"Das kannst du nicht mehr mit mir machen! Ich bin deine Spiele leid!", schrie sie mit Tränen in den Augen. Sie hatte seit dem Ereignis nicht mehr geweint. "Es tut mir leid, ich wollte das nicht...", stammelte er. "Eine Entschuldigung reicht nicht"...
Sie starrte mich, wie von allen guten Geistern verlassen an. Ihre Arme waren immer noch um mich geschlungen, als ich endlich wieder zur Ruhe kam. Ich hatte es gesagt. Endlich hatte ich es geschafft diese 3 Worte, 12 Buchstaben zu sagen. Ich liebe sie, das werde ich immer tun. Ich wusste, dass ich ein schlechter Umgang für sie war und das ich sie in die ganze Schieße mit rein geritten hatte, doch was sollte ich sagen ich bin ein Monster und darum habe ich nicht die selben Gefühle wie alle anderen.
Diese Möchtegern Bad-Boys der Schule lachte ich nur aus, denn keiner von denen würde damit zurechtkommen eine Waffe auf jemanden zu richten, geschweige denn abzudrücken. Ich hatte schon so viele Verbrechen dieser Art begangen, dass ich aufgehört hatte mitzuzählen. Ich hatte es nie freiwillig gemacht, denn immer drohte mir das Monster, doch ich war derjenige der abdrückte. Ich war der Grund, warum so viele Familien auseinander gerissen wurden. Wie auch immer, mittlerweile war ich es gewohnt, mich selbst nicht ausstehen zu können.
"Ich liebe dich doch auch", erwiderte eine leise Stimme. Hatte ich das richtig gehört?! Bitte lass mich nicht jetzt aufwachen, denn das würde ich nicht verkraften. Bitte lass es real sein. Ich drehte meinen Kopf, so dass sie mir in die Augen blickte. Sie war wunderschön, dachte ich und zog sie an mich heran und küsste sie. Meine Lippen passten perfekt auf die Ihren. Es war kein wilder Kuss, sondern ein langsamer mit Gefühlen überlaufender Kuss, wie man sie nicht mal in Schnulzen sieht. Niemand auf der Welt kann es mit ihr aufnehmen. Ich liebe alles an ihr. Ihre Stärken, ihre Schwächen und sogar ihre Sucht nach Netflix-Serien. Ich lasse ihn sie nicht bekommen.
Ich hatte jedoch auch Angst, dass ich ihr eines Tages die Wahrheit sagen müsste, denn dann würde sie mich hassen. Sie könnte mir nicht mehr in die Augen schauen. Doch bis dahin, musste ich die Zeit, die ich mit ihr hatte genießen, denn nichts war wertvoller als Zeit. Zeit...lustig wenn ich so denke, denn mit meiner Mutter hatte ich viel zu wenig Zeit im Gegensatz zu meinem Vater, den ich schon viel zu lange in meinem Leben hatte.
Als wir unseren Kuss brachen, sagte keiner con uns auch nur ein Wort. Summer legte sich einfach in meine Arme und so lagen wir nun auf dem Bett.
Nach kurzer Zeit schlief Summer in meinen Armen ein, während ich nur nachdachte. Worüber? Das Leben. Ich hatte viel Scheiße in meiner Vergangenheit erlebt. Sie hatten versucht mich zu brechen. Sie brachen mir Knochen, sie brachen mir das Herz. Sie zerstörten meine Seele, doch nie zerstörten sie meine Liebe zu ihr. Niemand kann das. Niemand sollte das je versuchen. Ich werde sie mit allem, das ich habe beschützen, denn sie gehört mir und ich teile nicht. Sie ist Untouchable.
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