konnte. Ich vertiefte den Gedanken und langsam spürte ich eine heisse Träne an meiner Wange.
„Sky, wieso weinst du?", fragte mich Ryan besorgt und wischte mir die Träne von der Wange. Ich dachte nach ob ich es ihm sagen sollte und entschied mich dafür
„Als ich dich sah, am Boden, verletzt,-" ich schluchzte kurz auf da ich meine Tränen nicht mehr zurück halten konnte -"es tat so weh" gab ich zu und weinte leise vor mich hin.
„Sky", sagte er leise und zog mich vorsichtig auf seinen Schoss. Ich legte meine Stirn an seine Brust und weinte weiter bis mir etwas wichtiges in den Sinn kam. Ich nahm die Kraft zusammen die ich noch hatte und fragte ihn was jetzt mit Nina sei.
„Es war alles ein abgekartetes Spiel, Nina ist wieder gesund im Krankenhaus, er war nur auf Rache aus", ich nickte nur und wollte wieder etwas sagen als er ein Finger über meine Lippen legte.
„Schon dich, ich rede", sagte er ruhig und atmete tief ein bevor er anfing zu reden.
„Es tut mir so leid dass ich da rein gezogen habe ich hätte dass nie tun dürfen, ich war verzweifelt wegen Nina und wusste nicht was machen es tut mir so leid Sky, du bist mir so unheimlich wichtig und ich bring dich in Gefahr, es ist alles meine Schuld, diese Wunden auf deinem Körper hast du alle nur wegen mir und ich werde mir das nie verzeihen, ich tu dir nicht gut Sky.", kam es von ihm und ehrlich gesagt war ich etwas überrascht ihn solche Sachen sagen zu hören.
„Ryan...du musst dich nicht entschuldigen, es ist alles in Ordnung mir geht es gut wirklich und ich bin immer da wenn was ist. Red dir keinen Quatsch ein, du tust mir nicht nur gut du bist das Beste was mir passiert ist.", irgendwie war dass gerade ein indirektes Liebes Geständnis. Als mir dass durch den Kopf fuhr, war ich kurz wie erstarrt und ziemlich angespannt.
„Eh also ich meine damit einfa-", weiter kam ich nicht denn Ryan fiel mir ins Wort
„Halt einfach die Klappe", sagte er warm lächelnd, legte eine Hand an meine Wange und zog mich vorsichtig zu ihm. Ich spürte seinen warmen Atem auf meinen Lippen, irgendwie zitterte ich gerade am ganzen Körper vor Aufregung und schon lagen seine Lippen auf meinen. In mir brach ein riesiges Feuerwerk aus und nur Sekunden danach erwiderte ich den Kuss, ich liebte diesen Jungen. Der der mir anfangs ununterbrochen auf den Wecker gegangen ist, mich in eine Lagerhalle geschliffen hat, den Jungen wegen dem ich Hausarrest bekommen hatte, ich liebte ihn. Als wir keine Luft mehr hatten, entfernte ich meine Lippen von seinen und hatte eine ziemlich schnelle Atmung genau wie er. Als unsere Atmung wieder gleichmässig und ruhig war, musste ich grinsen und er erwiderte meinen Blick. Er zog mich wieder zu sich nur dieses Mal ging er mit seinen Lippen zu meinem Ohr
„Ich liebe dich" flüsterte er mir ins Ohr.
„Ich dich auch", sagte ich so gut es ging da meine Kraft immer geringer war. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und er legte seine Arme fest um mich. Irgendwie hatte ich kalt und zitterte deshalb leicht was Ryan aufgefallen sein Muss den er griff nach einer flauschigen Decke die auf der Couch lag und legte sie um uns Beide.
„Gute Nacht Baby", flüsterte er mir ins Ohr. Ich lächelte nur vor mich hin und dachte nich etwas nach. Naja nacht kann man es ja auch nicht nennen da wir jetzt vielleicht 05:30 Morgens hatten. Trotzdem war mir nach schlafen zumute weswegen ich wenig später in einen traumlosen Schlaf fiel.
„Sky", Ryan's ruhige und sanfte Stimme holte mich aus meinem Schlaf der nicht über 5 Stunden anhielt. Ich öffnete mühsam meine Augen und sah zu Ryan
„Mhm?"
„Wir sollten zurück, bei dir machen sich sicher alle sorgen." Meine Augen wurden ganz gross und ich blieb für wenige Zeit in einer Schockstarre.
„Ach du scheisse", kam's von mir, ich stand sofort auf und ging zur Tür
„Kommst du?", man hörte ein Lachen und im nächsten Moment war er schon neben mir und ging durch die Tür. Ich folgte ihm zum Auto und stieg ein. Ich musste zugeben mir ging es schon viel besser und meine Energie hielt sich zwar in Grenzen aber es ging mir besser ausser dass meine Wunden anfangen zu schmerzen. Ryan ist während ich mir Gedanken gemacht habe schon abgefahren und Richtung Zuhause. In 3 Stunden wäre ich zuhause und was sag ich dann? Oh Gott ich weiss schon was mich erwartet. Ich nahm meinen Rucksack und kramte mein Handy raus, ich hatte 76 Anrufe, 244 Nachrichten und 38 Voice Mails. Ach du scheisse, wenn ich zuhause bin bin ich tot. Wir redeten nicht viel die ganze Fahrt lang, Ryan machte sich nur ständig Sorgen um mich obwohl ich einfach da sass und aus der Front Scheibe sah. Nach 3 Stunden hielt er dann vor dem Haus des Nachbaren.
„Sky, wenn irgendwas ist egal was, rufst du mich sofort an und ich komme, es interessiert mich nicht was dein Bruder sagt oder deine Eltern, okay?", er hatte sich zu mir gedreht und ich wollte ihn eigentlich umarmen, aber er drückte schon seine Lippen auf meine und ich erwiderte natürlich.
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The New Girls Book
Teen FictionSky, aufgezogen in Australien steht vor einem Umzug. Ihre Eltern haben sich aus Arbeitsgründen trennen müssen dabei ist der Vater mit ihrem Bruder in Amerika geblieben, während Sky und ihre Mutter nach Australien zogen. Doch jetzt gehts mit Sky wied...
