Kapitel 13

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„Leute, sorry aber ich muss los. Bin noch verabredet.“ äußerte sich Riley, die die ganze Zeit über so still war.

„Okay, viel Spaß.“ sagte ich freundlich. „Viielleicht ist’s ja dieses Mal der Richtige“ grinste Aiden und und betonte die letzten beiden Worte, was Riley anscheinend zu reizen schien. „Ach komm, lass mich einfach!!“ sagte sie zickig und stapfte davon.

„Was hat sie denn?“ fragte ich neugierig. „Ach, die hat ständig Dates und meint es würde der Richtige sein. Hinterher kommt sie eh wieder heulend nach Hause. Anfangs gings ja noch, aber mittlerweile ist es nur noch amüsant, wie blöd sie manchmal sein kann. Nur weil jemand nett ist, heißt das nicht, dass es gleich die Große Liebe ist. Aber was soll’s, so sind kleine Schwestern.“ antwortete er ernst.

Erst jetzt verstand ich, dass sie nicht seine Freundin war, und war etwas erleichtert das nun zu wissen. Aber schon wahnsinn, so hätte ich sie nicht eingeschätzt.

„Sie kam eher schüchtern rüber, hatte ich so den Eindruck. Sie hat kaum geredet.“

„Die und schüchtern! Das ist nur ihre Masche. Sie ist nicht so lieb wie sie scheint. Sie hat schon mehr Scheiße gebaut als ich. Und bereuen tut sie es offensichtlich nicht. Du wirst schon sehen, wie sie wirklich ist.“ lachte er, was ich nicht so ganz verstand. „Okay, ein paar Tage haben wir ja noch.“ versuchte ich ebenfalls locker zu sagen, und ich hoffe, dass es nicht falsch war.

„Komm, ich bring dich zu deinem Ferienhaus. Wir finden jetzt sowieso nichts mehr, um etwas zu unternehmen. Hat eh alles dicht, und morgen ist ein neuer Tag!“ sagte er und ich nickte.

Als wir ankamen umarmte er mich noch kurz zur Verabschiedung und verschwand. Grinsend betrat ich das Wohnzimmer, bis ich Noah sah und mein Grinsen verschwand. „Wo warst du?“ fragte er ernst.

„Geht dich nichts an.“ giftete ich nur zurück und verschwand in ‚unser’ Zimmer.

My new friend.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt