"Kindchen, du musst was essen! Tu, was dein Freund sagt!"

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Egal wie pervers euch das Kapitel vorkommen mag – immer daran denken: Snowflake ist süß und unschuldig :D

16.KAPITEL

Am nächsten Morgen wurde ich von einem lauten Hupen geweckt.

Verschlafen richtete ich mich auf, rieb mir den Schlaf aus den Augen und versuchte zu verstehen, weshalb ich nur eine Türe sah.

Oh, stimmt ja.

Wir waren bei One Direction, wegen meinem und Ashs Streit.

Gott sei Dank war er nicht mehr sauer.

Müde streckte ich mich, was sich als wirklich schwierig herausstellte, denn Lukey und Cal klammerten sich wie zwei Äffchen an mich.

Als ich aufstehen wollte, wurde mir ein ziemlich fetter Strich durch die Rechnung gemacht.

Denn 1. hingen nun vier Jungs anstatt zwei an mir und 2. wurde mir schwindlig.

Der Boden schwankte unter meinen Füßen, das Zimmer schien sich um mich zu drehen.

Meine Kehle fühlte sich rau an, das Verlangen nach Wasser machte sich in meinem Körper breit.

Gleichzeitig war mir allerdings so schlecht, dass ich beim besten Willen keinen Schluck nehmen konnte – selbst wenn ich gewollt hätte.

Erschöpft ließ ich mich wieder auf das Sofa fallen, zwischen Calum und Ashton, der friedlich vor sich hin schnarchte.

Schwach krallte ich mir wieder die Decke und kuschelte mich in die warmen Daunen.

Binnen weniger Sekunden war ich auch schon wieder eingeschlafen

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Als ich das nächste Mal wach wurde, war es wegen der Kälte.

Die Jungs waren zwischenzeitlich anscheinend aufgestanden, auf jeden Fall war mir trotz der Decke ziemlich kalt.

Konnte nicht Luke zurückkommen?

Er war quasi eine lebendige Wärmflasche!

Zitternd zog ich die Decke enger um mich und versuchte das Beben meines Körpers zu unterdrücken, allerdings gelang mir das nur mit mäßigem Erfolg.

Schweren Herzens stand ich also auf, die Decke wickelte ich mir um die Schultern und tapste in die Küche.

Zayn, Liam und Niall saßen da, den Rest konnte ich nicht ausmachen.

>>M-Morgen! << meine Zähne schlugen in stetigem Takt gegeneinander, was auch den 3 One-Direction-Mitglieder aufgefallen sein dürfte.

Denn sie drehten sich gleichzeitig zu mir um, Liam sah sorgevoll drein, Zayn müde und Niall sah … essend aus.

>>Snow! Was machst du denn hier? Leg‘ dich wieder ins Bett – husch husch! <<

Liam fuchtelte mit den Armen in der Luft herum, traf dabei Zayns Kaffeetasse – die sich mit einem lauten Klirren auf den Boden ergoss – und sah dann den Pakistani erstaunt an.

Als wäre es eine Weltneuheit, dass eine Kaffeetasse ihren Inhalt verlor, wenn man sie ausschüttete.

Zayn blitzte ihn unterdessen ziemlich wütend an, bevor er aufstand und sich noch ein heißes Getränk machte – sprich: er drückte auf den grünen Knopf der Kaffeemaschine.

Liam wandte sich achselzuckend wieder mir zu.

>>Also hopp, hopp – ins Bett! <<

>>A-Aber Master Liam! Es ist s-so kalt! << stotterte ich unbeholfen.

Lukeys SnowflakeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt