23.KAPITEL
Ashton konnte mir wirklich bei den Aufgaben helfen, worüber ich ziemlich froh war.
Vielleicht gab es doch noch Hoffnung für mich?
In kurzer Zeit hatten wir die Hausübung erledigt und nun versuchte sich Ashton gerade an einer Flechtfrisur – meine Haare betreffend.
Allerdings scheiterte er kläglich.
>>Maaaan. Ich hab doch keine Ahnung von Haaren… - wieso hast du mich das machen lassen? << frustriert ließ er von mir ab und starrte trotzig in seinen Kakao.
Ich kicherte leise, woraufhin auch Ashtons Mundwinkel verdächtig zuckten.
>>Das nächste Mal klappt es bestimmt << versuchte ich ihn zu beruhigen, doch ich wurde von meinem eigenen Lachen unterbrochen.
Ash grinste mich an und meinte dann: >>Lassen wir das Mickey machen – das ist nur etwas für echte Mädchen <<
Ich nickte grinsend und streckte beide Daumen in die Höhe.
>>Na dann lass uns mal Frühstück machen, okay? <<
Ich war froh, so eine tolle Familie zu haben.
|d^-^b|
Das Frühstück sah wirklich sensationell aus und ich musste mich zusammenreißen, nicht darüber herzufallen.
Ich hatte wahnsinnigen Hunger.
Calum, Alina und Mickey waren vor einer halben Stunde in der Küche erschienen, nur Lukey fehlte und Ashton hatte uns verboten ohne ihn anzufangen.
Ich hatte mich in der Zwischenzeit schon umgezogen und auch der Rest unserer Mannschaft war komplett >zivilisiert< wie Michael lachend gesagt hatte.
Nun spielten sie zu viert >Schere, Stein, Papier<, um herauszufinden, wer das fehlende Bandmitglied aufwecken sollte.
An sich war das eine ziemlich gute Methode um herauszufinden, wer es tun sollte.
Hmm… allerdings verloren sie immer abwechselnd und meinten dann, dass irgendjemand geschummelt hätte.
Und das zogen sie seit einer halben Stunde durch.
>>Uhm, Cal? Soll ich gehen? << fragte ich schon leicht wehleidig – ich wollte jetzt endlich etwas essen.
Calum sah erstaunt auf und lachte.
>>Okay, ich komme dich dann retten <<
Es war bekannt, dass Luke nicht gerne aufgeweckt wurde und deshalb nickte ich grinsend.
Er würde mich doch hoffentlich nicht grillen.
Der Around the world war wirklich kalt, wie ich feststellen musste, vermutlich sollten wir gegen das fehlende Fenster unbedingt etwas unternehmen.
Aber bei uns funktionierte halt nicht alles auf Anhieb – man beachte die Zeit, die wir ohne Strom hier gelebt hatten. So um die 2 Wochen.
Vor meiner Zimmertüre blieb ich stehen, fasste mir ein Herz und klopfte leise am Holz.
Vielleicht war er ja schon wach?
Fehlanzeige, denn man hörte nur ein ziemlich unzufriedenes Gemurmel und dann wurde es auf der anderen Seite schon wieder still.
Ich atmete tief durch und drückte die Türklinke nach unten, wobei ich die Augen fest zusammenkniff – der Vorfall mit Niall hatte sich in mein Gedächtnis eingebrannt, allerdings hätte ich getrost auf diese Erfahrung verzichten können.

DU LIEST GERADE
Lukeys Snowflake
RomanceIn einem Zugwaggon der dritten Klasse begegnet man für gewöhnlich keinen Popstars - auch wenn sie noch nicht wirklich bekannt sind. Und nein, es ist nicht die Rede von One Direction, vielmehr von 5 Seconds of Summer. Was passiert also, wenn man das...