Chapter 13

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Ryders POV:

Als ich meine Gedanken nach diesem Albtraum sortiert hatte, kümmerte ich mich um meine Hand. Dies hatte ich schon gelernt, da solche Wutausbrüche nicht selten vorkommen. Ich hatte mir die Knöchel Gottseidank nicht gebrochen, denn ich konnte meine Hand noch einigermaßen bewegen. Es war 06:00 in der Früh. Summer musste schon auf sein, denn es war Dienstag. Ich machte mich auf den Weg nach unten, wo sie ihr Müsli praktisch verschlang.

„Mach dich fertig Princesa, wir machen einen Ausflug", sagte ich.
„Aber wir haben doch Schule", meinte sie und grinste. Ich verdrehte nur die Augen und ging ins Bad um meine Zähne zu putzen.

Wir stiegen auf ihr Motorrad und ich begann zu meinem ‚Spot' zu fahren. Als wir an einem Wald ankamen, stand Summer die Verwirrung praktisch ins Gesicht geschrieben. „Was machen wir hier?", fragte sie als wir abstiegen. Ich sagte nur, dass sie es schon sehen würde und nahm ihre Hand und ging in den Wald hinein. Nach ca. 15 Minuten Fußmarsch, gelangten wir an einem alten Baumhaus an.

„Ich bin hier immer gewesen als ich vierzehn war, bis jetzt. Ich und Chris haben es gebaut. Wir kletterten die Leiter hinauf und Summer war sichtlich geschockt, dass man über den ganzen Wald sehen konnte, da dies der höchste Baum war.

Wir verbrachten mehrere Stunden auf dem Baum und redeten. Ich liebte es mit diesem Mädchen Zeit zu verbringen. Als es dämmerte kletterten wir wieder hinunter, nur um festzustellen, dass wir nicht die einzigen im Wald waren.

„Da sind sie!", hörte ich jemanden rufen und erkannte schon, obwohl sie weit entfernt waren, dass sie eine Waffe auf uns gerichtet hatten. Ich deutete Summer, dass wir rennen mussten. Wir liefen und liefen. Als wir an dem Motorrad ankamen sprangen wir auf und ich fuhr weg. Die Feinde waren uns dicht an den Fersen. Scheiße. Ich hätte mich Summer nie nähern dürfen. Das war nun der Preis dafür.

Ich schrie auf, was Summer zusammenzucken lies. Ich wollte ihn umbringen, doch noch konnte ich das nicht tun. Noch war nicht die Zeit. Wir hielten erst an, als wir bei mir zuhause waren. Summer und ich rannten in mein Zimmer und schmissen uns aufs Bett.

„Was war das gerade?!", schrie mich Summer an. Sie wusste, dass ich tief in der Scheiße steckte. „Ich weiß es nicht", antwortete ich außer Atem. Sie starrte mich entgeistert an und verdrehte schließlich die Augen. Mein Herz brach bei ihrem Anblick. Die Angst war ihr ins Gesicht geschrieben und alles war meine Schuld. Es war alles meine Schuld. Ich wollte nur ihr wunderschönes Lächeln wieder sehen. Die Art wie sie dabei die Nase rümpfte. In diesen Momenten war sie am schönsten. Versteht mich nicht falsch sie war immer wunderschön, doch glücklich ist sie am schönsten. „Es tut mir leid, okay?", sagte ich und hob ihr Kinn mit meinem Zeigefinger. Mein Herz schlug mir fast aus der Brust. Ich konnte doch nicht. Nein ich konnte wirklich nicht. Unsere Gesichter waren nur Zentimeter von einander weg, als ich meinen Kopf neigte und mich nach vorne lehnte...
Ich musste mich mit aller Kraft gegen meinen Willen wehren und zog sie in eine Umarmung.
„Kannst du bei mir bleiben?", fragte sie leise, ihr Atem gegen meinen Hals streifend, „ich habe Angst."
„Natürlich, princesa."
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Untouchable (fertig)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt