Am nächsten Morgen, wachte ich wieder einmal früh auf. Als ich in die Box neben mir schaute, sah ich, dass Moritz auch schon auf war. Nachdem jeder von uns beiden dem anderen einen guten Morgen gewünscht hatte, unterhielten wir uns eine Weile. Nach und nach erwachten auch die anderen Pferde. Einige begannen, mit den Hufen zu scharren oder gegen die Boxentür zu treten, weil sie schon ungeduldig auf das Futter warteten.
Um mir die Zeit zu vertreiben, bis der Futtermann kam, schaute ich aus meinem Fenster und stellte fest, wie schnell die Zeit schon vergangen war. Es war inzwischen Sommer und wie Julia gesagt hatte, wäre am Mittwoch dann der letzte Schultag.
Weiter kam ich nicht mehr zum Nachdenken, weil sich meine Boxentür öffnete und der Futtermann mit meinem Heu herein kam. Wie immer wieherte ich im freundlich zu, ehe ich mich dann über mein Heu her machte.
In meinem Gespräch mit Moritz hatten wir festgestellt, dass ich eigentlich gar nicht wirklich zu Sara wollte, ich wollte keine andere Besitzerin als Emely, doch leider konnte ich nur davon Träumen.
Traurig versuchte ich, mich wieder auf mein Essen zu konzentrieren. Außerdem konnte ich mich auf die Koppel freuen, weil wir Schulpferde nachher, wenn wir unser Frühstück verdaut hätten, für ein paar Stunden auf die Koppel dürften.
...
Freudig raste ich los und buckelt einige mal hintereinander. Dann schoss ich wieder in die andere Richtung und schaffte es nur knapp, vor dem Zaun noch zu bremsen. Auch die anderen, galloppierten freudig über die Wiese. Dann begannen wir fangen zu spielen. Das erinnerte mich sehr, an meine Fohlen Zeiten. Auch Moritz schien das zu denken. Denn er hielt einen kleinen Moment inne und sah mich einfach glücklich an. Dann stob er wieder in die andere Richtung davon, um Charly, das kleine, freche Pony zu fangen. So ging das eine Weile weiter, bis es uns alles zu anstrengend wurde und wir uns in den Schatten, zum grasen stellten. Es machte mir so Spaß, mit meinen Freunden Zeit auf der Koppel zu verbringen.
Nach einer Weile kamen dann schließlich die Reitschüler für die erste Reitstunde, um uns zum putzen auf den Putzplatz zu bringen. Dana, dass Mädchen, welches mich heute reiten würde, sprach währenddessen leise mit mir. Und bei dem, was sie zu sagen hatte, musste ich wirklich gespannt die Ohren spitzen, denn es ging um Sara. ,,Weißt du Samson? Fast wärst du an Sahra verkauft worden, aber die hat sich zum Glück noch umentschieden! Vermutlich ist ihr ein Pferd zu teuer. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich dich mich weiterhin reiten kann. Du bist wirklich mein absolutes Lieblingspony!", erklärte sie mir. Dann hielt sie mit dem Striegeln inne, um mich einmal fest in den Arm zu nehmen. Nach dieser festen Umarmung, fuhr sie zufrieden mit dem Striegeln fort. Nun klopfte sie den Striegel an ihrem Reitstiefel aus und griff dann nach der Kardätsche. Damit fuhr sie nun sanft über mein Fell. Strich für Strich entfernte sie jedes noch so kleine Teilchen Dreck. Als sie mit dieser feinsäuberlichen Arbeit fertig war, ging sie schnell los zur Sattelkammer, um mir dort mein Sattelzeug und die Trense zu holen. Nur wenige Minuten später, war sie schon wieder da. Als erstes legte sie mir den Sattel auf den Rücken. Dann gurtete sie ganz leicht nach, um es mir so angenehm wie möglich zu machen. Die war wirklich ein nettes Mädchen, nur leider nicht Emely. Schnell lenkte ich mich ab, indem ich Dana wieder beim reden zuhörte. ,,Das ist eine schöne Schabracke! Die ist ganz neu, extra für dich, sogar mit den passenden Bandagen!", freute sie sich und deutete dabei auf die dunkelblaue Satteldecke auf meinem Rücken und die vier Bandagen, die alle ordentlich um meine Beine gewickelt waren. Auch Moritz sagte noch schnell, wie schick ich, seiner Meinung nach aussah. Emely zog nun ihren Helm an. Dann griff sie nach der Trense, um mir diese über den Kopf zu streifen.
Danach waren wir dann fertig und konnten endlich in die Halle gehen.In der Halle angekommen, führte Dana mich erst einmal eine Runde Schritt, bevor sie Aufstieg. Dann ritten wir zehn Minuten im Schritt weiter, auch die anderen Schulpferde wurden währenddessen warm geritten. Sofort, nach dem die Reitlehrerin gesagt hatte, dass wir nun antraben konnten, gab Dana die Hilfe dazu und ich trabte brav an. Wir ritten viele gebogene Linien und Hufschlagfiguren. Außerdem machten wir viele Handwechsel, damit ich schön locker und geschmeidig werden konnte. Als wir angalloppieren, machte ich, weil ich daran einen solchen Spaß hatte einen Freudenhüpfer. Zum Glück war meine Reiterin sattelfest genug, um diesen zu sitzen. Ich wollte schließlich niemanden in Gefahr bringen. Nachdem wir dann noch locker galloppiert waren, durften wir eine Dressuraufgabe reiten, was mir rießen Spaß machte. Ich schmiss meine Beine, so weit ich konnte. Das erinnerte mich wieder einmal an die schöne Zeit mit Emely.
...
Der restliche Tag war schnell vergangen. Nun standen wir alle gemütlich in unseren Boxen und knabberten Heu. Irgendein Gefühl sagte mir, dass bald etwas besonders passieren würde. Was das war, wusste ich noch nicht, doch ich würde es schon sehr bald heraus finden...
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Hey ihr Lieben💖💖💖Ich hoffe ihr seid schon gespannt auf die nächsten Kapitel! Sie werden besonders lang und die Geschichte nimmt eine spannende Wendung.🦄Es tut mir wirklich leid, dass so lange nichts kam, aber ich hatte sehr viel zu tun und bin einfach nicht mehr zum schreiben gekommen. Jetzt geht es aber endlich wieder weiter.💪💖Bis bald, euer t-girl_02💖
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Samson-Mein Leben als Pferd
Teen FictionSamson ist ein freundliches, freches und einfach unglaublich süßes Pony. Begleite ihn durch sein Leben, in dem er einige Zeit Schulpferd ist, aber auch eine Zeit als Tunierpony tätig ist. Wenn ihr mehr wissen wollt, lest einfach das Buch!♡♡♡ Alle R...